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Xbox Music: Microsofts Streamingdienst in Windows 8 ausprobiert
Allround-Talent

von Stephan Porada Uhr veröffentlicht

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Mit dem Start von Windows 8 hat Microsoft den PC-Nutzern auch den Musik-Streamingdienst Xbox Music zur Verfügung gestellt. Das Angebot besticht durch viele Funktionen und sein Design. Netzwelt hat den Service einem Kurztest unterzogen.

Gleichzeitig mit dem Windows 8-Release erscheint auch Xbox Music für alle Nutzer des neuen Betriebssystems. Microsofts Musik-Streamingdienst bietet zahlreiche Funktionen. Netzwelt hat sich das Angebot genauer angeschaut.

Xbox Music im Kurztest auf Windows 8

Schon seit einiger Zeit hören Xbox 360-Nutzer via Xbox Music kostenlos Musik. Mit dem Windows 8-Launch kommen auch PC-Nutzer in den Genuss des Streamingdiensts. Der Dienst wartet nicht nur mit 30 Millionen Songs, sondern auch mit nützlichen Funktionen auf.

Allround-Talent

Laut Microsoft ist Xbox Music ein Allround-Talent, dass die Vorteile verschiedener Online-Musik-Dienste in sich vereint. Gemeint sind die Funktionen von Spotify, iTunes und Internetradios wie Pandora und Last.fm.

Microsoft verspricht nicht zu viel: Fast jeder der 30 Millionen verfügbaren Songs kann per Stream kostenlos auf dem Rechner angehört werden. Etwas verwirrend ist dennoch, dass einige Songs die Funktion nicht unterstützen. Künstler können Microsoft untersagen, dass ihre Musik per Stream zugänglich gemacht wird. Netzwelt stolperte also ab und zu über Musikdienste, die nur über eine 30-sekündige Vorschau verfügten. Wer das ganze Stück abspielen möchte, der muss dafür bezahlen.

Unabhängig davon kann jeder Song, ob frei verfügbar oder nicht, in Xbox Music gekauft und auf dem PC heruntergeladen werden.

Hörer, die immer auf der Suche nach neuer Musik sind, könnte die Funktion Smart DJ gefallen. Netzwelt probierte diese mit der Band Daft Punk aus. Ist die Band einmal eingegeben, verwöhnt der Dienst einen mit Musik, die der genannten Gruppe ähnlich ist. Gefällt ein gespielter Song nicht, lässt sich dieser überspringen. Im Gegensatz zu anderen Diensten bestraft Xbox Music das Überspringen von Songs nicht. Bei Pandora beispielsweise wird nach drei abgebrochenen Songs Werbung gespielt. Das ist hier nicht der Fall.

Bedienung und Oberfläche

Egal ob mit Tastatur, Maus oder mit den Händen, die Bedienung fällt gut aus. Netzwelt wühlte sich mit nur wenig Handgriffen durch die Bibliothek, suchte Songs und teilte diese mit Freunden. Wer noch nicht mit Windows 8 vertraut ist, braucht nur wenig Eingewöhnungszeit, um alle Funktionen schnell zu finden. Hat der Nutzer das neue Bedienkonzept durchblickt, gehen alle Befehle schnell von der Hand. Am besten bedient sich die Oberfläche, wie Netzwelt findet, mit einem Touchscreen.

Songs und Künstler werden übersichtlich im Kachel-Look dargestellt. Genauer gesucht wird in den Bibliotheken, wo nach Genre, Künstler, Länge und weiteren Kriterien gefiltert werden kann. Gefundene Songs favorisiert der Hörer und fügt sie zu Playlisten hinzu. Dank der Windows Live ID synchronisieren sich alle Veränderungen zwischen kompatiblen und verbundenen Geräten.

Eigene Musik

Auch die eigene Musik kann mit an Bord geholt werden, indem sie der Bibliothek hinzugefügt wird. Diese jedoch zu teilen, könnte problematisch werden, da eigene Stücke mit der Xbox Music-Datenbank abgeglichen werden. Kennt diese das Stück nicht, lässt es sich nicht mit Freunden teilen.

Kosten und Werbung

In den ersten sechs Monaten hören Nutzer unbegrenzt Musik per Stream. Nach Ablauf der Zeit beschränkt Microsoft die Nutzung auf zehn Stunden pro Monat. Im Schnitt spielt das Programm alle 10 bis 15 Songs Werbung im Video- oder Audioformat ein.

Kauft der Nutzer einen Xbox Music Pass, dann greift er unbegrenzt und werbefrei auf die Inhalte zu. Zurzeit kann besagter Pass 30 Tage lang gratis getestet werden. Kündigt der Nutzer innerhalb der ersten 14 Tage das Angebot nicht, dann kauft er für rund 10 Euro automatisch einen Zugang für den nächsten Monat.

Fazit

Der erste Eindruck von Xbox Music ist definitiv gut. Es vereint drei verschiedene Dienste in einem übersichtlichen und ansprechend gestaltetem Programm. Die Navigation macht dabei vor allem Spaß, wenn man über einen Touchscreen verfügt.

Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

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Deezer, Spotify, Simfy, Napster, Juke, Rdio, Xbox Music, Wimp und Music Unlimited gehören zu den getesteten Streaming-Diensten. Einen Schnellüberblick finden Sie hier: Musik-Streaming-Dienste im Vergleichstest. Unser Rundgang startet mit... (Bild: netzwelt.de)

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Xbox Music: Microsofts Streamingdienst in Windows 8 ausprobiert
Xbox Music: Microsofts Streamingdienst in Windows 8 ausprobiert
Gleichzeitig mit Windows 8 ist Xbox Music für das neue Betriebssystem gestartet. Netzwelt stellt den Dienst vor.
http://www.netzwelt.de/news/94142-xbox-music-microsofts-streamingdienst-windows-8-ausprobiert.html
2012-10-28 09:15:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/ball-rollt-pes-2012-ios-geraeten-bild-konami8627.jpg
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