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Motorola Razr i im Test 4,3-Zoll-Bildschirm mit minimalem Rand

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Das Motorola Razr i läuft ab Werk mit Android 4.0.4, ein Update auf Android 4.1 ist angekündigt, wird aber zumindest in Deutschland wohl erst 2013 erscheinen. Im Gegensatz zu früheren Modellen modifiziert Motorola die Android-Nutzeroberfläche nicht mehr so stark. Allerdings lässt sich der Hersteller es sich nicht nehmen, einige seiner Goodies auch in das Razr i zu integrieren - dazu gehören etwa die sogenannten SmartActions. Hierbei handelt es sich um vom Nutzer konfigurierbare Makros.

Der Anwender legt in einer grafisch ansprechenden Oberfläche Auslöser fest und bestimmt ebenso, wie das Razr i auf das jeweilige Ereignis reagieren soll - etwa eine bestimmte App starten, jemanden anrufen oder das WLAN deaktivieren. Auslöser für diese Makros können Uhrzeiten, Standorte, aber zum Beispiel auch ein kritischer Akkustand sein.

Kompatibilitätsprobleme müssen Nutzer übrigens aufgrund der vom Intel-Chip verwendeten abweichenden Systemarchitektur nicht fürchten. Auf dem Testgerät von netzwelt liefen beliebte Programme wie Whats App, Instagram, Flipboard oder Skype problemlos und auch Spiele wie AngryBirds oder JetpackJoyride störten sich nicht am Prozessor. Selbst den Chrome-Browser, der in einer früheren Version noch die Zusammenarbeit mit Intels Medfield-Chip verweigerte, hat Google inzwischen für den Intel-Prozessor optimiert.

Fazit

"HelloMoto! Willkomen zurück!" Mit dem Razr i meldet sich der zuletzt so gescholtene Handyhersteller Motorola zurück. Das Vollbild-Smartphone ist kaum größer als Apples iPhone, bietet aber mehr Display für deutlich weniger Geld. Eine verführerische Mischung, die Motorola noch mit einem schicken Design, einer leistungsfähigen Intel-CPU und einem ausdauernden Akku garniert. Das Razr i ist also ein echter Volltreffer für Nutzer auf der Suche nach einem guten Mittelklasse-Smartphone.

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Motorola Razr i lautet 399 Euro. Aktuell halten sich Online-Händler noch an diese Vorgabe. Alternativen zum Modell sind das HTC One S, das dem Razr i in Sachen Verarbeitungsqualitätähnelt, oder das Panasonic Eluga, das ebenfalls ein 4,3-Zoll-Display in einem kompakten Gehäuse bietet.

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Jan Kluczniok
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