Filter-Überdosis
Sonntagsfrage: Macht Ihnen Instagram überhaupt noch Spaß?
Trotz der Diskussion um die neuen AGB erfreut sich Instagram weiterhin großer Beliebtheit - oder etwa nicht? Wie stehen Sie zu dem Bildernetzwerk? Freuen Sie sich noch über jedes bearbeitete Foto oder leiden Sie schon an Instagram-Überdosis?
Instagram gehört zu den beliebtesten Apps für iOS und Android. In kürzester Zeit gewann das Bildernetzwerk so stark an Mitgliedern, dass sich sogar Facebook-Chef Mark Zuckerberg genötigt sah, tief in die Portokasse zu greifen und das Bildernetzwerk zu kaufen.
Inzwischen gehören mit Filtern versehene Fotos auch auf Facebook zum guten Ton. Kaum ein Schnappschuss kommt noch ohne "Rise", "Hudson" oder "Sierra" - wie die klangvollen Namen der Bildeffekte lauten - aus. Schön oder eine Plage?
Instagram-Overdose?
Wie stehen Sie zu den Fotos aus der Kunstfilter-Konserve? Speziell nach der Diskussion um die neuen Nutzungsbedingungen, die Instagram Anfang der Woche ankündigte und nach den Protesten im Netz wieder zurückzog. Wie sehen Sie generell die zunehmende Verstrickung zwischen Facebook und Instagram?
Macht Ihnen Instagram noch Spaß?
Speziell da es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis auch Instagram auf altbekannte Konzepte wie gesponserte Posts und nutzerspezifische Werbung zurückgreift? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit anderen Lesern und der netzwelt-Redaktion in unserem Forum.


Grandioser Start für die neue Android-Version von Instagram: In weniger als 24 Stunden wurde die kostenlose Foto-App über eine Million Mal heruntergeladen. Tendenz steigend.
Die Nachricht kommt überraschend: Facebook will Instagram für eine Milliarde US-Dollar kaufen. Vor wenigen Tagen erst war die Android-Version der Fotoanwendung Instagram veröffentlicht worden.
Instagram führt ab sofort Web-Profile für seine Nutzer ein. Über diese können Nutzer dann genau wie bei den Apps Bilder betrachten und kommentieren. Hochladen ist über die Web-Präsenz jedoch nicht möglich.
Instagram hat seine Nutzungsbedingungen nun verstärkt an Facebook orientiert und räumt sich weitreichende Rechte an den Nutzerdaten und -inhalten ein.
"Wir werden Eure Fotos nicht verkaufen": Instagram hat sich erneut zu den geänderten Nutzungsbedingungen geäußert. Mitbegründer Kevin Systrom entschuldigte sich für die missverständlichen Formulierungen.
Nach der anhaltenden Kritik hat sich Instagram nun dazu entschlossen, die umstrittenen Abschnitte in den neuen Nutzungsbedingungen wieder in ihren Ursprungszustand zurückzuversetzen. Außerdem steht ein Update für Android und iOS bereit.




