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Kochen mit Resten: Rezepte-App "Zu gut für die Tonne" veröffentlicht Zu gut für die Tonne

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Mit einer eigens veröffentlichten App will das Bundesamt für Verbraucherschutz die Verschwendung von Lebensmitteln verringern. Das Programm hilft mit verschiedenen Tipps und Funktionen dabei, bewusster mit Essen umzugehen.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz hat eine App mit dem Namen "Zu gut für die Tonne" veröffentlicht, die gegen die Lebensmittelverschwendung in Deutschland helfen soll. Die Anwendung hilft mit verschiedenen Optionen und Tipps dabei, besser mit Essen umzugehen.

Auch Ilse Aigner hat ein Rezept zur Verfügung gestellt. (Quelle: Screenshot)

Laut einer aktuellen Studie der Universität Stuttgart wirft jeder Bürger im Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Auf die gesamte Bevölkerung umgerechnet sind es sogar 6,7 Millionen Tonnen.

Grund für die Verschwendung sind verschiedene Faktoren. Das Hauptproblem liegt jedoch darin, das wir den Bezug zu Lebensmitteln und ihrer Herstellung verloren haben. Dank der modernen Konsum- und Überflussgesellschaft denken wir nicht mehr darüber nach, welchen Wert Lebensmittel eigentlich haben und wie sie hergestellt werden.

Diese Selbstverständlichkeit, dass Nahrung immer schnell und in großen Mengen billig zu haben ist, hat dazu geführt, dass ein Teil der Einkäufe letztendlich in der Tonne landet. Sei es weil sie schlecht gelagert oder einfach zu viel waren.

Die App als kleine Lösung in der Hand

Das Bundesministerium verfolgt mit der eigens programmierten App die Idee, dass Nutzer wieder bewusster mit ihren Lebensmitteleinkäufen umgehen. Mit der Mini-Anwendung hat der Smartphone-Besitzer einen kleinen Begleiter in der Hand, der in vielen verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens dabei hilft, Essen sinnvoll und nicht verschwenderisch zu nutzen.

Los geht es mit der Rezepte-Option: Mithilfe dieser gibt der Nutzer an, welche Zutaten er noch im Kühlschrank hat und die App spukt dazu passende Vorschläge zum Nachkochen aus. Wer mag, kann die insgesamt 242 Rezepte, teilweise von prominenten Köchen wie Johann Lafer oder Horst Lichter, auch manuell durchforsten.

Die zweite Funktion der App umfasst ein Lexikon, in der jede Menge Zutaten zum Kochen gelistet sind. Kleine Einträge zu diesen beschreiben, wie sie richtig gelagert werden, so dass sie möglichst lange halten.

Mit einer weiteren Option der App erstellt der Anwender eigene Einkaufslisten, die detailliert sortiert und kategorisiert werden können. Die ganze App wird durch die 10 goldenen Regeln zum Vermeiden von Lebensmittelabfällen abgerundet.

Interessierte können die Anwendung kostenlos bei Google Play oder im App Store herunterladen.

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Stephan Porada
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