Geringe Akkulaufzeit

Dual-Core-Smartphone ohne Ausdauer: Huawei Ascend G330 im Test

Huawei bietet mit dem Ascend Y201 Pro ein 100-Euro-Smartphone mit einem fast unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis. Das Ascend G330 soll für 199 Euro etwas ambitioniertere Nutzer bedienen. Ist das Huawei-Modell auch in dieser Preisklasse die erste Wahl für Smartphone-Neulinge?

?
?



Huawei Ascend G330: Das Huawei Ascend G330 richtet sich an ambitionierte Smartphone-Neulinge. Zum Video: Huawei Ascend G330

Anzeige

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit
Werbung

Design und Verarbeitung

Das Huawei Ascend G330 fällt mit den Maßen 122,5 × 62,6 Millimeter kompakt aus, etwas getrübt wird dieser Eindruck jedoch durch den dicken Bauch des Geräts. In der Tiefe misst das Ascend G330 11,2 Millimeter. Im direkten Vergleich mit anderen aktuellen Smartphones wirkt das Modell daher etwas altbacken. In der Hand ist das Modell zudem kein Leichtgewicht.

Huawei setzt beim Gehäuse vollständig auf Kunststoff. Es dominiert Klavierlack, was das Gerät nicht gerade zu einem Hingucker macht. Die Verarbeitung ist also nicht hochwertig, aber solide. Spaltmaße oder Ähnliches sind nicht zu entdecken. Der Akkudeckel ist rutschig, sitzt aber weitestgehend fest auf dem Ascend G330.

Hardware

Huawei stattet das Ascend G330 mit einem 1-Gigahertz-Dual-Core-Prozessor aus. Das verspricht ordentlich Rechenpower, im Test zeigt die Recheneinheit aber Schwächen. Im Geekbench-Test erreicht das Modell durchschnittlich 649 Punkte - 226 Punkte weniger als beispielsweise das Sony Xperia U. Bemerkbar macht sich dies vor allem bei grafikintensiven Android-Spielen, bei diesen kann es zu Rucklern kommen. Beim Surfen im Web ist das Huawei Ascend G330 aber flink. Den Sunspider-Test durchlief das Modell in akzeptablen 2.241,8 Millisekunden. 

Im Test stellten sich einige beliebte Android-Spiele als inkompatibel mit dem Ascend G330 heraus. Der Third-Person-Shooter Shadowgun fror beispielsweise im Hauptmenü ein und ließ sich nicht spielen. Bei Dead Trigger flackerte das Hauptmenü - die Missionen ließen sich trotzdem auswählen und problemlos zocken. Wer auf dem Ascend G330 Shooter und Co. spielt, wird schnell eine erhebliche Wärmeentwicklung bemerken. Zunächst erhitzt sich das Gerät nur am oberen Rand in der Nähe der Kamera-Linse, mit andauernder Spielzeit wird aber auch der Rest des Gehäuses sehr warm. Dies trübt den Spielspaß mit dem Ascend G330.  

Das vier Zoll große Display entpuppte sich im Test zudem als sehr dunkel. So dunkel, dass netzwelt auf die automatische Regulierung der Helligkeit verzichtete und den Helligkeitsregler auf volle Stufe zog. Dann glänzt der Bildschirm mit natürlichen Farben und einem verhältnismäßig großem Blickwinkel. Die Auflösung beträtg 800 x 480 Pixel, was für die Preisklasse vollkommen in Ordnung ist.

Der interne Speicher des Huawei Ascend G330 misst vier Gigabyte. Davon stehen dem Nutzer rund zwei Gigabyte zur Verfügung. Erweitern lässt sich der Speicherplatz noch über eine microSD-Karte, es werden dabei Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 32 Gigabyte unterstützt.

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Datenschutz Collusion Tracking-Cookies auf der Spur

Das AddOn Collusion für Firefox und Chrome zeigt in Echtzeit, welche Seiten für wen Daten sammeln und wie die Online-Werbebranche zusammenhängt....

MP3 Sony Wasserfester MP3-Player und NFC-Lautsprecher im Kurztest

Sony präsentierte auf der Roadshow in Hamburg seinen neuen wasserfesten MP3-Player und seine neuen NFC-Lautsprecher. Netzwelt hat sich die...