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Motorola Razr i im Test 4,3-Zoll-Bildschirm mit minimalem Rand

Hardware

Highlight des Motorola Razr i ist das Display: Es misst 4,3 Zoll, passt aber problemlos in den Rahmen eines 4-Zoll-Bildschirms. Möglich wird dies, weil Motorola den Rand, der üblicherweise den Bildschirm links und rechts umgibt, auf ein Minimum reduziert. Er beträgt beim Razr i nur noch knapp zwei Millimeter, bei aktuellen Spitzenmodellen wie dem Apple iPhone 5 oder dem Samsung Galaxy S3 misst der Rand satte fünf Millimeter. Einen breiteren Rand findet der Nutzer beim Video schauen und Co. nur am unteren Rand, da Motorola den Platz hier für virtuelle Bedienelemente nutzt. Motorola spricht daher gerne auch vom Vollbild-Smartphone.

Anfänglich sorgte der minimale Rand noch für einen Wow-Effekt, der aber über den Testzeitraum schnell verpuffte. Das Super-AMOLED-Display selbst begeistert mit knackigen Farben und einem großen Blickwinkel, allerdings wirkt die Auflösung von 960 x 540 Pixeln altbacken.

Das Motorola  Razr i weist noch eine zweite Besonderheit auf: Im Inneren des Geräts werkelt nämlich nicht wie bei anderen Smartphones ein Prozessor auf ARM-Basis, sondern ein Chip des Herstellers Intel. Dieser arbeitet zwar nur mit einem Rechenkern, muss sich aber nicht hinter der Konkurrenz mit bis zu vier Kernen verstecken: Sowohl das Android-System als auch grafikintensive Titel wie GTA 3 oder Dead Trigger laufen auf dem Motorola Razr i geschmeidig. Längere Ladezeiten oder Ruckler waren im Test nicht auszumachen. Selbst in Benchmarks reicht die Intel-CPU an die Konkurrenz von Nvidia und Qualcomm heran. Im Geekbench liegt das Razr i mit 963 Punkten noch vor Dual-Core-Modellen wie dem Sony Xperia S oder dem HTC Desire X.

In den Browser-Tests Sunspider und Browsermark spielt das Razr i sogar in der Spitzengruppe mit: Das Sunspider-Benchmark absolviert das Intel-Smartphone beispielsweise in 1.065,3 Millisekunden - es ist damit deutlich schneller als etwa das Galaxy S3. Im Browsermark wiederum zieht das HTC One X gegenüber dem Razr i den Kürzeren. Das Motorola-Handy erreicht hier 120.342 Punkte, das HTC-Smartphone nur 90.799 Punkte. Möglich wird dies zum einen durch die hohe Taktrate von bis zu zwei Gigahertz, zum anderen durch Intels Hyper-Threading-Technologie, die dem System einen Mehrkernprozessor vorgaukelt. Im Test war allerdings bei längerem Zocken eine höhere, aber nicht bedrohliche Wärmeentwicklung festzustellen.

Der interne Speicher des Razr i beträgt übrigens acht Gigabyte, dem Nutzer stehen davon ab Werk knapp fünf zur Verfügung. Der Speicher lässt sich jedoch problemlos um bis zu 32 Gigabyte erweitern.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Christian V. schrieb Uhr
    AW: Display ohne Grenzen: Motorola Razr i im Test

    Also meine Frau schafft mit wenig Nutzung 7 Tage Laufzeit, mit mäßiger 5 Tage und bei viel sogar 4 Tage. Die 7 Tage Nutzung kann ich sogar mit Bild belegen. Ich habe noch nicht ein Smartphone gefunden, das so gute Laufzeit hat wie das Razr-I. Muss aber auch sagen ich habe auch noch nicht damit gezockt. Wenn es nicht so riesig wäre würde ich es sofort kaufen, den das tägliche Akku-laden nervt enorm. Ciao
  • Jan K. schrieb Uhr
    AW: Display ohne Grenzen: Motorola Razr i im Test

    Übrigens: Shazam ist nun mittlerweile auch kompatibel zur Intel-CPU!

    Grüße aus der Redaktion.
  • Ein-Gast schrieb Uhr
    AW: Display ohne Grenzen: Motorola Razr i im Test

    ich will die neue generation von diesem handy - razr war damals schon ein tolles handy und jetzt hat es motorola auch auf den smartphonemarkt geschafft - find ich gut
  • Der Gärtner schrieb Uhr
    AW: Display ohne Grenzen: Motorola Razr i im Test

    Klar, dass nicht Hunderttausende von Apps getestet werden können. Shazam fiel mir halt auf, ist ja eine ziemlich prominente App. Dass es - auch zum Browser -Alternativen gibt, ist klar. Wollte nur auf Shazam aufmerksam machen und hoffe, dass es noch ein entsprechendes Update gibt. Die scharfe(n) Kante(n) beziehen sich auf die Displayeinfassung- direkt unterhalb des Displays am besten zu merken, wenn man von unten nach oben fasst.
  • Jan K. schrieb Uhr
    AW: Display ohne Grenzen: Motorola Razr i im Test

    @Der Gärtner: Danke für deine Anmerkungen. Scharfe Kanten konnte ich beim Razr i im Test nicht feststellen. Wenn mir das störend aufgefallen wäre, hätte ich es erwähnt.

    Die beiden von dir erwähnten Apps laufen wirklich nicht. Alternativ zu Shazam kann aber SoundHound verwendet werden, was im Test einwandfrei lief. Zu Firefox stehen mit Chrome und dem Motorola eigenen Browser auch Alternativen bereit. Es kann natürlich zu Inkompatibilitäten kommen, aber ein Großteil der Apps läuft. Wir können natürlich leider nicht alle 700.000 Apps von Google Play testen. Für Hinweise wie deine sind wir aber immer dankbar.

    Die Synchronisation (Kontakte, Termine, etc.) kann bei Android größtenteils über das Google-Konto erfolgen. Motorola verzichtet als Google-Tochter wohl deshalb auf entsprechende Software. Für die Synchronisation von Musik kann ich DoubleTwist empfehlen. Motorola liefert mit dem Device Manager aber doch eine Software für die Suche nach Updates mit.

    Grüße aus der Redaktion.
  • Der Gärtner schrieb Uhr
    AW: Display ohne Grenzen: Motorola Razr i im Test

    Das mit der Kompatibilität habt ihr nicht genügend getestet. Shazam lässt sich zwar installieren, läuft aber nicht. Firefox verweigert die Installation direkt. Auch nicht erwähnt sind die relativ scharfen Kanten, die einige stören könnten. Aber das Wichtigste: Motorola liefert keine taugliche Software, etwa für Synchronisation etc.
Autor
Jan Kluczniok
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Motorola Razr i im Test
Motorola Razr i im Test
Mit Intels Rechenpower und einem nahezu rahmenlosen Bildschirm will Motorola beim Razr i wieder zurück in die Erfolgsspur finden, kann das gelingen?
http://www.netzwelt.de/news/94256-motorola-razr-i-test.html
2012-11-07 17:19:46
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/8699.jpg
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Motorola Razr i im Test