Experiment
Facebook: Soziales Netzwerk testet Porto für private Nachrichten
Porto für persönliche Nachrichten: Ein kleiner Kreis von ausgewählten Facebook-Nutzern hat aktuell die Möglichkeit, gegen Bezahlung "gesponserte Nachrichten" zu verschicken. Das Soziale Netzwerk erklärt das Experiment als Maßnahme gegen Spam im Postfach.
Eine persönliche Facebook-Nachricht, die nicht von einem befreundeten Mitglied stammt, landet in der Regel im Postfach im Ordner "Sonstige" und wird von vielen Nutzern dort übersehen. Dies will das Soziale Netzwerk nun ändern. In einem offiziellen Blog-Post erklärt Facebook die Details der noch im Beta-Status befindlichen Funktion. Einige wenige Nutzer erhalten ab sofort die Möglichkeit, gegen Bezahlung Nachrichten an Personen außerhalb ihres Freundeskreis zu schicken.
Dies war schon vorher möglich, durch die Finanzspritze können Nutzer jedoch verhindern, dass die versendete Mitteilung im Ordner "Sonstige" landet.
Schutz vor Spam
Wie Facebook schreibt, hätten Forscher dem Sozialen Netzwerk geraten, eine finanzielle Hürde als Maßnahme gegen Spam einzusetzen. Des Weiteren eigneten sich gesponserte Nachrichten für besonders wichtige Nachrichten, etwa für Jobangebote oder ähnliches.
Zu den Kosten schweigt sich das Soziale Netzwerk in der Meldung aus. Bloomberg will jedoch erfahren haben, dass sich der Preis für eine gesponserte Nachricht auf knapp einen US-Dollar beläuft.
Neue Einstellungen für alle
Neben dem Test gibt es auch für alle anderen Nutzer des Sozialen Netzwerks etwas Neues. Facebook hat neue Filter für das Nachrichten-Postfach eingeführt, die die jetzigen Einstellungsmöglichkeiten ablösen. Mit der Aktualisierung gibt es nun zwei Optionen. Die erste sorgt dafür, dass nur Nachrichten von Freunden im eigenem Postfach landen. Die zweite hingegen ist nicht ganz so strikt und lässt auch Mitteilungen von Freunden von Freunden zu.
Darüber hinaus hat das Soziale Netzwerk den Rollout der bereits angekündigten neuen Privatsphäre-Konfigurationsoptionen gestartet.


Das Social Network Access Keyboard erleichtert Nutzern den Zugriff auf Facebook über ihren Rechner. Insgesamt 19 spezielle Tasten sind vorhanden, die mit bestimmten Facebook-Seiten verknüpft sind.
Weitere Datenschutzprobleme bei Facebook: Ein Nutzer entdeckte eine Möglichkeit, unter falschem Namen Nachrichten zu versenden, und das ohne große IT-Kenntnisse.
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