Ab 2013 auch in Deutschland erhältlich
YotaPhone aus Russland: Smartphone mit LCD und E-Ink-Display (Update)
Das YotaPhone bietet auf der einen Seite einen 4,3 Zoll großen Touchscreen und auf der anderen Seite ein E-Ink-Display. Weitere edle Zutaten wie Gorilla Glass, Dual-Core-Prozessor, LTE und ein üppiger Speicher stehen ebenfalls auf der Ausstattungsliste. Die Macher demonstrieren das Smartphone nun in einem Hands-On-Video.
Inhaltsverzeichnis
- 1Das Update vom 14. Dezember finden Sie am Ende dieses Artikels.
- 2Haupt-Kamera mit Auflösung von zwölf Megapixel
- 3Update 14.12: Yotaphone im Hands-On-Video
Das Update vom 14. Dezember finden Sie am Ende dieses Artikels.
Noch handelt es sich beim YotaPhone um einen Prototypen - dieser ist nach Angaben des Herstellers jedoch bereits voll funktionsfähig. Die vordere Anzeige unterstützt alle Funktionen, die auch herkömmliche Smartphones bieten. Als Betriebssystem kommt Google Android 4.2 (Jelly Bean) zum Einsatz.
Das 4,3 Zoll große LC-Display auf der Frontseite bietet eine Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten und wird dank Gorilla Glass vor Umwelteinflüssen geschützt. Die wirkliche Neuerung findet sich jedoch auf der Rückseite des YotaPhones in Form eines ebenfalls 4,3 Zoll großen E-Ink-Displays. Apps können Informationen und Statusmeldungen einfach an das zweite Display "weiterreichen". Auf ähnliche Art und Weise funktioniert auch die Popslate genannte Hülle für das iPhone.
Haupt-Kamera mit Auflösung von zwölf Megapixel
In der Praxis könnte das dementsprechend so aussehen: Während der Nutzer auf der Front seine gewohnte Android-Umgebung vorfindet, zeigt das rückseitige E-Ink-Display Kalendereinträge, verpasste Anrufe oder Status-Updates aus Sozialen Netzwerken an. Aber natürlich lassen sich auch Texte besonders gut auf der Zweit-Anzeige lesen. Da E-Ink-Displays lediglich Strom für den Wechsel der Anzeige benötigen und nicht für die Darstellung an sich, ist dies zudem eine sehr stromsparende Lösung.
Auch die übrige Ausstattung lässt aufhorchen: So verfügt das 140 Gramm schwere YotaPhone zum Beispiel über einen Dual-Core-Snapdragon-Prozessor mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz, zwei Gigabyte RAM, 32 oder 64 Gigabyte Flash-Kapazität, NFC und LTE-Modem. Das Ladekabel dockt mithilfe eines Magneten am Smartphone an. Auch die Auflösung der Kamera ist up to date: Satte zwölf Megapixel soll der Sensor der Hauptkamera auflösen können.
Ein genauer Preis für das YotaPhone steht noch nicht fest. Wie engadget.com berichtet, plant der Hersteller jedoch, das Smartphone im dritten Quartal zunächst im heimischen Russland auf den Markt zu bringen. Im vierten Quartal soll das Gerät dann weltweit erhältlich sein. Zudem sei der Hersteller in Verhandlungen mit europäischen Providern, die das YotaPhone subventioniert anbieten könnten.
Update 14.12: Yotaphone im Hands-On-Video
In einem Youtube-Video ist das YotaPhone nun erstmalig im Bewegtbild zu sehen. Anton Tarasenko, Leiter der Produktentwicklung, demonstriert das interessante Smartphone-Konzept mit den zwei Bildschirmen und geht auf einige Funktionen ein.


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