Prominente Entwickler

Flugsicher: Amazon patentiert Airbag für Smartphones

Amazon hat offiziell das Patent auf Airbags für Smartphones erhalten. Das United States Patent and Trademark Office hat den Antrag aus 2010 nun offiziell bestätigt. Als Erfinder sind zwei prominente Größen der IT-Branche angegeben.

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Amazon hat nun offiziell das Patent an Smartphone-Airbags. (Bild: Screenshot US-Patentamt)
Amazon hat nun offiziell das Patent für Smartphone-Airbags. (Bild: Screenshot US-Patentamt)
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Wer kennt das nicht? In einem unachtsamen Augenblick verliert man die Kontrolle über das geliebte Smartphone und es segelt in einem hohen Bogen durch die Luft in Richtung Boden. Das eigene Herz macht einen schnellen Hüpfer, Adrenalin wird ausgestoßen und ein hektischer Rettungsversuch unternommen. Doch die verteufelte Schwerkraft ist schneller. Das Smartphone schlägt auf - das Display zerbricht.

Prominente Erfinder

Solche traurigen Szenen könnte es in Zukunft weniger geben, wenn das neue Patent für Smartphone Airbags umgesetzt wird und das Gerät in die Serienfertigung geht. Rechteinhaber der kuriosen technischen Idee ist der Online-Händler Amazon. Um genau zu sein: Die beiden Erfinder des Gimmicks sind niemand Geringeres als der Amazon-Chef Jeff Bezos und der Vizepräsident Greg Hart.

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Die Technik

Die Airbags sollen in das Smartphone integriert werden und es so bei Stürzen aus großer Höhe vor Schäden schützen. Die technische Spielerei funktioniert dabei mit einer Menge verschiedener Sensoren, die während des Falls in einem Sekundenbruchteil das Schadensrisiko ermitteln und gegebenfalls die Airbags aktivieren. Die seitlich angebrachten Airbags sollen mit kleinen Gaskartuschen blitzschnell aufgeblasen werden.

Das Patent beschreibt zwei Möglichkeiten, wie die Airbags genau den Sturz abmildern sollen: Die erste ist, dass gleichzeitig alle Airbags während eines Sturzes aktiviert werden. Eine weitere Variante wäre, dass noch im Fall die Fluglage des Smartphones durch kleine Düsen verändert wird, sodass es immer optimal auf den Airbags landet.

Ob das Produkt in die Massenproduktion gehen wird, bleibt abzuwarten. Auch ist fraglich, wie die Kartuschen nach einem Sturz wieder aufgeladen werden und ob sich die Airbags nicht ungewollt in anderen schwungvollen Situationen aufblasen.

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