Für 400 Euro erhältlich
Digitalkamera mit Android: Samsung Galaxy Camera im Test
Android, Touchscreen, WLAN und Mobilfunk: Die Samsung Galaxy Camera ist eine der ersten Digitalkameras mit Smartphone-Betriebssystem auf dem Markt. Überzeugen die Online-Fähigkeiten und die Bildqualitäten des schicken Hybriden?
Samsung Galaxy Camera: Die Digitalkamera ist eines der ersten Geräte mit Smartphone-Betriebssystem auf dem Markt. Zum Einsatz kommt Android in der Version 4.1 (Jelly Bean). Während die Online-Fähigkeiten der Kamera überzeugten, ist die Qualität der Digitalkamera durchschnittlich. Zum Video: Samsung Galaxy Camera
Inhaltsverzeichnis
- 1Dropbox-Konto mit viel Gratis-Speicher
- 2WLAN und Mobilfunk
- 3Groß und schwer
- 4Großer Brennweitenbereich
- 5Durchschnittliche Digitalkamera
- 6Keine Raw-Format-Unterstützung
- 7Fazit
Smartphones und Tablets sind schöne Reisebegleiter für die neue Online-Welt, in der wir Fotos via Facebook, Instagram oder anderen Apps teilen, Bilder mal schnell in die Redaktion schicken oder unsere ganze Fotobibliothek in die Cloud verlagern. Aber so richtig warm geworden ist man abseits von echten Foto-Smartphones wie dem Nokia 808 PureView mit der Fotoqualität der Handys nicht wirklich. Für schnelle Schnappschüsse eignet sich ein iPhone, aber hohe Bildqualität darf man nicht erwarten.
Samsung hat mit der Galaxy Camera jetzt einen der ersten Online-Apparate auf den Markt gebracht, die Smartphone-Qualitäten mit den fotografischen Merkmalen besserer Digitalkameras kreuzen. Ob das auch ambitionierte Fotografen zufriedenstellt, wollte netzwelt herausfinden.
Dropbox-Konto mit viel Gratis-Speicher
Überzeugend jedenfalls ist das installierte Android 4.1 alias Jelly Bean, das Samsung in seiner eigenen Benutzeroberfläche serviert. Hier kann man alles ausprobieren, was man mit Smartphones mit Google-Betriebssystem ebenso machen kann: Spiele installieren, Navigieren dank GPS-Chip, Skype zum Laufen bringen und viele andere Apps einrichten. Nur aufs Telefonieren und SMS schreiben muss man verzichten. Dank Quad-Core-Prozessor mit 1,4 GHz Taktfrequenz laufen die Anwendungen rund und flüssig.
Die Online-Fähigkeit des Gerätes bringt einige benutzerfreundliche und zeitökonomische Vorteile mit sich: Ein Dropbox-Konto, dem Samsung großzügige 50 Gigabyte spendiert, wird zum Beispiel automatisch mit jedem aufgenommenen Foto synchronisiert. Und per Freigabe können auch Freunde und Bekannte direkt darauf zugreifen. Das dürften auch Journalisten oder Pressefotografen zu schätzen wissen, die wie jeder andere Anwender auch stets den umständlichen Zwischenweg über Notebook oder Rechner zum Fotoversand gehen müssen. Eine Alternative boten bisher nur Digitalkamera-Karten mit eingebautem WLAN-Chip - gleichwohl nicht mit demselben Funktionsumfang, wie ihn die Samsung Galaxy Camera bieten kann.
Samsung Galaxy Camera im Test
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Bild vergrößern Das Google-Betriebssystem ist in der Version 4.1 vorinstalliert. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 16
Bild vergrößern Der Touchscreen misst 4,7 Zoll in der Diagonalen. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 16
Bild vergrößern Das Objektiv deckt Brennweiten von 23 bis 483 Millimeter ab. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 16
Bild vergrößern Der Micro USB-Anschluss an der Seite dient zum Aufladen des Akkus. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 16
Bild vergrößern Platz für Akku, microSD- und SIM-Karte. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 16
Bild vergrößern Ein-/Aus-Taste, Zoom und Auslöser. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 16
Bild vergrößern Raum beleuchtet, ohne Blitz, ISO 100, Blende 2.8, Belichtungszeit 1/80. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 16
Bild vergrößern Raum beleuchtet, ohne Blitz, ISO 200, Blende 2.8, Belichtungszeit 1/100. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 16
Bild vergrößern Raum beleuchtet, ohne Blitz, ISO 400, Blende 2.8, Belichtungszeit 1/125. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 16
Bild vergrößern Raum beleuchtet, ohne Blitz, ISO 800, Blende 2.8, Belichtungszeit 1/160. (Bild: netzwelt) - Bild 11 von 16
Bild vergrößern Raum beleuchtet, ohne Blitz, ISO 1.600, Blende 2.8, Belichtungszeit 1/200. (Bild: netzwelt) - Bild 12 von 16
Bild vergrößern Morgendämmerung in Hamburg. (Bild: netzwel) - Bild 13 von 16
Bild vergrößern Kiosk im Stadtteil Othmarschen. (Bild: netzwelt) - Bild 14 von 16
Bild vergrößern Im starken Telebereich sollte man ein Stativ verwenden. (Bild: netzwelt) - Bild 15 von 16
Bild vergrößern Winter in Hamburg: kalt und eisig. (Bild: netzwelt) - Bild 16 von 16
Bild vergrößern Schnee an der Straße, verschmutzt, nah herangezoomt. (Bild: netzwelt)







Beiträge
insgesamt 8 BeiträgeDas Ding ist ein Fotoapparillo und macht hauptsaächlich Bilder, man kann sie nebenher sogar noch bearbeiten, auch toll. Aber telefonieren geht in der Tat nicht, bügeln aber auch nicht, oder Auto reparieren. Wir...
Hallo, sorry, im Text schreibe ich Blende und meine damit natürlich die Blendenzahl. Von daher ist völlig richtig, was im Artikel steht: "Die kleinste Blende liegt allerdings bei f/2,8 ..." Die...
Der Autor hat sich aber vor dem Schreiben des Artikels schon ein bisschen mit der Materie beschäftigt, oder? Weil Blende 2.8 ist alles andere als lichtschwach (natürlich gibt es auch Kompaktkameras mit 2.0, aber das...
"Die kleinste Blende liegt allerdings bei f/2,8, was auf ein nicht sonderlich lichtstarkes Digitalkamera-Objektiv hinweist." Eher umgekehrt: Es ist in Weitwinkel außerordentlich lichtstark. f=2.8...
"Die kleinste Blende liegt allerdings bei f/2,8, was auf ein nicht sonderlich lichtstarkes Digitalkamera-Objektiv hinweist." Also f/2,8 würde ich als "lichtstark" bezeichnen. Weiters, ich kann es mir...