Neue Version nach nur vier Monaten
Kommentar: Googles Android-Staccato
Nach nur vier Monaten präsentiert Google mit Android 4.2 einen Nachfolger für das erst im Juni enthüllte Jelly Bean. Dabei erreicht dessen Vorgänger Ice Cream Sandwich nach über einem Jahr nur einen Marktanteil von rund 25 Prozent. Google aktualisiert Android einfach zu schnell.
Soeben hat Samsung sein Android-Vorzeigemodell Galaxy S3 auf Android 4.1 Jelly Bean aktualisiert, da ist die Version schon wieder veraltet. Nach nur vier Monaten präsentiert Google mit Android 4.2 wieder ein neues Android. Am Markt dominiert aber weiterhin die über zwei Jahre alte Version Gingerbread alias Android 2.3. Das vor knapp einem Jahr veröffentlichte Ice Cream Sandwich (Android 4.0) erreicht gerade einmal einen Marktanteil von 25 Prozent. Insgesamt existieren derzeit am Markt acht Android-Versionen parallel, drei davon mit einem Marktanteil von über zehn Prozent.
Alle Versuche seitens Google, die Marktfragmentierung einzugrenzen, schlugen fehl: Weder die 2011 eingeführte Android-Update-Allianz noch die frühzeitige Veröffentlichung des Jelly Bean-Quellcodes haben bislang für merklich mehr oder schnellere Updates gesorgt. Die Fragmentierung des Marktes macht dabei nicht nur Nutzern zu schaffen, sondern auch Entwicklern. Neben einer Vielzahl an verschiedenen Hardware-Specs müssen sie sich auch noch bei der App-Programmierung mit unterschiedlichen Android-Versionen herumschlagen.
Weniger Updates sind mehr
Es stellt sich die Frage: Wer hat Schuld am Update-Dillema? Die Handyhersteller, denen die Pflege ihrer Produkte nicht am Herzen liegt oder die Netzbetreiber, die sich in den aufwendigen Update-Prozess auch noch mit einer eigenen Freigabeschleife einmischen? Oder ist es Google selbst? Schließlich stellt der Konzern in diesem Jahr die zweite größere neue Android-Version vor, während Apple (iOS 6) und Microsoft (Windows Phone 8) lediglich ihr Handy-OS einmal updaten.
Betrachtet man die beiden neuen Jelly Bean-Versionen ist die Summe der Neuerungen enorm, aber man hätte sie auch in ein größeres Update packen können, statt binnen vier Monaten zwei Mal an der Versionsnummer zu drehen. Weniger ist manchmal halt eben doch mehr.


Googles Android-Plattform ist weiterhin stark fragmentiert. Die dominierende Version ist das zwei Jahre alte Android 2.3 alias Gingerbread. Der Update-Prozess auf Android 4.0 und Android 4.1 kommt nicht in Fahrt.
Google bringt mit Android 4.2 eine neue Android-Version auf den Markt. Sie bietet unter anderem mehrere Nutzerkonten, eine Panoramafunktion und eine Swype-ähnliche Tastatur.
Das Samsung Galaxy S3 erhält bald ein Update auf Android 4.1. Die neue Firmware auf Basis von Jelly Bean wird auch ihren Weg auf weitere Samsung-Modelle finden.
Das Jelly Bean-Update für das Motorola Razr i ist ab sofort verfügbar - auch für deutsche und österreichische Nutzer.
Google hat bekanntgegeben, dass das Galaxy Nexus-Smartphone in der HSPA+-Variante das erste Gerät ist, das ein Update auf die neue Android-Version erhält. Weitere Geräte folgen in Kürze.
Google veröffentlicht ein Update für seinen Tablet-PC Nexus 7. Die Android-Version 4.1.2 bringt dabei auch eine größere Neuerung mit sich.





Beiträge
insgesamt 11 BeiträgeEine Version ist nicht "VERALTET", nur weil es eine neue gibt. Eine Version ist erst dann veraltet, wenn sie nicht die aktuell benötigten Features unterstützt. Das ganze "Fragmentierungsgerede" ist...
Man scheiß Google, bringen viel zu oft Updates für ihre Geräte, die richtig gute Neuerungen bringen. *ironie off* Ist es nicht eher gut, das Google das macht??? Schnelle Updates. Wenn dann Probleme...
Und ein Nexus würde ich niemals kaufen, da mir 16 Gb, die nicht mal ganz nutzbar sind, schlichtweg nicht reichen. Mit Navi-App, Podcasts, Videos, Fotos etc. ist der Speicherplatz ein Witz. Und solange dies nicht...
Ich würde nicht sagen das der Fehler bei Google liegt, wenn nicht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen würde und die nicht jedes mal soweit in das System eingreifen, dann wären die Anpassungen an die...
Zitat: Wenn doch mal ein Hersteller sich trauen würde, ein Vanilla-Rom auf ihre Geräte zu schieben. Na ja, das sind nun mal die Vor- und Nachteile eines offenen Systems. Ist...