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Blick in die Zukunft: Diese Technik wird Sie demnächst begleiten
Schon bald Realität?

von Annika Demgen Uhr veröffentlicht

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Netzwelt präsentiert Ihnen Technologien, die nach Science-Fiction klingen, aber Sie schon bald in Ihrem Alltag begleiten könnten. Ein Blick in die nahe Zukunft.

Es gibt Technik, die nach Science-Fiction klingt und doch sehr real ist. Kleidung aus weichen Solarzellen, Pflanzen als Fernbedienung oder auch doppelseitig bedienbare Smartphone-Displays werden bereits fleißig getestet und sind mitunter schon bald Teil unseres Alltags. Netzwelt stellt Ihnen eine Auswahl vor.

Diese Technik könnte schon bald selbstverständlich für Sie sein.

Wer glaubt, dass Tee servierende Roboter oder biegbare Smartphones Zukunftsmusik sind, wird hier eines besseren belehrt. Schon im nächsten Jahr könnten die folgenden Technologien zu Ihrem Alltag gehören.

Flexible Displays: Samsung zeigt Prototypen

Wann bringt Samsung das erste Smartphone mit flexiblem Display?

Auf der kommenden Consumer Electronics Show in Las Vegas wird Samsung erneut einen Prototypen eines biegbaren Smartphone-Displays zeigen. 5,5 Zoll soll dieses messen. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass der südkoreanische Hersteller ein solches Modell aus der Tasche zieht. Lange kann es also nicht mehr dauern, bis diese Displays auch zum Einsatz kommen. Wie würde wohl ein Galaxy Note 4 mit biegsamem Bildschirm aussehen?

Fotovoltaische Kleidung: Projekt der Stanford University

Ein Rasterelektronenmikroskop-Foto einer nanokristallinen Silizium-Hüllen-Schicht. (Quelle: Yan Yao)

Forscher der Stanford University haben lichtabsorbierende, flexible Nanoshells entwickelt, die sehr viel mehr Licht absorbieren können als aktuelle Solarpanels. Darüber hinaus ist das Material flexibel und ließe sich möglicherweise in Kleidung einweben. So könnten Menschen selbst zu wandelnden Solarenergiespeichern werden.

Beidseitig bedienbare Displays: Entwicklung von NTT Docomo

Auf einer Messe präsentierte der japanische Netzbetreiber NTT Docomo bereits einen Prototypen eines Touchscreens, der sich von zwei Seiten bedienen lässt. Die Rückseite ist dabei genauso berührungsempfindlich wie die Vorderseite. Darüber hinaus ist der Bildschirm durchsichtig.

Ein Roboter als Kellner: ASIMO von Honda

Ein Roboter als Kellner oder Haushaltsgehilfe klingt nach einem guten Science-Fiction-Film, ist aber schon Realität. ASIMO, der Roboter von Honda, serviert Tee und kann schon ganz schön schnell laufen. Dabei handelt er völlig autonom und wird nicht ferngesteuert.

Vollautomatisierte Übersetzung: App von NTT Docomo

Bemühen Sie sich noch, Fremdsprachen zu lernen, oder schlagen Sie sich schon mit Google Translate durchs Leben? NTT Docomo setzt dem ganzen noch einen drauf und hat vor wenigen Monaten eine App herausgebracht, durch die Telefonate in zwei unterschiedlichen Sprachen möglich werden. Bisher jedoch nur von Japanisch in verschiedene Zielsprachen.

Steuern mit einer Pflanze: Forschungsprojekt von Disney

Disney Research präsentierte kürzlich ein höchst ungewöhnliches Forschungsprojekt. In diesem werden Pflanzen zum Steuern von Computern verwendet. Die Blumen werden dafür mit einem Sensor ausgerüstet. Je nachdem, wo der Anwender sie berührt, wird dann eine unterschiedliche Aktion ausgelöst.

Löschbarer Toner: Drucker von Toshiba

Toshiba Tec hat einen Drucker entwickelt, der nicht nur drucken, sondern auch das Gedruckte wieder vom Papier löschen kann. Dafür verwendet das Gerät eine ganz spezielle Toner-Farbe. Noch in diesem Winter plant das Unternehmen, eine marktreife Variante vorzeigen zu können.

Auto mit Touchscreen-Oberfläche: Fun-Vii von Toyota

Ende 2011 präsentierte Toyota bereits ein Auto mit einer Touchscreen-Oberfläche. Diese kann nach den persönlichen Vorlieben des Nutzers gestaltet werden. Nicht nur die Farbe des Autos lässt sich so ändern, auch Statusmeldungen und Nachrichten lassen sich anzeigen.

 Berührungsempfindliches Gehäuse: Grip UI von NTT Docomo

NTT Docomo hat eine Technologie entwickelt, mit der es möglich wird, ein Smartphone durch Druck auf das Gehäuse des Geräts zu steuern. Wie DigInfoNews schreibt, soll dies beispielsweise die Steuerung von Handys in beengten Räumen, etwa in der U-Bahn, erleichtern.

4-Meter-Mech: Kuratas von Kogoro Kurada

Der 4-Meter-Mech Kuratas

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In Tokio war der 4-Meter-Mech Kuratas kürzlich zu bewundern. (Bild: The Verge)

Der Bau von Kuratas hat den japanischen Künstler und Schmied Kogoro Kurada Jahre gekostet. Jetzt ist der 4-Meter-Mech endlich fertig und kann seinem Erbauer zufolge sogar laufen. Den Beweis dafür blieb der Künstler jedoch noch schuldig. Aber einen Blick durfte die Öffentlichkeit bereits auf den wahr gewordenen Kindheitstraum werfen.

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Blick in die Zukunft: Diese Technik wird Sie demnächst begleiten
Blick in die Zukunft: Diese Technik wird Sie demnächst begleiten
Ein Blick in die Zukunft: Welche Technologien könnten schon bald für uns selbstverständlich sein?
http://www.netzwelt.de/news/94751-blick-zukunft-technik-demnaechst-begleiten.html
2012-12-26 11:05:11
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2012/technik-koennte-bald-selbstverstaendlich--bild-montage-netzwelt-17523.jpg
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