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Windows Phone 8: Microsoft schloss Huawei vom Launch-Event aus Keine Präsentation des Ascend W1

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Obwohl Huawei einer der vier Handy-Hersteller ist, die neue Smartphones mit dem Microsoft-OS Windows Phone 8 auf den Markt bringen, blieb das Unternehmen beim Launch unerwähnt. Grund sind offenbar die Spionage-Vorwürfe seitens der US-Regierung.

Huawei gehört zu den ersten Herstellern, die Smartphones mit Windows Phone 8 auf den Markt bringen. Dennoch vermied es Microsoft-CEO Steve Ballmer, das chinesische Unternehmen beim Launch-Event zu erwähnen. Grund ist offenbar der jüngste Spionage-Vorwurf gegen Huawei.

Steve Ballmer präsentierte beim Windows Phone 8-Launch Smartphones von Samsung, HTC und Nokia. (Quelle: Webcast Microsoft)

Neben HTC, Samsung und Nokia gehört auch Huawei zu den Handy-Herstellern, die die ersten Smartphones mit Windows Phone 8 auf den Markt bringen. Während Microsoft-CEO Steve Ballmer bei der gestrigen Präsentation am 29. Oktober jedoch alle anderen Hersteller und ihre Highend-Geräte erwähnte, fiel das noch unveröffentlichte Ascend W1 von Huawei unter den Tisch.

Ausschluss wegen Spionage-Vorwurf?

Wie das US-Online-Magazin ZDNet.com schreibt, habe Microsoft zur Begründung angegeben, Huawei und das Unternehmen aus Redmond hätten unterschiedliche Marketing-Strategien. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass die jüngsten Anschuldigungen gegen Huawei und ZTE seitens des Geheimdienstausschusses des US-Repräsentantenhauses eine Rolle spielen.

Die Abgeordneten werfen den chinesischen Firmen eine ungesunde Nähe zur Regierung ihres Heimatlands vor und erhoben schwerwiegende Spionage-Vorwürfe. Handfeste Beweise legte der Ausschuss bisher jedoch nicht vor.

Huawei: Politische Situation ist schuld

Wie ZDNet berichtet, äußerte sich Huaweis Vize-Präsident Yu Chengdong auf dem chinesischen Twitter Weibo: "Wir sind einer der vier Hersteller und waren dennoch nicht beim globalen Launch vertreten." Seiner Stellungnahme ist zu entnehmen, dass er offenbar nichts von Unterschieden in der Marketing-Strategie weiß.

Stattdessen sieht er den Grund für den Ausschluss in der politischen Situation in den USA. Und erklärt weiter: "Ich hoffe diese unbegreifliche Situation wird keine Überraschung in die politischen und geschäftlichen Beziehungen zwischen China und die USA bringen."

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Annika Demgen
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