Nach Kritik
Neue AGB: Instagram verspricht keine Fotos zu verkaufen
Instagram hat sich erneut zu den geänderten Nutzungsbedingungen geäußert. Mitbegründer Kevin Systrom entschuldigte sich für die missverständlichen Formulierungen und stellte klar, dass kein Interesse daran, bestehende Nutzerfotos an Dritte zu verkaufen.
Die Aufregung im Netz war groß, als Instagram seine neuen Nutzungsbedingungen präsentierte. Speziell die Formulierung, das Bildernetzwerk könne Nutzerdaten und -inhalte gegen Bezahlung an Dritte für Werbezwecke weitergeben, sorgte für Kritik.
National Geographic protestierte
Die US-amerikanische Ausgabe des National Geographic beispielsweise reagierte prompt und stoppte die Veröffentlichung von Fotos. "Wir sind sehr besorgt über die neuen Nutzungsbedingungen und wenn sie so bleiben wie sie sind, werden wir unseren Account schließen", ist in einem Post zu lesen.
Nun äußerte sich Instagram erneut in einem Blogeintrag zu den Diskussionen. Kevin Systrom, Mitbegründer des Unternehmens, stellte klar, dass Instagram keine Fotos von Nutzern für Werbezwecke verwenden und sie somit auch nicht verkaufen werde. Er entschuldigte sich für die missverständlichen Formulierungen in den AGB und versicherte, dass Werbende - ähnlich wie in Facebook - lediglich Profilbild und Handlungen der Nutzer wie beispielsweise Gefällt-mir-Angaben für die Promotion eigener Produkte verwenden können.
Keine Werbebanner mit Nutzerfotos
Werbebanner mit Nutzerfotos schließt Systrom kategorisch aus. Die Nutzungsbedingungen würden entsprechend angepasst und in Kürze in einer neuen Version erscheinen. Gültig werden die neuen AGB ab dem 16. Januar 2013.


Der Foto-Sharing-Dienst Instagram arbeitet an einer Android-App. Bislang ist das Programm nur für Apple iOS-Geräte erhältlich. Ein Erscheinungstermin steht noch nicht fest.
Grandioser Start für die neue Android-Version von Instagram: In weniger als 24 Stunden wurde die kostenlose Foto-App über eine Million Mal heruntergeladen. Tendenz steigend.
Instagram führt ab sofort Web-Profile für seine Nutzer ein. Über diese können Nutzer dann genau wie bei den Apps Bilder betrachten und kommentieren. Hochladen ist über die Web-Präsenz jedoch nicht möglich.
Instagram hat seine Nutzungsbedingungen nun verstärkt an Facebook orientiert und räumt sich weitreichende Rechte an den Nutzerdaten und -inhalten ein.
Nach der anhaltenden Kritik hat sich Instagram nun dazu entschlossen, die umstrittenen Abschnitte in den neuen Nutzungsbedingungen wieder in ihren Ursprungszustand zurückzuversetzen. Außerdem steht ein Update für Android und iOS bereit.
Kaum ein Bild in Sozialen Netzwerken kommt inzwischen ohne einen Instagram-Filter aus. Haben Sie noch Freude an den Fotos oder nervt der Einheitsbrei? Macht Ihnen Instagram noch Spaß? Stimmen Sie ab bei der netzwelt-Sonntagsfrage.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeAch ... "AGBs" ist common sense ;)
Nur als kleine Info: Es heißt AGB und nicht AGBs. "Allgemeine Geschäftsbedingungen" ist schon der Plural! ;)