Basisversion mit Intel Core i5 und 128 Gigabyte SSD

Pixelmillionär: Apple MacBook Pro mit 13,3 Zoll Retina-Display im Test

Das 15-Zoll-Modell machte den Anfang, nun stattet Apple auch sein 13 Zoll großes MacBook Pro mit einem hochauflösenden Retina-Display aus. Stolze 2.560 x 1.600 Bildpunkte tummeln sich auf der Anzeige. Das Display führt nach wie vor zu Verzückung - dennoch wirft der 13-Zöller mehr denn je die Frage auf: Wer braucht es?

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Apple MacBook Pro mit 13,3 Zoll Retina-Display: Apple stellt dem 15 Zoll großen MacBook Pro mit Retina-Display eine Variante mit 13,3 Zoll großem, hochauflösendem Display zur Seite. Im Test befindet sich die Einstiegs-Variante mit Intel Core i5-Prozessor und 128 Gigabyte großem Flash-Speicher. Zum Video: Apple MacBook Pro mit 13,3 Zoll Retina-Display

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Display und Auflösung
  2. 2Leistung
  3. 3Akkulaufzeit und Umwelt
  4. 4Ausstattungsvarianten und Preise
  5. 5Fazit
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Sie konnten bereits einen Blick auf das 15 Zoll große MacBook Pro mit Retina-Display werfen und haben sich in die hochauflösende Anzeige verliebt? Wenn Sie dann noch nicht zugeschlagen haben, war Ihnen wahrscheinlich der Startpreis von 2.279 Euro zu hoch. Dieser liegt bei der neu vorgestellten 13-Zoll-Variante nun bei 1.749 Euro. Leider dürften Sie jetzt vor dem nächsten Problem stehen, denn jetzt fängt das Rechnen erst richtig an.

Aber dazu später mehr, wir vergessen jetzt zunächst einmal den sündhaft, Apple-Kritiker sagen übertrieben hohen Preis für das 13-Zoll-Notebook. Das neueste MacBook-Mitglied steckt im viel gelobten Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Aber, und das ist etwas merkwürdig, es ist dicker als die 15-Zoll-Retina-Variante. An der dicksten Stelle misst das Testgerät 1,9 Zentimeter, die 15 Zoll große Version hingegen ist einen Millimeter dünner. Dafür wiegt die 13,3-Zoll-Variante mit 1,62 Kilogramm wiederum ganze 400 Gramm weniger und ist damit deutlich mobiler.

An der Verarbeitungsqualität gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Apple legt mit seinen Unibody-Gehäusen seit einiger Zeit die Messlatte in diesem Bereich sehr hoch. Auch über Tastatur und Trackpad sind schon viele positive Worte verloren worden. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, schauen Sie sich am besten an dieser Stelle den ausführlichen Testbericht der 15-Zoll-Variante an.

Auf der Anschlussseite hat sich nicht viel getan. Daher finden sich an den Gehäuseflanken wenig überraschend zwei Thunderbolt-Schnittstellen, zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie ein HDMI-Ausgang. Hinzu kommen der magnetische MagSafe 2-Stromanschluss, ein kombinierter Kopfhörerausgang, Stereo-Mikrofone und ein Kartenleser. Schmerzlich vermisst wird ein Ethernet-Anschluss. Wer sein Retina-MacBook mit einem LAN verbinden möchte, ist auf eine etwas umständliche Adapter-Lösung über einen USB-Port angewiesen. Auch über ein optisches Laufwerk verfügt die Retina-Variante des MacBook Pro nicht. Dieses finden Sie nach wie vor nur in der "normalen" Version ohne Retina-Display, die übrigens auch einen Gigabit-Lan- sowie einen FireWire-Anschluss vorweisen kann.

Display und Auflösung

Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten und einer Pixeldichte von 227 ppi löst das 13-Zoll-Modell sogar noch schärfer als die 15-Zoll-Retina-Variante auf. Wer jetzt winzig kleine Icons auf dem Desktop befürchtet oder erhofft, muss umdenken. Die hohe Auflösung skaliert Mac OS X mehr oder weniger automatisch für die Retina-Modelle. In den Systemeinstellungen können Sie daher auch nicht die Auflösung in gewohnter Art und Weise einstellen. Apple bietet hier einen Schieberegler, der die Anzeige "für Retina optimiert", "mehr Fläche" zur Verfügung stellt oder "Text größer" darstellt.  

Beim neuen Retina-Display (links) sind mit bloßem Auge kaum einzelne Pixel erkennbar. Ganz im Gegensatz zur Nicht-Retina-Version, hier rechts im Bild. (Bild: netzwelt)
Beim neuen Retina-Display (links) sind mit bloßem Auge kaum einzelne Pixel erkennbar. Ganz im Gegensatz zur Nicht-Retina-Version, hier rechts im Bild. (Bild: netzwelt)

Generell gilt für die 13 Zoll große Retina-Anzeige des neuen MacBooks das gleiche wie für die 15-Zoll-Variante: Abgesehen von der unglaublichen Schärfe von Schriften und der Darstellungsqualität der bislang angepassten Apps bietet es eine hohe Leuchtkraft und sehr hohe Blickwinkel. Jedoch könnte auch dieses MacBook-Display nach dem Geschmack von netzwelt noch weiter nach hinten klappen. Übrigens: Auch für das 13-Zoll-Display gibt es keine Option auf eine matte Variante.

Zwischenfazit zum Display: Wer lange Zeit allein vor einem Notebook-Bildschirm sitzt und nicht die Möglichkeiten eines Zweit-Displays nutzt, profitiert ungemein vom Retina-Bonus. Der Aufpreis von 500 Euro bleibt heftig - lohnt sich für Power-Nutzer nach Meinung von netzwelt nach aber ungemein.

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