Samsung Galaxy Camera im Test

WLAN und Mobilfunk

Denn neben Funknetzen nach n-Standard sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Bereich verbindet sich das Gerät bei Bedarf auch mit Mobilfunknetzen. Dazu lädt ein SIM-Karten-Einschub an der Unterseite der Samsung Galaxy Camera ein - der eingebaute Chip unterstützt HSPA+-Verbindungen bis zu 21 Megabit pro Sekunde.

Werbung

Für den schnellen Fotoversand muss man aber kein Anhänger des Cloud Computing sein: Bilder lassen sich auch per E-Mail direkt aus der Kamera-App weiterleiten. Oder via Wi-Fi Direkt an andere Samsung-Geräte wie Smartphones und Tablets senden - bei Bedarf auch mit Standort-Informationen, die man als Einstellungsparameter zuschalten kann. Vorinstalliert sind auch Schnittstellen zum Teilen und zum Versand von Bildern via Picasa, Instagram, Google+ oder auch Group Cast. Das Ökosystem von Samsung, bestehend aus den Anwendungen AllShare und Kies, steht natürlich auch zum Synchronisieren von Datenbeständen zur Verfügung. 

Groß und schwer

Die Samsung Galaxy Camera bringt zwar als eine der ersten Digitalkameras Online-Fähigkeiten wie bei einem Smartphone mit, ist aber leider längst nicht so bequem in der Hosentasche zu verstauen - dafür ist das Modell mit 13 Zentimeter Breite und sieben Zentimeter Höhe einfach zu groß und mit einem Gewicht von rund 300 Gramm auch zu schwer. Hinzu kommt das Objektiv: Selbst eingefahren addiert es die Tiefe der Kamera auf vier Zentimeter. Die Samsung Galaxy Camera will man deshalb eher in die Kameratasche gleiten lassen, zumal das gut bedienbare Touchscreen-Display dort mehr Schutz genießt als in anderen Transportutensilien.

Das Display löst 1.280 x 720 Pixel auf und dient als zentrales Steuerungselement für fast alle Funktionen. Samsung hat allein dem Ein/Aus-Schalter, Zoom, Auslöser und der Blitztaste einen manuellen Knopf beziehungsweise Regler an den Rändern des Gerätes spendiert. Mit seiner satten Bildschirmgröße von 4,7 Zoll, was rund 12 Zentimetern entspricht, nimmt das Display die gesamte Rückseite ein. Das erleichtert die Bedienung, etwa das präzise Ein- und Auszoomen in Fotos. Zwar bringt das Display, von Smartphones bekannt, einen leichten Spiegelungseffekt mit, der jedoch nicht sonderlich stört.

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Messe Mobile World Congress 2013 Die Messe-Neuheiten aus Barcelona

Der Mobile World Congress 2013 ist vorbei. Netzwelt zeigt welche Handys und Tablet-PCs in den nächsten Wochen und Monaten auf den Markt kommen...

Internettelefonie VoIP Facebook rollt kostenlose Internettelefonie in den USA aus

Facebook hat damit begonnen, eine neue Funktion in seine Messenger-App einzubauen. US-amerikanische iPhone-Besitzer können nun eine neue...