Für knapp 400 Euro
Mobile AirPlay-Box: Libratone Zipp im Test
Schick und leicht transportierbar: Die Design-Lautsprecher Zipp von Libratone fallen nicht nur optisch aus dem Rahmen. Dank AirPlay-Unterstützung machen sie sich auch bestens im Unterwegs-Einsatz. Und beeindrucken mit sattem Klangvolumen.
Libratone Zipp: Der dänische Hersteller Libratone hat mit dem Zipp seinen ersten mobilen Lautsprecher mit AirPlay-Unterstützung vorgestellt. Der Sound der Box beeindruckte im Test. Das hat aber auch seinen Preis: Die Box ist für rund 400 Euro erhältlich. Zum Video: Libratone Zipp
Inhaltsverzeichnis
- 1"Now great Sound can follow you wherever you go"
- 2Direkte Soundübertragung via "Play direct"
- 3Box ins WLAN einbinden
- 4Kabelverbindung als Alternative
- 5360 Grad-Soundkulisse
- 6Miniprogramm für die Klangjustierung
- 7Fazit
Das Design der Libratone-Lautsprecher dürfte nach wie vor gemischte Reaktionen hervorrufen. Es gibt keine glatten Klavierlack-Oberflächen, keine Ecken und Kanten wie bei vielen herkömmlichen Audiosystemen, sondern stets aus Cashmere-Wolle hergestellte Hüllen, die die Boxen des dänischen Herstellers schützen und veredeln. Das war so beim Lautsprecher Libratone Beat und auch bei der größeren Wohnzimmer-Box Libratone Lounge. Das Stilmerkmal bleibt auch bei den ersten mobilen Lautsprechern von Libratone erhalten: Im Lieferumfang des Zipp genannten Modells befinden sich drei Wollhüllen in den Farben schwarzgrau, pink und gelb (Funky Collection), die sich schnell per Reißverschluss austauschen lassen.
Der Clou des mobilen Lautsprechers ist aber auch seine kreisrunde Bauform, die in der Welt der Audiosysteme eher selten anzutreffen ist. So wird der Libratone Zipp auch auf dem Sideboard oder Wohnzimmertisch ein echter Hingucker und lässt sich prima mit Vasen, Blumen und anderem Interieur kombinieren. Erst recht, weil die Box ohne Kabel auskommt und daher kein umständliches Verlegen von Leitungen notwendig ist.
Mobile AirPlay-Box Libratone Zipp im Test
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Bild vergrößern Der dänische Hersteller Libratone verkauft seine Box mit verschiedenen Überzügen aus Cashmere-Wolle. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 18
Bild vergrößern Die für den Test vorliegende Funky-Collection besteht aus Hüllen in den Farben grauschwarz, pink und gelb. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 18
Bild vergrößern Die Überzüge lassen sich leicht per Reißverschluss austauschen. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 18
Bild vergrößern Ideal für den Transport - der Tragegurt aus Leder. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 18
Bild vergrößern LED für den Akku-Ladezustand, PlayDirect-Button, AirPlay-Diode, USB-Anschluss, AUX-Audioeingang am Libratone Zipp. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 18
Bild vergrößern Ein 60 Watt-Verstärker treibt das 2.1-Boxensystem an. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 18
Bild vergrößern Hält man den Logo-Button gedrückt, fährt die Box in den Standby. Ein kurzer Druck holt den Lautsprecher aus dem Schlaf. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 18
Bild vergrößern Weitere Überzüge lassen sich online in verschiedenen Shops erwerben. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 18
Bild vergrößern Per Knopfdruck verbinden sich Tablet, PC, Mac und Smartphone direkt mit der Box. Wenn Audio von Internet-Apps abgespielt werden soll, ist eine Einbindung ins hauseigene WLAN vorzunehmen. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 18
Bild vergrößern Der Lautsprecher soll dank einer eigenen Technologie Raumklang erzeugen. Im Test lieferte die Box ein erstaunliches und jederzeit stimmiges Soundvolumen. Einen zweiten Lautsprecher für die Stereoperspektive vermisste netzwelt nicht. (Bild: netzwelt) - Bild 11 von 18
Bild vergrößern Zur Verbindung mit dem Internet dient die Libratone-App für iOS. Das Programm nimmt zunächst Kontakt mit dem WLAN-Hotspot der Box auf. (Bild: netzwelt) - Bild 12 von 18
Bild vergrößern Anschließend muss man das richtige Funknetz auswählen. (Bild: netzwelt) - Bild 13 von 18
Bild vergrößern Zu guter letzt übergibt man die Netzwerkparameter (Bild: netzwelt). - Bild 14 von 18
Bild vergrößern Anschließend wird ein Reboot durchgeführt und die Box klinkt sich in das IP-Netzwerk ein. (Bild: netzwelt) - Bild 15 von 18
Bild vergrößern Von jeder Audioapp aus lassen sich dann AirPlay-Empfänger auswählen. (Bild: netzwelt) - Bild 16 von 18
Bild vergrößern Das Programm dient auch zur Sound-Aussteuerung. Standardmäßig ist die Einstellung "neutral" gewählt. (Bild: netzwelt) - Bild 17 von 18
Bild vergrößern Der Raumklang wird an die Tischbreite und Tischtiefe angepasst. (Bild: netzwelt) - Bild 18 von 18
Bild vergrößern Auch für die Aufstellung an der Wand gibt es eine Einrichtungsroutine. Die Soundunterschiede zu anderen Einstellungen sind aber minimal. (Bild: netzwelt)
"Now great Sound can follow you wherever you go"
Zum drahtlosen Entertainer wird der Lautsprecher dank Apples Streaming-Protokoll AirPlay. iOS-Geräte wie Apple iPhone, iPod oder iPad geben Musik über die Luftschnittstelle an die Libratone Zipp weiter. Eingeschränkt nur auf das Hardware-Universum des Unternehmens aus Cupertino ist die Box aber Gott sei Dank nicht: Auch auf dem Android-Betriebssystem unterstützen Apps wie Twonky Mobile oder Twonky Beam AirPlay-Geräte im Netzwerk und beschicken die Box daher mit einer Auswahl der eigenen Musikbibliothek.
"Now great Sound can follow you whereever you go", markiert ein Werbeslogan die Verpackung der Box. Bevor aber der Entertainer seine Aufgabe erfüllen kann, muss der HiFi-Fan die Einrichtungsroutine vollziehen. Wo man früher Kabel verlegt hat, um sein Musikbedürfnis zu stillen, sind es im Streaming-Zeitalter Netzwerk-Parameter, die man an seine drahtlosen Soundgeräte übergeben muss.
Direkte Soundübertragung via "Play direct"
Bei den Libratone Zipp geht das bedienungsfreundlich ohne allzu große Verrenkungen, zumal auch die Gebrauchsanleitung schlicht und einfach das notwendige Prozedere erläutert. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten: Am einfachsten gelingt die Soundübertragung über den lokalen WLAN-Hotspot der Box. Auf diese Weise wird ein Netzwerk zwischen Sendegerät und Empfänger, der Box, eingerichtet, das den Zipp-Lautsprecher für den mobilen Einsatz qualifiziert.
Zur Einrichtung drückt man den bereits von anderen Geräten des Herstellers bekannten Logo-Button auf der Oberseite des Lautsprechers, der auch zum Ein- und Ausschalten des Gerätes dient. Der "Play direct"-Button auf der Rückseite sorgt dann für eine Aktivierung des Funknetzes, mit dem man sich mit Tablet und Smartphone, aber auch PC und Mac verbinden kann. Über das AirPlay-Symbol lässt sich die Zipp-Box anschließend als Sound-Empfänger auswählen.






