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LG Optimus L9 im Test Großes Display, üppiger Akku

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LG bringt mit dem Optimus L9 ein Smartphone mit Riesendisplay auf den Markt. Anders als Galaxy S3 und Co. zielt der Hersteller damit aber auf Einsteiger und nicht auf das Premium-Segment. Ein Premium-Erlebnis zum kleinen Preis also?

Mit dem Optimus L9 P760 will LG Einsteigern ein Highend-Erlebnis zum kleinen Preis bieten. Tatsächlich weist das Modell viele Features aktueller Spitzenmodelle auf, etwa ein extragroßes Display oder einen üppig dimensionierten Akku. Ein verlockendes Angebot! An einigen Stellen müssen Nutzer aber Abstriche machen.

LG Optimus L9

Design und Verarbeitung

Das LG Optimus L9 ähnelt stark dem Quad-Core-Modell LG Optimus 4X HD. Unterschiede liegen im Detail: Kennern wird etwa die unterschiedliche Positionierung der LED-Fotoleuchte auffallen. LG bemüht sich jedoch, dem Modell einen etwas edleren Anstrich zu verleihen. So setzt der Hersteller auf die Designsprache der L-Style-Serie. Ein Schmuckstück ist das von der Bild-Zeitung als "Volks-Smartphone" beworbene Optimus L9 jedoch nicht gerade.

Die Verarbeitung ist an einigen Stellen verbesserungswürdig: Der Akkudeckel fällt noch dünner und zerbrechlicher aus als beim Samsung Galaxy S3, der Home-Button könnte mehr Hub vertragen und drückt der Nutzer etwas zu fest auf das Display, entstehen hässliche Schlieren. Diese verschwinden erst, wenn man die Finger vom Display hebt. Ein dicker Minuspunkt. Zudem ist das Optimus L9 trotz Riesen-Display und Mega-Akku fast schon erschreckend leicht. In der Hosentasche trägt es dafür aber stärker auf als andere XXL-Smartphones.

Hardware

Das Display des LG Optimus L9 kann zwar von der Bildiagonale her mit Premium-Smartphones wie dem Samsung Galaxy S3 oder dem HTC One X+ mithalten, die Auflösung fällt mit 960 x 540 Pixeln aber deutlich geringer aus. Das führt zu einem leichten Treppchen-Effekt bei Schrift auf Webseiten, der sich aber noch verschmerzen lässt. Farben wirken jedoch auf dem Optimus L9 blass. Dafür ist der Bildschirm aber sehr hell und glänzt mit einem großen Blickwinkel.

LG Optimus L9

Angetrieben wird das Optimus L9 von einem Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von einem Gigahertz. Der Chipsatz liefert im Test eine zufriedenstellende Performance - auch bei aufwendigen Titeln wie dem Third-Person-Shooter Shadowgun. Auch die Wärmeentwicklung hält sich in Grenzen. Der interne Speicher fällt mit zwei Gigabyte, die dem Nutzer zum Speichern von Daten zur Verfügung stehen, zwar nicht gerade umfangreich aus, für den Anfang reicht dies aber aus. Einen Pluspunkt stellt der verbaute NFC-Chip dar, den in dieser Preisklasse nicht viele Modelle aufweisen.

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Jan Kluczniok
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