Sie sind hier:
 

Staubsauger-Roboter Philips FC8802/01 im Test Ab 169 Euro im Netz

SHARES

Schlechte Saugleistung

Abstriche müssen Nutzer allerdings bei der Saugleistung des Roboters machen. Genaue Angaben liefert Philips zwar nicht, besonders hoch kann diese jedoch nicht sein. Kleine Steinchen, die unter Schuhsohlen hängen bleiben, sind bereits zu schwer für den Sauger. Hauptsächlich Fussel, Fell, Haare und Wollmäuse landen im Auffangbehälter.

Die Öffnung des Saugers ist zudem nur wenige Zentimeter breit. Der Roboter muss also sehr genau über den Schmutz fahren, um ihn auch aufzusaugen. Die zwei angebrachten Seitenbürsten unterstützen hier kaum und sind eher beim Fegen der Ecken von Nutzen.

Saugt, bis der Akku leer ist

Bricht der Nutzer den Saugvorgang nicht manuell ab, saugt der Philips, bis sein 800-Milliamperestunden-Akku leer ist, was dem Hersteller zufolge nach rund 50 Minuten der Fall ist. Das Aufladen dauert Philips zufolge rund vier Stunden. Glücklicherweise lässt sich der Akku kinderleicht herausnehmen und bei Bedarf auswechseln.

Durch seine geringe Höhe von nur fünf Zentimetern ist der Staubsauger gut dafür geeignet, unter Möbeln zu saugen, wo Nutzer mit einem Handstaubsauger nur schwer hinkommen. Da der Roboter fährt, bis der Akku leer ist und sich auch nicht mithilfe einer Fernbedienung lenken lässt, müssen sich Anwender dennoch auf Möbelrücken einstellen. Denn es kann durchaus sein, dass der Roboter unter dem Sofa seinen Geist aufgibt, weil gerade dann der Akku leer ist.

Besser nicht alleine lassen

Es empfiehlt sich also - wie auch Hersteller Philips anmerkt -, den Staubsauger nicht unbeaufsichtigt putzen zu lassen. Gegen einen Saugvorgang in Abwesenheit des Nutzers sprechen zudem die Lautstärke des Saugers von 75 db(A) und der fehlende Timer, der einen automatischen Putzvorgang erleichtern würde.

Ein kleiner Sturz zerstört den Roboter jedoch nicht, der guten Verarbeitung sei Dank. Am Gehäuse des Geräts fallen weder hässliche Spaltmaße noch unsaubere Verarbeitungen auf. Das Material wirkt robust und auch der abnehmbare Deckel und die Seitenbürsten sitzen fest in ihren Verankerungen. Wie jeder Staubsauger muss natürlich auch der Roboter regelmäßig gereinigt werden. Da das Modell von Philips jedoch keine große Rolle, sondern nur die kleinen Bürsten am Rand besitzt, gelingt diese kurz und schmerzlos.

Fazit

Der FC8802/01 ist ein echter Fahrprofi und gut verarbeitet. Dennoch ist das Gerät nur für Personen geeignet, die einen Hartboden besitzen, auf dem sich vornehmlich Flusen, Staub und Haare sammeln. Schweren Schmutz schafft der Staubsauger-Roboter von Philips nicht. Nutzern, die keine Lust haben, jeden Tag hinter ihren Haustieren hinterherzufegen, verschafft der Sauger etwas Erleichterung. Wer es wirklich sauber haben will, muss trotzdem zu einem richtigen Staubsauger greifen.

Alternativen zum Philips-Modell finden Sie im Staubsauger-Roboter-Vergleistest.

Seite 2/2

Link zum Thema

Diesen Artikel weiterempfehlen

SHARES
Das könnte dich auch interessieren
Kommentare zu diesem Artikel

Unsere Kommentare werden moderiert. Verdächtige Links, die wir als Spam einstufen, werden kommentarlos gelöscht. Zudem behalten wir uns vor IP-Adressen von Pseudo-SEOs und Crowd-Agenturen zu speichern und intern für böse Zwecke weiterzuverwenden.
Infos zum Artikel
Autor
Annika Demgen
Datum
Kontakt
Leserbrief
Kommentare
Alle anzeigen
Seiten
Dieser Artikel enthält die folgenden Schlagworte.
Anzeige
netzwelt Newsletter

Immer gut informiert mit unserem Newsletter! Der Versand erfolgt am Dienstag, Donnerstag und Samstag vormittags.

Powered by
DSL- & LTE-Speedtest Teste Deine DSL- oder LTE-Geschwindigkeit
Der große Android-Update-Fahrplan Nie mehr ein Android-Update verpassen
Gratis Software Acht kostenlose Vollversionen
Störungsmelder Prüfe hier, ob eine Webseite down ist
Fußball live - Alle Spiele & Infos Alle Fußball Partien im Überblick