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Kaufberatung: Für wen lohnt sich der Kauf eines Saugroboters? Die Grenzen der kleinen Helfer

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Was sollte dabei sein?

Wer sich trotz dieser Umstände für einen Saugroboter interessiert, sollte sich für ein Modell mit Timer und Fernbedienung entscheiden. Denn nur so lässt sich der Roboter bequem aus der Entfernung steuern, unter Sofas hervorholen und auch in Abwesenheit zum Putzen verwenden. Eine automatische Aufladestation sollte ebenfalls im Lieferumfang enthalten sein, damit der Roboter sich selbst mit neuer Energie versorgt, wenn der Akku den Geist aufgibt, bevor Wohnung oder Haus komplett gesäubert ist.

Schnickschnack wie eine zusätzliche Wischfunktion oder UV-Bestrahlung - wie Pearl bei seiner Hausmarke Sichler anbietet - sind überflüssig. Es gibt kein Modell, das gleich gut saugt und wischt. Praktisch sind Magnetbänder oder Infrarot-Leuchttürme, die dem Roboter sagen, welchen Bereich er putzen soll und welchen nicht. Vorwerk, LG, Samsung oder auch iRobot bieten diese Extras meist inklusive.

Welcher Reinigungsmodus ist geeignet?

Alle Modelle auf dem Markt verfügen über eins der folgenden drei Reinigungssysteme: Chaos, Kameranavigation oder Laserscanner.

Am effizientesten und zuverlässigsten arbeitet das System mit Laserscanner von Vorwerk. Der Kobold VR100 schnitt in unserer Testreihe von aus dem Jahr 2012 am besten ab, und auch der Nachfolger VR200 arbeitet mit dieser Navigation. Beide Modelle fahren zunächst am Rand des Raums entlang, um anschließend das Zimmer in regelmäßigen Bahnen hoch und quer abzufahren. Der Vorwerk erkennt auch bei geöffneter Tür, wann ein Raum zu Ende ist und arbeitet sich selbstständig von Zimmer zu Zimmer, um anschließend zur Aufladestation zurückzukehren.

Auf Seitenbürsten, Hauptrolle und Auffangbehälter ist beim Kauf zu achten. (Quelle: netzwelt)

LG, Miele, Philips und Samsung arbeiten hingegen mit einer Kamera. Diese fotografiert die Decke und erstellt eine Karte des Raums. Das System hat aber Probleme, wenn es in einem Zimmer sehr dunkel ist. Wo ein Raum aufhört und der nächste anfängt, merken die Geräte zudem nicht. Nutzer müssen darauf achten, dass sie in jeden Raum gelangen und mit etwaigen mitgelieferten Extras wie Magnetband oder Leuchttürmen nachhelfen.

Am weitesten verbreitet - besonders bei den günstigeren Geräten - ist das Chaosprinzip. Saugroboter dieses Typs fahren so lange geradeaus, bis sie auf ein Hindernis stoßen und machen dann kehrt. In der Regel fahren diese Modelle, bis ihr Akku leer ist. Dabei können sich Nutzer nicht sicher sein, ob das Gerät wirklich in jeden Winkel der Wohnung gefahren ist, denn der Zufall und nicht die Systematik entscheidet. Beispielsweise iRobot, Deebot oder Pearl statten ihre Roboter mit diesem Konzept aus.

Wie gut ist die Saugleistung?

Noch entscheidender als die Effizienz und Systematik eines Geräts sind die Fragen, ob die Produkte auch den Schmutz mitnehmen, über den sie rüberfahren und wie groß der Auffangbehälter ist. Hier ist das flachste Gerät nicht unbedingt die beste Wahl, da dies bedeutet, dass auch der verbaute Schmutzbehälter klein ist. So oder so werden Nutzer einen Saugroboter häufiger reinigen müssen als einen gewöhnlichen Staubsauger.

Die Watt-Saugleistung eines Roboters bewegt sich im zweistelligen Bereich. Kein Vergleich zu den vierstelligen Ziffern mancher Standardsauger. Allerdings macht eine hohe Zahl allein auch noch keinen guten Staubsauger aus. Daher sollten sich Interessierte die Haupt- und Seitenbürsten des Roboters anschauen. Sind die Seitenbürsten lang und die Hauptrolle mit dem Lufteinzug verbunden, sind die Voraussetzungen für eine gute Saugleistung erfüllt. Alle Hersteller haben in der Regel ein eigenes Patent mit schmissigen Namen wie "AeroForce" oder "Digital Inverter". In unseren Tests schnitten in diesem Punkt bisher regelmäßig die Modelle von iRobot und Vorwerk am besten ab.

Alle Saugroboter auf einen Blick.

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1 Kommentar

  • Manuel_NR schrieb Uhr
    Ich habe einen Vorwerk vr100 und bin mit dem Gerät sehr zufrieden.

    Ich habe in meiner Wohnung ausschließlich Laminat verlegt und hierfür ist die Saugleistung definitiv gut. Mit der Hand saugen muss ich nicht mehr. Meine Eltern haben noch 2 Teppiche in der Wohnung, die werden laut ihrer Aussage auch gut gereinigt.

    Zum Thema vollständiges Saugen wenn sich der Akku leert: Die hochwertigen Modelle erstellen eine Karte des Raumes bzw. fahren die Außengrenzen ab. Wenn der Akku zwischenzeitlich leer ist, fahren sie an die Ladestation und laden sich auf. Danach setzen sie die Reinigung selbständig fort. „Vergessen“ zu saugen wird definitiv nichts.

Darüber lacht die Netzwelt

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Autorin
Annika Demgen
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