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Leichtgewicht: Lenovo ThinkPad X1 Carbon im Test

Was für ein schönes Ultrabook - das Lenovo X1 Carbon gefällt sofort und wird mit der Zeit sogar immer besser. Fast mühelos spielt es sich in die Top-Platzierung der Bestenliste. Das liegt zum großen Teil, aber längst nicht nur, am hervorragenden Gehäuse aus leichter Kohlefaser.

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Lenovo ThinkPad X1 Carbon: Ein außergewöhnliches Business-Ultrabook, das Understatement pur versprüht: Das Lenovo ThinkPad X1 gehört derzeit zu den besten Notebooks in diesem Segment. Zum Video: Lenovo ThinkPad X1 Carbon

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mattschwarzes Understatement
  2. 2Ausstattung und Anschlüsse
  3. 3Tastatur und Eingabegeräte
  4. 4Display
  5. 5Leistung und Umwelt
  6. 6Fazit
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Nicht nur in der Formel 1 ist Kohlefaser der Stoff, aus dem Erfolgsträume sind. Auch Lenovo peppt sein ohnehin schon gutes Thinkpad X1 mit dem edlen Werkstoff auf. Herausgekommen ist ein Business-Ultrabook zum gehobenen Preis, das sich aber mit einer gehörigen Portion Understatement und Coolness wohltuend von der Masse abhebt.

Mattschwarzes Understatement

Wenn man das X1 Carbon das erste Mal in den Händen hält, fällt sofort das für ein 14-Zoll-Gerät sehr niedrige Gewicht auf. Gerade einmal 1.340 Gramm zeigt die Waage an. Dieses Gewicht findet man sonst eher bei Notebooks mit deutlich geringerer Bildschirmdiagonale. Das leicht angeraute, graphitartige Gehäuse vermittelt einen ungewohnten, aber hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitungsqualität am X1 Carbon ist sehr gut. Hier wackelt und klappert kaum etwas. Auch lassen sich keine auffälligen Spaltmaße finden. Lediglich das Display wippt ein wenig zu stark nach, wenn man es mit dem Finger berührt. 

Ausstattung und Anschlüsse

Das netzwelt zur Verfügung gestellte Testgerät besitzt einen Intel Core i5-Prozessor (3427U) mit einer Standard-Taktrate von 1,8 Gigahertz, im Turboboost-Modus sind es bis zu 2,8 Gigahertz. Als Grafiklösung kommt einmal mehr Intels HD Graphics 4000 zum Einsatz. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt acht Gigabyte. Außerdem verbaut Lenovo im X1 Carbon eine schnelle SSD mit einer Kapazität von 240 Gigabyte.

Beim Testgerät handelt es sich noch um die Version mit installiertem Windows 7. Ein Nachfolgegerät mit Windows 8 und berührungsempfindlichem Bildschirm ist bereits in den USA verfügbar und wird voraussichtlich auch in Deutschland erscheinen. Wer jetzt ein X1 Carbon bestellt, bekommt Windows 8 aber auf jeden Fall mitgeliefert.

Als Anschlüsse fungieren ein USB-3.0-Anschluss an der rechten Seite, ein dauerhaft stromführender USB-2.0-Anschluss an der linken Flanke sowie ein Mini-Displayport und ein Speicherkartenschacht. Die HD-Webcam befindet sich am oberen Display-Rand. Im Testgerät von netzwelt ist zusätzlich ein UMTS-Modul eingebaut, das bei eingelegter SIM-Karte den Internetzugang auch ohne Hotspot ermöglicht. Der SIM-Kartenschacht befindet sich an der ansonsten anschlussfreien Rückseite des Ultrabooks.

Weitere Ausstattungsdetails betreffen die Sicherheit des X1 und seines Besitzers. So findet sich am Testgerät der ebenfalls optionale, optische Fingerabdruck-Scanner. Nach einmaliger Registrierung reicht es daher aus, mit dem Finger über die Fläche des Scanners zu fahren, um das ThinkPad aus dem Ruhezustand zu wecken und sich gleichzeitig im Betriebssystem anzumelden. 

Tastatur und Eingabegeräte

Lenovo-Tastaturen genießen zurecht einen sehr guten Ruf. Das in zwei Stufen beleuchtbare Tastenfeld des X1 Carbon legt hier nach Meinung von netzwelt noch eine Schippe drauf.

Die einzeln aufgehangenen Tasten bieten einen fast idealen Hub, gepaart mit einem exakten Druckpunkt, sodass die Schreibarbeit zur hellen Freude wird. Dabei bleibt die Lautstärke-Entwicklung stets in einem absolut vertretbaren Rahmen - kurzum: vorbildlich. Auch das Glastouchpad mit einer Diagonalen von 11,3 Zentimetern überzeugt. Es ist mit der gleichen gummierten Oberfläche wie das Gehäuse überzogen und bietet hervorragende Gleiteigenschaften. Es versteht sich auch mit Multitouch-Gesten und simuliert per Klick rechte und linke Maustaste. 

Wer Lenovo-Notebooks kennt, erwartet nun eine weitere Eingabemöglichkeit. Daher ist es wenig überraschend, dass der chinesische Hersteller auch im ThinkPad X1 Carbon den bekannten TrackPoint verbaut. Mithilfe des roten Analog-Sticks, der zwischen den Buchstaben "B", "G" und "H" sitzt, lässt sich der Mauszeiger nach einer Eingewöhnungsphase recht flott und zielsicher über die Anzeige schieben. Ergonomisch sinnvoll verfügt er über eigene, unterhalb der Leertaste platzierte Maustasten. 

Lenovo ThinkPad X1 Carbon im Test

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Im oberen Gehäuseteil der Base Unit finden sich schließlich Direkttasten zur Lautstärkesteuerung und zum Stummschalten des eingebauten Mikrofons sowie eine weitere Schaltfläche zum Aufrufen einer Lenovo-eigenen App-Übersicht. Ähnlich Windows 8 präsentiert der Hersteller hier Apps und Shortcuts zu Grundeinstellungen des Notebooks. Generell installiert Lenovo jedoch dermaßen viel Freeware und Testzugänge auf dem ThinkPad X1 Carbon, dass sich fast schon eine Neuinstallation des Betriebssystems lohnt.

Display

Beim verbauten 14-Zoll-Display handelt es sich um die optional erhältliche entspiegelte Variante (HD+-Display, Antiglare). Dies prädestiniert das Testgerät auch für den Außeneinsatz, denn die Anzeige ist nicht nur reflexionsarm, sondern auch sehr leuchtkräftig. Der Hersteller gibt die Leuchtkraft mit 300 Candela pro Quadratmeter an. Die meisten anderen Notebook-Displays sind dunkler.

Die Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten lässt Schrift und feine Linien scharf erscheinen - der Schärfegrad kommt aber nicht an die hohe Auflösung von Apples-Retina-Anzeige heran, dafür leuchtet das Lenovo-Display deutlich heller. Die Farben verfälschen lediglich beim Verstellen des Bildschirms in ungewöhnliche Positionen, der Display-Inhalt bleibt aber dennoch erkennbar. Sehr gut: Lenovo verbaut im X1 Display-Scharniere, die einen ungewöhnlich großen Aufstellwinkel von bis zu 180 Grad zulassen.

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