"... und er führte uns zum Ende"

Assassin's Creed 3: Im Kurztest

Im schon lange überfälligen dritten Kapitel der Meuchelmörder-Mär Assassin's Creed kämpft der Halbindianer Connor während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs gegen Templer, englische Rotröcke, Freibeuter, Rassismus - und den drohenden Weltuntergang am 21. Dezember 2012. Verwirrend? Pure Absicht von Ubisoft und der Clou einer wahrhaft episch angelegten Geschichte, die sich mittlerweile über fünf Spiele zieht und wie bei den Vorgängern auf zwei Ebenen erzählt wird.

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Assassin's Creed 3 - Launch Trailer: Dieser Trailer erzählt die packende Geschichte von Connor Kenway. Das Haus seiner Eltern wurde von den Briten verbrannt, seine Mutter kam in den Flammen um. Connor schwor erbitterte Rache. Aus diesem Grund schließt sich der Held von Assassin's Creed 3 der Bruderschaft der Assassinen an. Und lernt Techniken, die den meisten Menschen auf ewig verborgen bleiben werden. Zum Video: Assassin's Creed 3 - Launch Trailer

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Gegen Sklaverei und Rassismus
  2. 2Mehr digitales Leben
  3. 3Seeschlachten
  4. 4Fazit
  5. 5Datenblatt
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Wer die Vorgänger verpasst hat, bekommt am Anfang von Assassin's Creed 3 eine Kurzzusammenfassung der Geschehnisse - und damit einen Einblick in einen jahrtausendelangen Krieg zwischen Templern und Assassinen. Eine Schlüsselfigur in diesem Zwist ist der Barkeeper Desmond Miles - Nachfahre der Assassinen, entführt von den Templern, befreit von seinesgleichen, zwischenzeitlich ins Koma gefallen und nun Hoffnungsträger der ganzen Welt.

Tief in seinem genetischen Gedächtnis schlummern wertvolle Hinweise auf mächtige Artefakte - sogenannte Edensplitter. Eine obskure Wundermaschine namens Animus erschafft aus den DNA-Strängen eine virtuelle Realität, in der Desmond die Taten seiner Assassinen-Ahnen nacherleben kann - in diesem Fall die des halb indianischen, halb britischen Assassinen Connor, der im späten 18. Jahrhundert durch Nordamerika streift, das sich gerade von der britischen Krone lossagt.

Gegen Sklaverei und Rassismus

Ein geschichtsträchtiger Umstand, der ebenso thematisiert wird wie etwa die Boston Tea Party, Sklaverei und Rassismus, während Connor nach seiner Ausbildung durch einen schwarzen Mentor durch die frühen US-Metropolen Boston und New York streift.

Auch die technologische Entwicklung dieser Zeit wirkt sich maßgeblich auf das Spielgeschehen aus - vor allem, weil die Musketen der britischen Rotröcke und Pioniere die Kämpfe wesentlich gefährlicher gestalten als das Schwerterschwingen und Säbelrasseln des Mittelalters. Darum hat Ubisofts Entwickler-Team das aus den Vorgängern bekannte Kampfsystem auch gründlich reformiert: Um in den zahllosen Scharmützeln den Kopf auf den Schultern zu behalten, muss Connor wesentlich flinker sein als seine Vorgänger. Reaktionsschnelle und Taktik gehören ebenso zu den Assassin's Creed 3-Gefechten wie eine Menge Frust infolge des deutlich angezogenen Schwierigkeitsgrades. Die schmerzfreien Zeiten, in denen man durch geschicktes Blocken selbst Gegnerscharen ausschalten konnte, sind ein für allemal vorbei.

Außerdem muss der Assassine jetzt auch abseits des Kampfs deutlich vorsichtiger sein als früher, denn die reibungslose Flucht über die Dächer bleibt ihm weitgehend verwehrt: Boston, Philadelphia und New York sind Ende des 18. Jahrhunderts kleiner als die morgenländischen und italienischen Mittelalter-Metropolen der Vorgängerspiele. Die meisten Straßenzüge sind breit und die Häuserdichte ist entsprechend vergleichsweise niedrig.

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