Scan & Match
Google Music: Musikdienst startet in Deutschland
Ab dem 13. November ist Google Music auch in Deutschland verfügbar. Das deutsche Debüt des Musikdienstes wird von der neuen Scan & Match-Funktion begleitet. Laut Suchmaschinenkonzern sollen Nutzer bis zu 20.000 Titel per Abgleich in der Cloud auslagern können.
Lange Zeit konnten nur US-amerikanische Nutzer Google Music verwenden. Doch zum 13. November ist der Musikdienst endlich in Deutschland verfügbar. Laut The Verge dürfen deutsche Musikliebhaber noch vor den US-Nutzern die neue Scan & Match-Funktion nutzen.
20.000 Songs in der Cloud
Bis zu 20.000 Songs speichert Google Music für den Hörer online, sodass dieser immer auf seine Lieblingsmusik zugreifen kann. Damit für diesen Service nicht jeder Song manuell hochgeladen werden muss, nutzt Google die von Apple und Amazon bekannte Technik Scan & Match.
Diese gleicht die eigene Musik mit dem vorhandenen Angebot des Anbieters ab, sodass alle Übereinstimmungen sofort online angehört werden können. Ein Upload der eigenen Musikbibliothek ist nicht nötig. Das Angebot soll plattformübergreifend zwischen Android-Geräten und normalen Webbrowsern möglich sein.
Scan & Match kostenlos nutzen
Technisch gibt es auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zwischen Google Music und den bestehenden Diensten. Preislich sieht das jedoch anders aus: Der Dienst des Suchmaschinenriesen ist kostenlos.
Apple verlangt für seinen Service iTunes Match hingegen eine monatliche Gebühr, Amazon hält bei Überschreitung von 250 Songs ebenfalls die Hand auf. Google hingegen verwaltet bis zu 20.000 Songs kostenlos online. Musiksuchende, die ihre bestehende Auswahl an Titeln weiter vergrößern wollen, kaufen im Store neue Songs dazu. Als Highlight sind sogar alle Titel der Warner Music Group verfügbar.


Mit Google Music hat auch der gleichnamige Suchmaschinenkonzern einen eigenen Musikdienst in Deutschland gestartet. Highlight des ganzen ist definitiv die kostenlose Scan & Match-Funktion von 20.000 Songs.
Mit iTunes Match hat Apple einen Dienst vorgestellt, mit dem die private Musikbibliothek übers Internet mit anderen Endgeräten abgeglichen werden kann. Aber kommt der Dienst auch nach Deutschland und was bieten die Konkurrenten?
Bisher war es nur möglich, bei Amazon gekaufte Songs über die Cloud anzuhören. Jetzt prescht der Internethändler noch stärker in das Revier von Apple - und bietet auch eine Sync-Möglichkeit für Musik von der Computerfestplatte.
Mit dem neuen Samsung Galaxy S3 startet auch der neue Music Hub. Dieser ermöglicht Streamen und Kaufen von Musik sowie das Speichern in der Cloud. Damit fordert Samsung Apples iTunes heraus.
Microsoft startet seinen Musik-Streamingdienst für die Xbox. Xbox Music bietet Nutzern Zugang zu 30 Millionen Songs und wird auch unter Windows 8, RT und Windows Phone 8 zur Verfügung stehen.
Das Wall Street Journal berichtet, dass Google in zwei Wochen einen eigenen Musikdownload-Store online stellen will und diesen mit dem Sozialen Netzwerk Google+ verknüpfen wird. Noch scheinen jedoch einige wichtige Lizenzen der Plattenfirmen zu fehlen.
Google will iTunes angreifen. Im Musik Markt tummeln sich aber zahlreiche Mitbewerber mit einem breiteren Musikangebot. Dennoch hat Google Music gute Chancen, eine iTunes-ähnliche Erfolgsgeschichte zu werden.




