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iFixit: Neuer Apple iMac schlecht zu reparieren Viel Klebstoff verwendet

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Schraubendreher reichen nicht: Wer den neuen Apple iMac reparieren will, benötigt eine Heißluftpistole. Das Modell erhält deshalb schlechte Noten von iFixit.

Klebstoff hält das Display zusammen: iFixit hat den neuen Apple iMac auseinandergenommen und kommt zu einem negativen Urteil. Das Modell lässt sich nur schlecht reparieren. Wer selbst Hand anlegen möchte, benötigt eine Heißluftpistole.

In einer 26-teiligen Bilderstrecke zeigen die Experten von iFixit, wie sie den neuen Apple iMac zerlegen. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist das Display: Während ältere Bildschirme des All-In-One-Rechners mit Magneten am Gehäuse hafteten, schmiert jetzt auch Kleber die Lücke zwischen den beiden Teilen zu. Das hat Folgen: iFixit musste sich der Heißluftpistole bemühen, um das Display vom Rest des Geräts zu trennen.

Das wiederum zerstört natürlich die Kleberschicht, die jeder Reparaturservice hinterher wieder ersetzen muss. Eine kleinteilige Arbeit, die sehr viel Geld kosten dürfte, wie iFixit feststellt. Anwender dürften also tief in die Tasche greifen müssen, wenn ihr iMac defekt ist und deshalb in die Werkstatt muss.

Bastelarbeit nötig: Zum Zerlegen des neuen iMacs nahm iFixit eine Heißluftpistole zur Hand. (Quelle: ifixit.com)

"Assembled in the USA"

Ein weiterer großer Kritikpunkt betrifft den Arbeitsspeicher: Er sei zwar austauschbar, was iFixit als "gute Nachricht" hervorhebt, dafür müsse man aber das Display mit einer Heißluftpistole auseinandernehmen und das Mainboard ausbauen.

iFixit fiel auch auf, dass Apple auf dem Testmodell "Assembled in the USA" schreibt. Dabei könnte es sich um einen der ersten Computer handeln, die der Hersteller in den Vereinigten Staaten herstellt, schreibt Apple Insider unter Berufung auf einen Fortune-Bericht.

iFixit gibt dem neuen iMac 3 von 10 zu vergebenden Punkten. Je höher die Punktzahl, desto reparaturfreundlicher ist das Gerät. Der neue iMac ist in einer 21,5 oder 27 Zoll großen Version zu haben und an den Rändern nur fünf Millimeter dick.

Mehr über den neuen iMac lesen Sie an dieser Stelle auf netzwelt.

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Alexander Zollondz
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