Galaxy Note-Konkurrent

Ungewöhnliches Format: LG Optimus Vu im Test

LG will mit dem Optimus Vu (P895) dem Samsung Galaxy Note II Konkurrenz machen. Helfen soll dabei auch das Format des Modells. Das Seitenverhältnis des Optimus Vu entspricht dem des Goldenen Schnitts. Das ist gut für die Darstellung von Bildern, in der Praxis macht das 4:3-Format das Optimus Vu aber unhandlich. Dies ist nicht die einzige Schwäche des Modells.

?
?



LG Optimus Vu: LG präsentiert mit dem Optimus Vu einen Konkurrenten zum Samsung Galaxy Note. Das Modell weist dabei ein ungewöhnliches Format auf. Zum Video: LG Optimus Vu

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Bedienstylus und Schreibgefühl
  4. 4Sprachqualität und Akkulaufzeit
  5. 5Multimedia
  6. 6Software
  7. 7Fazit
Werbung

Design und Verarbeitung

Das LG Optimus Vu bietet ein kleineres Display als das Samsung Galaxy Note II. Die Bilddiagonale beträgt 5 Zoll (12,7 Zentimeter), beim Note II beträgt sie dagegen 5,5 Zoll (14,1 Zentimeter). Dennoch fällt das Modell äußerst unhandlich aus, was am gewählten 4:3 Format liegt. Das Optimus Vu ist hierdurch fast zehn Millimeter breiter als das Galaxy Note II. Nutzer mit kleinen Händen dürften bei diesen Maßen bereits Probleme bekommen, das Smartphone mit einer Hand zu halten - zumal die Rückseite des Optimus Vu auch alles andere als rutschtfest ist.

Anzeige

Abgesehen davon ist die Verarbeitung allerdings sauber und das Smartphone wirkt, auch wenn LG keine Premium-Materialien verwendet hat, durchaus edel - auch wenn es nicht ganz die Anmut eines Apple iPhone 5 oder Motorola Razr i erreicht. Designtechnisch erinnert es stark an das Designer-Handy Pradaphone by LG 3.0.

Hardware

Unter der Haube werkelt Nvidias Tegra 3-Prozessor. Er liefert eine hervorragende Leistung - auch wenn er in den Benchmarks keine neuen Geschwindigkeitsrekorde aufstellt, sondern sich hinter dem HTC One X+, dem Apple iPhone 5 sowie den Samsung-Modellen Galaxy Note 2 und Galaxy S3 einreiht. Erfreulicherweise ist es den LG-Ingenieuren aber gelungen, die Wärmeentwicklung des Chips etwas in den Griff zu bekommen: Das Optimus Vu erhitzt sich bei längerer Nutzung nicht so stark wie andere Tegra-Modelle.

LG Optimus Vu

  • Bild 1 von 4
  • Bild 2 von 4
  • Bild 3 von 4
  • Bild 4 von 4

Der Bildschirm misst in der Diagonalen fünf Zoll (12,7 Zentimeter). Er entpuppt sich als sehr hell, was auch eine gute Ablesbarkeit bei direkter Lichteinstrahlung gewährleistet. Die Farben wirken natürlich, bei größeren Weißflächen ist nur ein leichter Grauschleier zu sehen, allerdings sind die Farben nicht so brillant wie etwa bei Samsungs Super-AMOLED-Technologie. Der Bildschirm des Optimus Vu wirkt vergleichsweise blass. Die Auflösung ist mit 1.024 x 768 Pixeln geringer als bei anderen Highend-Modellen, trotzdem wirkt Schrift klar auf dem Optimus Vu. Störend ist teilweise aber das ungewohnte Format: Im 4:3 Format werden bei Shadowgun beispielsweise teilweise Menüpunkte abgeschnitten. Nutzer können jedoch durch einen längeren Druck auf den Home-Button das Seitenverhältnis anpassen.

Der interne Speicher des Optimus Vu misst 32 Gigabyte, dem Nutzer stehen davon rund 26,5 Gigabyte zum Speichern von Daten zur Verfügung. Per Speicherkarte erweitern lässt sich der Speicherplatz beim P895 nicht.

Das LG Optimus Vu unterstützt zwar nicht den neuen Mobilfunkstandard LTE, dafür unterstützt das Smartphone die neue Nahfunktechnik NFC. LG legt dem Modell einen LG+-Tag genannten NFC-Sticker bei, auf dem der Nutzer Handyprofile, etc. hinterlegen und nur mit einer Berührung abrufen kann. Darüber hinaus sind die Einsatzmöglichkeiten von NFC aber noch begrenzt.

Links zum Thema



Forum