Sie sind hier:
 

Lenovo ThinkPad X1 Carbon im Test Aus besten Zutaten

SHARES

Mit dem Lenovo ThinkPad X1 Carbon betritt ein echtes Ultrabook-Highlight den Testparcours von netzwelt. Seine Qualitäten versteckt das X1 dabei gekonnt hinter einer Fassade aus purem Understatement.

Was für ein schönes Ultrabook - das Lenovo X1 Carbon gefällt sofort und wird mit der Zeit sogar immer besser. Fast mühelos spielt es sich in die Top-Platzierung der Bestenliste. Das liegt zum großen Teil, aber längst nicht nur, am hervorragenden Gehäuse aus leichter Kohlefaser.

Lenovo ThinkPad X1 Carbon

Nicht nur in der Formel 1 ist Kohlefaser der Stoff, aus dem Erfolgsträume sind. Auch Lenovo peppt sein ohnehin schon gutes Thinkpad X1 mit dem edlen Werkstoff auf. Herausgekommen ist ein Business-Ultrabook zum gehobenen Preis, das sich aber mit einer gehörigen Portion Understatement und Coolness wohltuend von der Masse abhebt.

Mattschwarzes Understatement

Wenn man das X1 Carbon das erste Mal in den Händen hält, fällt sofort das für ein 14-Zoll-Gerät sehr niedrige Gewicht auf. Gerade einmal 1.340 Gramm zeigt die Waage an. Dieses Gewicht findet man sonst eher bei Notebooks mit deutlich geringerer Bildschirmdiagonale. Das leicht angeraute, graphitartige Gehäuse vermittelt einen ungewohnten, aber hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitungsqualität am X1 Carbon ist sehr gut. Hier wackelt und klappert kaum etwas. Auch lassen sich keine auffälligen Spaltmaße finden. Lediglich das Display wippt ein wenig zu stark nach, wenn man es mit dem Finger berührt.

Ausstattung und Anschlüsse

Das netzwelt zur Verfügung gestellte Testgerät besitzt einen Intel Core i5-Prozessor (3427U) mit einer Standard-Taktrate von 1,8 Gigahertz, im Turboboost-Modus sind es bis zu 2,8 Gigahertz. Als Grafiklösung kommt einmal mehr Intels HD Graphics 4000 zum Einsatz. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt acht Gigabyte. Außerdem verbaut Lenovo im X1 Carbon eine schnelle SSD mit einer Kapazität von 240 Gigabyte.

Beim Testgerät handelt es sich noch um die Version mit installiertem Windows 7. Ein Nachfolgegerät mit Windows 8 und berührungsempfindlichem Bildschirm ist bereits in den USA verfügbar und wird voraussichtlich auch in Deutschland erscheinen. Wer jetzt ein X1 Carbon bestellt, bekommt Windows 8 aber auf jeden Fall mitgeliefert.

Als Anschlüsse fungieren ein USB-3.0-Anschluss an der rechten Seite, ein dauerhaft stromführender USB-2.0-Anschluss an der linken Flanke sowie ein Mini-Displayport und ein Speicherkartenschacht. Die HD-Webcam befindet sich am oberen Display-Rand. Im Testgerät von netzwelt ist zusätzlich ein UMTS-Modul eingebaut, das bei eingelegter SIM-Karte den Internetzugang auch ohne Hotspot ermöglicht. Der SIM-Kartenschacht befindet sich an der ansonsten anschlussfreien Rückseite des Ultrabooks.

Weitere Ausstattungsdetails betreffen die Sicherheit des X1 und seines Besitzers. So findet sich am Testgerät der ebenfalls optionale, optische Fingerabdruck-Scanner. Nach einmaliger Registrierung reicht es daher aus, mit dem Finger über die Fläche des Scanners zu fahren, um das ThinkPad aus dem Ruhezustand zu wecken und sich gleichzeitig im Betriebssystem anzumelden.

Was denkst du?

Hier kannst du deine Meinung zum Artikel "Lenovo ThinkPad X1 Carbon im Test" äußern. Melde dich hierfür mit deinem Netzwelt-Account an oder fülle die Felder aus.

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

Infos zum Artikel
Autor
Michael Knott
Datum
Kontakt
Leserbrief
Kommentare
Alle anzeigen
Seiten
Dieser Artikel enthält die folgenden Schlagworte
Link zum Thema
Anzeige
netzwelt Newsletter

Immer gut informiert mit unserem Newsletter! Der Versand erfolgt am Dienstag, Donnerstag und Samstag vormittags.

Powered by