Mehr Tempo im Funknetz

Netzwelt-Wissen: Das bringt der neue WLAN-Standard ac

Multimedia-Streaming im Netzwerk - mit dem neuen WLAN-Standard ac kein Problem. Er soll für kabellose Verbindungen mit Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich sorgen. Dafür verantwortlich sind gleich mehrere Veränderungen im Vergleich zu aktuellen WLAN-Standards.

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Broadcom produziert auch Chips für den neuen WLAN-Standard, der auch mit dem Label 5G WiFi vermarktet wird. (Bild: Screenshot 5gwifi.org)
Broadcom produziert auch Chips für den neuen WLAN-Standard, der auch mit dem Label 5G WiFi vermarktet wird. (Bild: Screenshot 5gwifi.org)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1WLAN-Standard IEEE 802.11n
  2. 2Geräte bereits auf dem Markt
  3. 3Neue Antennentechnik
  4. 4Beamforming für bessere Abstrahleffekte

Funknetze sind eine feine Sache. Anwender müssen keine Kabel verlegen und der Router ist auch schnell eingerichtet. Desktop, Fernseher, Tablet oder Smartphone - alle Geräte können schnell Daten austauschen.

Wie schnell die Funkverbindung ist, hängt entscheidend vom unterstützten WLAN-Standard des Routers im Netzwerk ab. Aktuell bringt der weit verbreitete und abwärts kompatible Standard IEEE 802.11n (kurz: WLAN n) Datenverbindungen bis zu einer Brutto-Geschwindigkeiten bis zu 600 Megabit pro Sekunde in die eigenen vier Wände. 

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WLAN-Standard IEEE 802.11n

Erreicht wird das durch breitere Funkanäle im 40 Megahertz-Bereich und die Nutzung des weniger stark frequentierten 5 Gigahertz-Netz, in dem der Standard arbeiten kann. Hinzu kommt, dass WLAN n in der Lage ist, vier Antennen zu nutzen, um Verbindungen herzustellen; pro WLAN-Stream sind dann 150 Megabit pro Sekunde drin. 

Dass auf dem Endgerät weniger ankommt, liegt an baulichen Hindernissen, Protokolldaten und auch an den verwendeten Adaptern auf der Gegenseite. So sinkt der Durchsatz rapide - bei drei Antennen in Senderichtung, also 450 Megabit pro Sekunde, sind maximal ein Drittel netto, also 150 Megabit pro Sekunde, möglich.



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