Galaxy S3, Galaxy Note 2 und Co. betroffen

Sicherheitslücke: Samsung plant Software-Update (Update)

Ein Nutzer des XDA Developer-Forums hat eine schwere Sicherheitslücke in den Samsung-Smartphones Galaxy S3, S2 und Note 2 gefunden. Sie erlaubt Angreifern einen vollständigen Zugriff auf Nutzerdaten und ermöglicht die volle Kontrolle über das Smartphone. Schuld ist eine Schwachstelle im Prozessor der Geräte. Samsung verspricht nun, das Problem durch ein Software-Update zu lösen.

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Das Samsung Galaxy S3 ist wie viele Samsung-Smartphones von der Sicherheitslücke betroffen. (Bild: netzwelt)
Das Samsung Galaxy S3 ist wie viele Samsung-Smartphones von der Sicherheitslücke betroffen. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Galaxy S- und Galaxy Note-Modelle betroffen
  2. 2Update vom 18. Dezember: Samsung nimmt Stellung
  3. 3Update 20. Dezember: Software-Update in Planung
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Die Updates vom 18. und 20. Dezember finden Sie am Ende des Artikels.

Der Nutzer alephzain hat im Entwicklerforum XDA Developer eine kritische Sicherheitslücke bei Samsung-Smartphones dokumentiert. Sie erlaubt es Angreifern, Root-Zugriff auf die Geräte zu erlangen. Dadurch sei es unter anderem möglich, Daten vom Smartphone auszulesen oder Schadcode auszuführen.

Galaxy S- und Galaxy Note-Modelle betroffen

Betroffen von der Sicherheitslücke sind laut alephzain die Smartphones Galaxy S3, der Vorgänger Galaxy S2 und das Galaxy Note 2. Aber auch weitere Geräte könnten von der Sicherheitslücke betroffen seien: Potentiell sind alle Besitzer eines Geräts mit Samsungs Exynos 4210- oder Exynos 4412-Prozessor gefährdet, führt alephzain aus. Dazu zählen unter anderem noch das Smartphone Galaxy Note und diverse Samsung-Tablets, aber auch Geräte des chinesischen Handyherstellers Meizu sowie der Mini-PC Cotton Candy



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