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Jolla stellt Sailfish OS vor Schnelles Multitasking

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Ehemalige Nokia-Mitarbeiter setzen im Start-up Jolla die Arbeit am Betriebssystem MeeGo fort. Erstmals zeigen sie nun ihr auf MeeGo-basierendes Sailfish OS und werben vor allem mit den Multitasking-Fähigkeiten des Systems.

Das von Nokia und Intel entwickelte MeeGo-System lebt weiter. Ein von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründetes Start-up mit dem Namen Jolla gibt bei YouTube einen ersten Ausblick auf sein neues, auf MeeGo basierendes Handy-Betriebssystem Sailfish OS. Es soll mit schnellem Multitasking Nutzer begeistern.

Jolla zeigt erstmals sein Sailfish OS. (Quelle: Jolla)

Das finnische Start-up Jolla macht bei der Entwicklung seines Handy-Betriebssystems Sailfish OS weitere Fortschritte. Ab sofort steht ein Entwicklerkit für interessierte App-Entwickler zum Download bereit. Erstmals zeigten die Entwickler zudem auf dem Start-up-Event Slush die Nutzeroberfläche des Systems. Sie soll ein schnelles Multitasking ermöglichen. So wird es beispielsweise möglich sein, auf dem Startbildschirm nicht nur eine Vorschau laufender Applikationen einzusehen, sondern auch mit diesen zu interagieren. Nutzer können so etwa einen Anruf beenden oder ein Lied pausieren, ohne die jeweilige App öffnen zu müssen.

Basis des Sailfish OS ist das freie Betriebssystem MeeGo. Es wurde auf dem Mobile World Congress 2010 vorgestellt. Das Betriebssystem war ein Gemeinschaftsprojekt von Intel und Nokia. Allerdings erschienen bislang nur wenige Modelle mit dem System - etwa der Tablet-PC WePad. Nokia selbst brachte nur das N9 mit MeeGo auf den Markt und verabschiedete sich mit dem Wechsel zu Windows Phone weitestgehend aus der Entwicklung. Auch Intel hat MeeGo mittlerweile den Rücken zugewandt und arbeitet mit Samsung an einem neuen, Tizen genannten System.

Ernste Konkurrenz

Jollas Sailfish wird es allerdings nicht leicht haben, sich auf dem Markt durchzusetzen. 2013 steht neben dem bereits erwähnten Tizen mit dem Firefox OS der Mozilla Stiftung bereits ein weiterer namhafter Konkurrent in den Startlöchern. Das neue mobile Betriebssystem kann dabei auf die Unterstützung einer Reihe namhafter Partner bauen.

Zudem wird Research in Motion Ende Januar seine neue Plattform BlackBerry 10 ins Rennen schicken, mit Windows Phone 8 kämpft Microsoft zudem bereits seit Kurzem um Anteile am von Android und iOS dominierten Smarpthone-Markt.

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Darüber lacht die Netzwelt

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Jan Kluczniok
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