Auf Twitter lassen sich Ereignisse nachverfolgen
Zum Mauerfall: Google veröffentlicht virtuelle Ausstellung
Am 9. November vor 23 Jahren fiel die Berliner Mauer. Zum Gedenken an eines der wichtigsten Ereignisse der deutschen Geschichte hat Google eine Sammlung von zeitgeschichtlichem Material digital veröffentlicht. Auf Twitter fällt die Mauer sogar noch einmal live.
Vor 23 Jahren, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer und vereinte das geteilte Deutschland wieder. Neben den üblichen Gedenkfeiern, Sendungen und Berichten gibt es dieses Jahr zwei besondere Möglichkeiten, die Geschichte dieses Tages wieder aufleben zu lassen. Eine von diesen ist das Cultural Institute Projekt von Google, welches heute, 9. November, mit einer digitalen Ausstellungen zum Thema bestückt wurde.
Googles digitale Museumsausstellung
Das Google Cultural Institute ist eines der vielen Projekte, die der Konzern neben seiner Suchmaschine unterhält. Das digitale Institut ist quasi ein Online-Museum, welches Geschichte in multimedialer Darstellung wieder aufleben lässt und die Inhalte einem breiten Publikum zugänglich macht.
Zum Jahrestag des Mauerfalls ist das digitale Museum um eine Ausstellung reicher. Die virtuelle Führung leitet durch die Ereignisse vor und nach dem Fall der Mauer. Die online einsehbare Ausstellung besticht durch ihre vielen Fotos und originale Dokumente aus der Zeit der DDR. Jederman kann sich das multimediale Werk hier angucken.
Der Mauerfall bei Twitter
Auch der MDR hat sich etwas besonders zum Jahrestag des Mauerfalls ausgedacht, denn bei dem Sender fällt die Mauer einfach noch einmal, zumindest digital. Mit einem eigens eingerichteten Twitter-Account, 9Nov89live, werden die Ereignisse rund um den Fall der Mauer den ganzen Tag lang live online nachgestellt. Bei dem Experiment wird die Geschichte aus der Perspektive von sieben Personen erzählt. Wer mag, kann besagtem Account hier folgen.


In Hamburg eröffnet heute, 16. August, eine Ausstellung, die sich zentral um die Entwicklung des Industrie-Designs bei Apple dreht. Aber auch in anderen Städten gibt es Museen, die sich mit Computer-relevanten Themen beschäftigen.
Mit der Hilfe von Google ist das digitalisierte Nelson Mandela-Archiv nun online abrufbar. Dort finden sich digitalisierte Bilder und Dokumente aus dem Leben des großen Staatsmanns.
Deutschlands Museen bieten auch für Technikbegeisterte eine interessante Auswahl an Ausstellungen und Exponaten. Hier sind sechs, die man als Fan von historischen Rechnern, Industrie-Design oder Games gesehen haben sollte.
Das Googles Art Project ist stark erweitert worden. Im Netz finden sich nun über 30.000 Kunstwerke aus 151 internationalen Museen, darunter auch das Pergamonmuseum und die Staatliche Kunstsammlung Dresden.
100 Jahre nach der Tragödie kann der Untergang der Titanic erneut bei Twitter verfolgt werden. Die Tweets lesen sich so, als hätten Kapitän, Crew und Passagiere sie geschrieben. Eine sehr persönliche Zeitreise.
Genau wie Google und Facebook hat nun auch Twitter einen Jahresrückblick aus der Sicht seiner Nutzer veröffentlicht. Von Barack Obama bis hin zum Papst zeigt der Überblick viele interessante Ereignisse.
Wollten Sie schon einmal das Museum of Modern Art in New York oder den Palast von Versaille sehen? Dank dem Google Art Project können nun 17 weltbekannte Museen in virtuellen 360 Grad-Rundgängen erkundet werden. Der Dienst basiert dabei auf der Street View-Technik.




