Ab 140 Euro
Schick und schnell: Netgear R6300 im Test
Der neue WLAN-Standard ac beflügelt auch den Netgear R6300 und sorgt für Datendurchsätze deutlich über dem Niveau älterer Funkstandards. Auch das Bedienkonzept überzeugt - und erleichtert besonders Netzwerk-Anfängern den Umgang mit dem Gerät.
Inhaltsverzeichnis
- 1Durchsatz
- 2Gigabit-Anschlüsse
- 3Bedienung
- 4App für iOS und Android
- 5Fazit
Hersteller Netgear verpackt die neueste Funktechnik im R6300 in ein aufrecht stehendes Klavierlack-Gehäuse, das auf Regalen oder Anrichten optisch durchaus was hermacht. Das kantige Modell ist am unteren Rand gelb eingefärbt, besitzt die üblichen LED-Leuchten an der Frontseite und verjüngt sich nach hinten leicht. Seitlich und auf der Rückseite ist der Router mit dreieckigen Löchern durchsetzt, die die Gerätewärme an die Umgebung abgeben sollen.
Der Netgear R6300 betreibt wie alle WLAN ac-Router im Test zwei parallele Funkbänder, eines im 2,4- und eines im 5-Gigahertz-Bereich. Das WLAN ist standardmäßig verschlüsselt, die beiden Funkbänder werden zeitgleich parallel betrieben.
Durchsatz
Die Durchsatz-Messung bestritt netzwelt einerseits mit dem D-Link ac-Adapter DWA-182, wie bei allen anderen Routern im Test, die den neuen Funkstandard unterstützen. Andererseits machte netzwelt auch die Probe mit dem WLAN-Dongle A6200 von Netgear. Diese Adapter rüsten Notebook und PC mit WLAN ac auf, damit die Client-Geräte von dem erhöhten Tempo des Standards profitieren.
Im Test brachte der Netgear-Adapter durchschnittlich höhere Geschwindigkeiten als der D-Link-Adapter, vor allem im 2,4 Gigahertz-Netz. Im selben Raum über kurze Distanz maß netzwelt rund 131 Megabit pro Sekunde mit dem A6200 im 5-Gigahertz-Netz, mit dem D-Link-Gerät rund 117 Megabit pro Sekunde. Bei Messung einen Raum weiter, durch eine Wand getrennt, ergaben sich mit dem A6200 124 Megabit pro Sekunde, mit dem DWA-182 128 Megabit pro Sekunde.
WLAN ac-Router Netgear R6300 im Test
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Bild vergrößern Der R6300 ist ein Router, der in zwei Bändern funkt: im 2,4- und 5 GHz-Netz. Im 5 GHz-Bereich wird der neue WLAN-Standard ac unterstützt. Zur Aufrüstung von Notebooks und PCs mit dem schnellen Funkstandard verkauft der Hersteller den USB-Adapter A6200. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 11
Bild vergrößern Vier Gigabit-Anschlüsse, eine WAN-Schnittstelle, ein USB-Port auf der Rückseite. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 11
Bild vergrößern Die Rückseite ist mit dreieckigen Lüftungsöffnungen durchsetzt. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 11
Bild vergrößern An der Seite befindet sich ein Schalter zur Aktivierung und Deaktivierung des WLAN, eine WPS-Taste und ein weiterer USB-Anschluss. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 11
Bild vergrößern Für ein Upgrade auf den WLAN-Standard ac benötigen Notebooks und PCs Netzwerkadapter wie den Netgear A6200. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 11
Bild vergrößern Zur Administration des Routers stellt Netgear die iOS- und Android-App Genie kostenlos zur Verfügung. (Bild: Screenshot) - Bild 7 von 11
Bild vergrößern Wie die gleichnamige Desktop-Software liefert das Miniprogramm einen grafischen Überblick über eingebundene Netzwerkgeräte. (Bild: Screenshot) - Bild 8 von 11
Bild vergrößern Der Netgear R6300 unterstützt auch Kinderschutz-Funktionen. Dafür muss aber erst ein OpenDNS-Zugang angelegt werden. (Bild: Screenshot) - Bild 9 von 11
Bild vergrößern Ja, auch auf angeschlossene USB-Speicher kann man zugreifen. (Bild: Screenshot) - Bild 10 von 11
Bild vergrößern Allerdings funktioniert die Kontaktaufnahme nur im lokalen Netzwerk und nicht per Mobilfunk. (Bild: Screenshot) - Bild 11 von 11
Bild vergrößern Videos und andere Dateien speilt die App flüssig ab - entsprechender WLAN-Durchsatz vorausgesetzt. (Bild: Screenshot)
Gigabit-Anschlüsse
Die Abweichungen waren im 2,4-Gigahertz-Bereich größer: Bei Aufstellung im selben Raum ergaben sich mit dem Netgear-Adapter auf der Gegenseite rund 80 Megabit pro Sekunde, mit dem D-Link-Adapter 53 Megabit pro Sekunde. Einen Raum weiter maß netzwelt zusammen mit dem A6200 rund 73 Megabit pro Sekunde und mit dem D-Link-Gerät 68 Megabit pro Sekunde.
Wie die Konkurrenz bei ihren WLAN ac-Modellen verbaut Netgear ebenfalls vier Gigabit-LAN-Ports und eine Gigabit-Schnittstelle zur Verkabelung. Zur Verfügung stehen auch zwei USB-2.0-Schnittstellen, eine befindet sich auf der Rückseite, der zweite Anschluss an der Seite. Daneben dient eine Taste zur schnellen Einbindung von Geräten ins Netzwerk per WPS, ein zweiter Button ermöglicht die Abschaltung des WLANs auf Knopfdruck.


Der R6300 soll der erste Router mit dem neuen WLAN-Standard ac sein. Als maximale Geschwindigkeit gibt der Hersteller bis zu 1,3 Gigabit pro Sekunde an. Das Gerät kostet 229 Euro und ist ab Juli 2012 erhältlich.
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