Konkurrenz zu Konsolen

Steam Box: Valve wird eigenen Konsolen-PC veröffentlichen

Gabe Newell hat bestätigt, dass Valve einen einer Konsole ähnlichen PC veröffentlichen wird. In einem Interview mit Kotaku erklärte der Geschäftsführer, dass das Gerät nächstes Jahr erscheinen soll. Mit der eigenen Hardware will Newell den etablierten Konsolen den Kampf ansagen.

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Steam erhält Einzug in die Wohnzimmer. (Bild: kotaku.com)
Steam hält Einzug in die Wohnzimmer. (Bild: kotaku.com)
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Schon seit längerer Zeit kursieren die Gerüchte, dass der Spieleentwickler und Steam-Erfinder Valve an einer eigenen Konsole arbeitet. Mit der Veröffentlichung von Steam Big Pictures wurden die Anzeichen zuletzt immer deutlicher, dass sich der Konzern mehr dem Wohnzimmer als Spielwiese zuwendet. Das neue Interface ist auf große Fernseher ausgelegt und steuert sich am besten mit einem Controller vom Sofa aus.

Steam Box

Passend zu der wohnzimmerfreundlichen Steam-Version wird es nächstes Jahr auch einen konsolenähnlichen PC von Valve geben. Dies erklärte Gabe Newell auf den Video Games Awards gegenüber dem Online-Spielemagazin Kotaku. Die eigene Hardware soll für den Gebrauch an einem Fernseher designt sein und Steam implementiert haben. Newell will so in direkte Konkurrenz mit Sony und Microsoft treten, die wohl demnächst ihre neuen Konsolen-Generationen ankündigen werden.

Laut Newell wird die so genannte Steam Box Vorteile von Konsolen und PCs in sich vereinen. Zwar solle die neue Hardware von Valve nicht so offen sein wie ein PC, aber dennoch verschiedene Lösungen zulassen, mit denen Kunden das finden, was für sie am besten funktioniere.

Eventuell Linux

Zwar gibt es keine offizielle Bestätigung, aber vieles deutet darauf hin, dass als Betriebssystem der Steam Box Linux dienen könnte. Erst vor Kurzem erklärte Newell, dass er Windows 8 für eine Katastrophe halte. Auch ist schon seit längerer Zeit eine Linux-Version der Steam-Software in Entwicklung.

Dass Steam mit seiner eigenen Hardware erfolgreich sein könnte, ist nicht unwahrscheinlich. Schon jetzt hat der Dienst eine treue Fangemeinde: Weltweit zählt Steam 50 Millionen Nutzer, von denen zuletzt fünf Millionen gleichzeitig online waren. Zum Vergleich: Der Dienst Xbox Live hat insgesamt 40 Millionen Nutzer.

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