Nach Kritik

Neue AGB: Instagram verspricht keine Fotos zu verkaufen

Instagram hat sich erneut zu den geänderten Nutzungsbedingungen geäußert. Mitbegründer Kevin Systrom entschuldigte sich für die missverständlichen Formulierungen und stellte klar, dass kein Interesse daran, bestehende Nutzerfotos an Dritte zu verkaufen. 

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Die US-amerikanische Ausgabe des National Geographic protestierte gegen die neuen Nutzungsbedingungen von Instagram. (Bild: Screenshot Instagram/natgeo)
Die US-amerikanische Ausgabe des National Geographic protestierte gegen die neuen Nutzungsbedingungen von Instagram. (Bild: Screenshot Instagram/natgeo)
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Die Aufregung im Netz war groß, als Instagram seine neuen Nutzungsbedingungen präsentierte. Speziell die Formulierung, das Bildernetzwerk könne Nutzerdaten und -inhalte gegen Bezahlung an Dritte für Werbezwecke weitergeben, sorgte für Kritik.

National Geographic protestierte

Die US-amerikanische Ausgabe des National Geographic beispielsweise reagierte prompt und stoppte die Veröffentlichung von Fotos. "Wir sind sehr besorgt über die neuen Nutzungsbedingungen und wenn sie so bleiben wie sie sind, werden wir unseren Account schließen", ist in einem Post zu lesen. 

Nun äußerte sich Instagram erneut in einem Blogeintrag zu den Diskussionen. Kevin Systrom, Mitbegründer des Unternehmens, stellte klar, dass Instagram keine Fotos von Nutzern für Werbezwecke verwenden und sie somit auch nicht verkaufen werde. Er entschuldigte sich für die missverständlichen Formulierungen in den AGB und versicherte, dass Werbende - ähnlich wie in Facebook - lediglich Profilbild und Handlungen der Nutzer wie beispielsweise Gefällt-mir-Angaben für die Promotion eigener Produkte verwenden können. 

Keine Werbebanner mit Nutzerfotos

Werbebanner mit Nutzerfotos schließt Systrom kategorisch aus. Die Nutzungsbedingungen würden entsprechend angepasst und in Kürze in einer neuen Version erscheinen. Gültig werden die neuen AGB ab dem 16. Januar 2013.

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