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Neue Domain: Kim Dotcoms Mega zieht nach Neuseeland Start am 19. Januar 2013

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Mega, der Nachfolger von Kim Dotcoms Filesharing-Portal Megaupload, wird in Neuseeland an den Start gehen. Dies hat Dotcom nun bekanntgegeben. Er glaubt, dass sich die neuseeländische Justitz nicht so leicht von Hollywood beeinflussen lasse.

Die Domain für Kim Dotcoms neuen Filesharing-Dienst Mega ist nun nicht mehr in Gabun, sondern in Neuseeland registriert. Dies verkündete der Megaupload-Gründer über Twitter. Seiner Meinung nach lasse sich das neuseeländische Rechtssystem nicht so leicht von Hollywood beeinflussen wie andere.

Mega hat eine neue Domain Mega.co.nz. (Quelle: Screenshot kim.com/mega)

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung von Kim Dotcoms neuem Filesharing-Dienst Mega musste der Wahl-Neuseeländer erneut einen Rückschlag hinnehmen. Der Minister für Kommunikation des westafrikanischen Landes Gabun, in dem die Domain Me.ga registriert war, erklärte, dass er keine Urheberrechtsverletzungen mit einer Domain seines Landes zulassen werde.

Domain in Neuseeland

Daraufhin entschied sich Dotcom nun für eine neue Domain. Am 20. Januar 2013 geht Mega offiziell unter Mega.co.nz an den Start. Bereits jetzt ist die Startseite des Diensts zu erreichen. Gegenüber dem Filesharing-Blog TorrentFreak sagte er, dass er bisher nur positive Erfahrungen mit dem neuseeländischen Rechtssystem gemacht habe und Hollywoods Lobbyisten dies nicht einfach aushebeln könnten.

"Premierminister John Key kann so viele Abendessen mit Hollywood-Managern und Urheberrechts-Lobbyisten einnehmen, wie er will. Die neuseeländische Regierung verhält sich zwar wie ein Tochterunternehmen der USA, steht aber eben nicht über dem Gesetz." Die Regierung könne zwar versuchen, die Gesetze zu ändern, aber um Mega zu stoppen, müssten sie schon Cloud-Hosting generell verbieten, sagte Dotcom.

Vertrauen in Deutschland

Auch in das deutsche Rechtssystem hat Dotcom Vertrauen. Er twitterte ein neues Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main, das ein Rechtshilfesuchen seitens der USA bezüglich Megaupload ablehnte. Die Begründung für die Ansprüche der USA sei unzureichend, hieß es in der Entscheidung. Dotcom verkündete daraufhin begeistert: "Ich werde Server in Deutschland bestellen."

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Darüber lacht die Netzwelt

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Annika Demgen
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