Passwort und Nutzername reichen
Skype: Sicherheitslücke ermöglicht Kontoklau in fünf Schritten
Russische Hacker haben einen einfachen Weg gefunden, Skype-Accounts zu knacken. Für den Diebstahl des Benutzerkontos werden lediglich der Benutzername und die dazugehörige E-Mail-Adresse benötigt. Skype hat als Reaktion die Funktion zum Zurücksetzen von Passwörtern gesperrt.
Schlechte Nachrichten für alle Skype-Nutzer: The Next Web hat aus einem russischen Foreneintrag entnommen, dass Skype-Accounts nur mithilfe des Benutzernamens und zugehöriger Mail-Adresse gehackt werden können. Das Online-Magazin hat den Vorgang zur Übernahme eines fremden Benutzerkontos unter Anwendung von fünf simplen Schritten nachgestellt.
Erschreckend einfach
Der fast mühelose Weg zum fremden Account beginnt mit der dazugehörigen E-Mail-Adresse. Wenn über diese ein neuer Benutzer angelegt wird, kann ein anderes gewünschtes Postfach mit diesem verbunden werden. In ein paar Schritten, die aus Sicherheitsgründen nicht weiter erläutert wurden, kann nun mithilfe des vorher erbeuteten Benutzernamens das Passwort des Ziel-Accounts zurückgesetzt werden. Die dafür erforderliche Nachricht landet in dem neu angegebenen Posteingang. Nachdem die Zugangsdaten erfolgreich geändert worden sind, hat der ursprüngliche Besitzer keinen Zugang mehr zu seinem Skype-Konto.
Reaktion von Skype
Laut The Verge war Skype bis vor Kurzem damit beschäftigt, das Problem zu untersuchen und eine Lösung zu finden. In einem aktuellem Blogeintrag hat Skype jetzt verkündet, dass sie die Funktion zum Zurücksetzen eines Passworts temporär deaktiviert haben. Mit dieser Maßnahme wird der Klau von fremden Konten mit besagter Methode erst einmal unterbunden.


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insgesamt 1 BeitragDiese Lücke ist schon SEIT MONATEN bekannt, aber Microsoft hat überhaupt nichts gemacht. Erst wenn die Benutzerkonten von bekannten russischen Bloggern geknackt wurden und sie darüber geschrieben haben, hat Skype...