Wer liefert das bessere 7-Zoll-Tablet?
Vergleichstest: iPad mini gegen Nexus 7
Google Nexus 7 und Apple iPad mini haben auf den ersten Blick einige Gemeinsamkeiten, doch nicht zuletzt beim Preis unterscheiden sie sich deutlich. Wer den Kauf eines der Modelle in Erwägung zieht, sich aber noch nicht endgültig entschieden hat, sollte einen Blick auf diesen Vergleichstest werfen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Formfaktor
- 2Verarbeitung
- 3Display
- 4Ausstattung und Anschlüsse
- 5Speicher
- 6Leistung
- 7Multimedia und Akkulaufzeit
- 8Betriebssystem
- 9Fazit
Sie sind auf der Suche nach einem kompakten, leichten Surftablet? Dann führt an diesen zwei Kandidaten nur schwer ein Weg vorbei. Mit einem Preis von mindestens 330 Euro ist Apples neues iPad mini der Premiumkandidat in diesem Vergleich. Beim Google Nexus 7, das in Zusammenarbeit mit Asus entstanden ist, werden nur 200 Euro fällig. Wenn Sie dauerhaft Freude am kleinen Tablet haben wollen, sollte der Preis aber nicht allein ausschlaggebend sein.
Formfaktor
Das iPad mini verfügt über vergleichsweise unkonventionelle Proportionen, die den größeren iPad-Varianten geschuldet sind. Das Format ist eine Verkleinerung des 9,7 Zoll großen iPads, das Seitenverhältnis bleibt gleich und Entwickler müssen ihre Apps nicht extra anpassen. Die Displaydiagonale beim iPad mini beträgt 7,9 Zoll, umgerechnet entspricht dies 20,1 Zentimetern.
Eine groß gewachsene Hand kann das Apple-Produkt komplett umgreifen, die andere Hand ist dann vollständig für die Bedienung frei. Das iPad mini verfügt über einen sehr kleinen Rand von nur etwa sechs Millimetern. Der Touchscreen erkennt in der Praxis zuverlässig, ob der Daumen am Rand nur ruht oder Eingaben tätigt.
Beim Google Nexus 7 beträgt die Displaydiagonale glatte sieben Zoll. Umgerechnet entspricht dies einer Anzeige-Diagonalen von 17,78 Zentimetern. Den formal geringen Unterschied in der Display-Größe merken Sie im Alltag vor allem beim Surfen im Web - auf der Anzeige des iPad minis steht einfach mehr Raum zur Verfügung. Bei der Filmwiedergabe und bei Spielen fällt der fehlende Zoll hingegen weniger auf.
Dafür lässt sich das Nexus 7 noch entspannter in einer Hand halten, obwohl das Gewicht von 340 Gramm ein wenig höher liegt als die knapp 300 Gramm des Apple-Konkurrenten. Der Rand des Nexus 7 ist wesentlich breiter als der des iPad minis, was in der Praxis aber nicht stört und höchstens unter ästhetischen Gesichtspunkten zu bemängeln ist.
Video
iPad Mini: Apple hat es tatsächlich getan, das iPad mini ist da. Im Test von netzwelt stößt vor allem die Display-Auflösung übel auf. Auf der anderen Seite entpuppt sich das 7,9-Zoll-Format als die ideale Größe für Tablet-Computer. Zum Video: iPad Mini
Verarbeitung
Dieser Punkt geht klar an den Apple-Neuzugang. Obwohl es auch an der grundsätzlichen Verarbeitungsqualität des Nexus-Tablets nicht viel auszusetzen gibt, hinterlässt die Materialanmutung des Aluminium-Gehäuses des iPad minis einfach einen hochwertigeren Eindruck. Vor allem die Rückseite des Nexus-Tablets ist ein wenig lieblos gestaltet.
Auf lange Sicht gesehen dürfte Googles Nexus aber wieder die Nase vorn haben. Wer sein iPad mini nicht umgehend mit einer Schutzhülle ausstattet oder es wie das sprichwörtliche rohe Ei behandelt, wird schnell Kratzer auf der Aluminium-Rückseite vorfinden. Das Kunststoff-Chassis des Nexus ist hier robuster. Hinzu kommt, dass man das Mini-iPad nicht öffnen kann, zum Beispiel, wenn der Akku nach ein paar Jahren in der Lestung abfällt. Beim Google Nexus 7 ist dies hingegen prinzipiell möglich.
Display
Beide Hersteller setzen auf ein IPS-Panel, welches in beiden Fällen hohe Blickwinkel auf die Anzeigen zulässt. Egal wie Sie iPad mini oder Nexus 7 auch drehen und wenden - es kommt praktisch nicht zu Farbverfälschungen. Mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln stellt das Nexus 7 jedoch auf seiner kleineren Fläche mehr Bildpunkte dar als das Apple iPad mini, dessen Display mit 1.024 x 768 Pixeln auflöst.
Apple iPad mini
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Bild vergrößern Das neue Apple iPad im Kleinformat verfügt über eine Displaygröße von 7,9 Zoll. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 13
Bild vergrößern In der Praxis erweist sich der Formfaktor als genau richtig. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 13
Bild vergrößern Mit einer Höhe von nur knapp sieben Millimetern ist das iPad mini sehr flach geraten. Auch das Gewicht mit knapp 300 Gramm ist sehr niedrig. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 13
Bild vergrößern Der Klang der Stereolautsprecher ist ordentlich. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 13
Bild vergrößern Stundenlang lässt sich das leichte iPad in der Hand halten. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 13
Bild vergrößern Die Bedienung des iPad mini unterscheidet sich nicht von der Handhabung der 10-Zoll-Modelle. Die wenigen Knöpfe finden sich an den gleichen Stellen. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 13
Bild vergrößern Die Rückseite aus Aluminium überstand den Testzeitraum kratzerfrei. Auf Dauer wird dies aber wohl nicht so bleiben. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 13
Bild vergrößern Das iPad mini und ein iPad der dritten Generation im Größenvergleich. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 13
Bild vergrößern Das iPad mini wiegt weniger als die Hälfte des iPad der dritten Generation, stellt aber auch wesentlich weniger Pixel dar. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 13
Bild vergrößern Natürlich gibt es auch speziell für das iPad mini angepasste Smart Covers. Netzwelt wurde ein besonders schönes Exemplar in Pink zugeteilt. (Bild: netzwelt) - Bild 11 von 13
Bild vergrößern Das Smart Cover ist nicht im Lieferumfang enthalten. Im Store kostet es ab 39 Euro. - Bild 12 von 13
Bild vergrößern Das Display ist einer der wenigen Kritikpunkte am iPad mini, abgesehen vom sehr hohen Preis. (Bild: netzwelt) - Bild 13 von 13
Bild vergrößern Im Geekbench Benchmark erzielte das iPad mini Werte, die auf dem Niveau vom iPad 2 liegen. (Bild: netzwelt)
Dies fällt vor allem bei der Anzeige von Schrift auf. Hier hat das Google Nexus die Nase leicht vorn, denn auf Dauer lässt sich kleine Schrift auf dem iPad mini nur mit zusammengekniffenen Augen erkennen. Bei der Betrachtung von Filmen und Fotos ist der Unterschied jedoch marginal. Unter freiem Himmel lassen sich beide Bildschirme halbwegs gut einsehen, die Bildschirmhelligkeit ist beim iPad mini subjektiv ein wenig heller. Beide Geräte lassen sich auch als E-Book-Reader verwenden, der Lesekomfort ist aber weit schlechter als bei dafür ausgelegten Geräten.







Beiträge
insgesamt 30 BeiträgeApple iPad mini ist besser als das Google Nexus. Das Google Ding ist kein Konkurrent zum iPad
Ich war früher ein überzeugter iOS fan. Doch muss ich sagen, dass man von Apple sehr bevormundet wird. Mag sein, dass es für standard User oder für den Otto-Normalo ok ist. Aber wenn man etwas ins eingemachte geht...
ganz klar. das apple mini ist die bessere wahl. wer will schon ein droiden.
Ganz klar das Nexus 7 ist besser , es braucht auch keiner was anderes zu sagen , allein die Leistung lässt Apple Aussehen. IPad Mini ist kein GEGNER für das Nexus 7
apple ist besser als google