Wer's findet, darf's fahren

Need For Speed - Most Wanted: Im Kurztest

Alter Name, neues Spiel: Mit Most Wanted rollt ein technisch beeindruckendes Remake des laut Hersteller EA beliebtesten und meistverkauften Ablegers der Rennspielreihe Need for Speed an den Start. Wie schon das 2005 veröffentlichte Original bietet die Raserei von Entwickler Criterion eine offene Welt, in der sich PC- und Konsolenbesitzer nach Belieben austoben dürfen - sofern sie die Cops abschütteln.

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Need for Speed - Most Wanted Launch Trailer: Rasante Fahrten auf abwechslungsreichen Strecken. Mit quietschenden Reifen, überdrehenden Motoren in aufgemotzten Super-Sportwagen. Die Polizei dabei immer dicht im Nacken und den Körper voller Adrenalin. Dieser Trailer zeigt, unterlegt von Heaven's Basement mit "I Am Electric", die volle Ladung Rennspaß in Need for Speed: Most Wanted. Zum Video: Need for Speed - Most Wanted Launch Trailer

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Autos
  2. 2Mehrspielermodus
  3. 3Easy Drive
  4. 4Fazit
  5. 5Datenblatt
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Luxuskarren, Temporausch und edle Grafik - die Zutaten für ein echtes Need for Speed fallen auf den ersten Blick vermeintlich einfach aus. Trotzdem hat die ehrwürdige Rennspielreihe so manchen Tiefpunkt er- und überlebt - beispielsweise das technisch unausgereifte ProStreet oder den Online-Ableger Need for Speed World.

Need for Speed: Hot Pursuit (2010), der Erstling unter der Regie von Entwickler Criterion, heimste wieder die vertrauten Lorbeeren ein. Die Gefechte mit der Polizei sorgten für Laune. Und dass die Briten unkomplizierten, schnellen Rennspaß auf die Mattscheibe zaubern können, ist seit den Burnout-Spielen hinlänglich bekannt.

Most Wanted dürfte Serienkennern (und Burnout Paradise-Besitzern) entsprechend vertraut erscheinen. Einmal mehr gibt es eine frei befahrbare Stadt nebst Umland und jede Menge Herausforderungen.

Die Autos

Die dafür benötigten Boliden - 30 an der Zahl, vom Porsche über den Lambo bis hin zum Bugatti Veyron Super Sport - müssen im Gegensatz zu anderen Genrevertretern allerdings nicht erst freigespielt werden. Sie stehen an bestimmten Orten zur freien Verfügung herum. Wer also einen schicken Neuwagen findet, darf ihn fahren - und steigt per Knopfdruck um.

Allein die Autos der zehn berüchtigsten und meistgesuchten Bleifüße in Fairhaven muss man sich in ellenlangen Duellen hart erkämpfen. Doch bis man die Raser herausfordern kann, gilt es, für jedes Fahrzeug individuelle Wettbewerbe zu bestehen, jede Menge Rennkilometer abzuspulen, Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen, Reklametafeln zu zerdeppern und sich mit der Polizei heiße Verfolgungsjagden zu liefern.

Gewollt spannend: Die meisten Rennen entscheiden sich erst in den letzten Kurven. Dafür sorgt eine Art virtuelles Gummiband zwischen den Rennteilnehmern, das dafür sorgt, dass selbst nach einem zeitraubenden Crash noch Siegchancen bestehen. Umgekehrt wird man aber durch sein fahrerisches Können nie einen größeren Abstand zu den Verfolgern herstellen können.

Das schlägt Solospielern ebenso aufs Gemüt wie der spärliche Umfang, die fehlende Motivation, neue Boliden freizuspielen, und das Fehlen einer zumindest groben Rahmenhandlung.

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