Ab Ende 2012
Übersichtlicher: Facebook verbessert Privatsphäre-Einstellungen
Facebook will die Einstellungen für die Privatsphäre verbessern und übersichtlicher gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei der Aktivitäten Log. Besonders Menschen mit vielen Fotos dürften sich auf das Update freuen, welches ab Ende 2012 ausgerollt wird.
Inhaltsverzeichnis
- 1Aktivitäten Log
- 2Weitere Übersichten
- 3Alles schnell verfügbar
Facebook und Privatsphäre: Die beiden Begriffe standen schon seit jeher in einem nicht allzu guten Verhältnis zueinander. Die Einstellungsmöglichkeiten rund um den Schutz der eigenen Daten gelten als unübersichtlich und wenig transparent. Mit dem demnächst erscheinenden, nun offiziell angekündigten Update will Facebook sein soziales Netzwerk wieder etwas mehr auf nutzerfreundlichen Kurs bringen.
Aktivitäten Log
Herzstück der geplanten Auffrischung ist der neu gestaltete Aktivitäten Log, der die jetzigen Privatsphäreeinstellungen ersetzt. Übersichtlich werden am linken Rand alle wichtigen Kategorien aufgeführt, die der Nutzer bezüglich der Privatsphäre bearbeiten möchte.
Neu ist ein Reiter für Fotos - hinter diesem versteckt sich der neue Menüpunkt "Fotos von dir". Über die Schaltfläche ruft der Nutzer eine Übersicht über sämtliche Fotos auf, auf denen er jemals verlinkt wurde. Hier lassen sich beispielsweise diejenigen auswählen, die nicht mehr mit dem Konterfei verknüpft werden sollen. Mit einem Klick lassen sich gleichzeitig alle Tags deaktivieren.
Weitere Übersichten
Alternativ ist es auch möglich, alle Fotos, auf denen man abgebildet wird, aus Facebook zu entfernen. Leider handelt es sich bei dieser Variante nur um eine Anfrage an den Urheber der Bilder. Ob dieser dem Wunsch des Nutzers nachkommt, hängt allein von der Entscheidung des Urhebers ab
Neben der Einstellung für die Fotos wird es auch weitere Übersichten für all die anderen Interaktionen geben, die der Nutzer auf Facebook vollführt. Mit der neuen Benutzeroberfläche können eigene Statusmeldungen, Likes oder andere Informationen nun leichter gezielt bearbeitet werden, sodass nur bestimmte Personenkreise deren Inhalte sehen können.
Neben den Fotos und Aktivitäten können auch die eigenen Apps und deren Zugriffsrechte einfacher verwaltet werden.
Alles schnell verfügbar
Die neuen Einstellungsmöglichkeiten sind alle mit einem Klick auf den neuen oben rechts platzierten Shortcut-Button aufrufbar. Eine Navigation durch viele Menüs entfällt dadurch.
Am Ende jedes Abschnitt zu den neuen Funktionen weist Facebook wiederholt darauf hin, dass auf der eigenen Timline versteckte Fotos, Aktivitäten und Beiträge noch immer an anderen Stellen des Sozialen Netzwerkes auftauchen können. Damit sind vor allem die Suchfunktion, der News Feed und die Timelines von Freunden gemeint.


Auf hochgeladenen Fotos versucht das Soziale Netzwerk Facebook abgebildete Personen zu identifizieren. Die vorgeschlagenen Tags müssen Nutzer aber nicht akzeptieren.
Facebook vereinfacht erneut seine Privatsphäre-Einstellungen und integriert diese direkt in das Profil. Zudem erhalten Nutzer mehr Kontrolle über ihre Inhalte. So müssen Markierungen in Fotos oder Beiträgen zunächst bestätigt werden.
Britische Facebook-Nutzer sind auf 76 Prozent ihrer Bilder im Sozialen Netzwerk betrunken. Dies fand eine Studie unter fast 1.800 Nutzern heraus. Die meisten Befragten hatten zudem Angst davor, dass ihre Arbeitskollegen die Fotos sehen könnten.
Die Webanwendung Friendsheet zeigt Facebook-Bilder aus dem Newsfeed im Pinterest-Design an. Dabei können so manche fast vergessene Bekannte neu entdeckt werden.
Nun ist auch die Facebook-App an das Retina-Display des neuen iPads angepasst worden. Daneben bietet das Update der Anwendung mehrere Verbesserungen, von denen auch iPhone- und iPod-touch-Nutzer profitieren.
"Facebook Camera" heißt die neue Foto-App des Sozialen Netzwerks. Die Anwendung zeigt Fotos von Freunden im Feed an und ermöglicht das Teilen mehrerer Bilder auf einmal.
Die kürzlich angekündigten Privatsphäre-Einstellungen für Facebook werden nun nach und nach in verschiedenen Ländern freigeschaltet. Neuseeland hat sie schon. Deutschland wird wohl in den nächsten Tagen folgen.




