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Link-Wink: Zokos ist das Kickstarter für eigene Partys Fund-Raiser

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Zokos plant und finanziert Partys nach dem Kickstarter-Prinzip. Freunde werfen per PayPal Geld zusammen, ab einem bestimmten Wert wird die Party dann beim Gastgeber ausgerichtet. Niemand muss mehr ungewollt Geld ausgeben.

Eine Party für Freunde zu schmeißen, ist eine anstrengende Aufgabe. Das weiß jeder, der schon einmal bei sich zu Hause ein Essen mit Wein und allem Drum und Dran veranstaltet hat. Nie ist ganz klar, wer wann kommt. Und ob die Gäste dann auch noch die vorgeschlagenen fünf Euro für Speis und Trank dabei haben, steht oft in den Sternen. Mit zokos soll plötzlich alles ganz einfach werden.

Zokos ist quasi der Kickstarter unter den Party-Planungs-Apps. (Quelle: zokos.com)

Das Internet-Angebot des Start-ups aus Brooklyn ist ein cleverer Dienst, um eigene Partys zu planen und zu finanzieren. Am besten lässt sich der Gedanke hinter dem Programm erklären, wenn man dabei ein wenig an Kickstarter denkt.

Freunde-finanzierte-Partys

Mit wenigen Klicks erstellt man zum Beispiel eine Pizza- und Pasta-Party, zu der man seine Freunde einladen will. Bei zokos gibt man nun das Minimum und Maximum der zu erwartenden Gäste an und wie viel diese pro Kopf zur Dinner-Party beisteuern sollen.

Sind die Details geklärt, wählt der Veranstalter einen Zeitpunkt, bis zu dem die Gäste zugesagt haben sollen. Dieses Datum dient auch gleichzeitig dazu festzustellen, ob auch die minimale Gästeanzahl auf der Party erscheint. Neben dem Termin für die Zusage wird auch der eigentliche Termin für die Party festgesetzt.

Haben genug Freunde bis zum besagten Zeitpunkt zugesagt, sammelt zokos den vorgeschlagenen Geldanteil von jedem Gast automatisch per PayPal ein und schickt es an den Veranstalter. Dieser kauft nun für alle ein.

Facebook, Details und Kosten

Beim Erstellen der Veranstaltung kann der Gastgeber neben der Anzahl der Gäste, den Terminen und dem Geldanteil noch viele andere Dinge einstellen. Die Party lässt sich beispielsweise genauestens beschreiben: Wird dort nur Brot mit Butter gereicht, oder gibt es selbstgemachte Nudeln mit Pesto? Und wo muss der geneigte Esser überhaupt hin? Die mit einem hübschen Foto gestaltete Einladung beantwortet all diese Fragen. Ist die Party fertig kreiert, können Freunde bequem per Facebook eingeladen werden.

Das Angebot ist in den Vereinigten Staaten definitiv weiter verbreitet als hierzulande, dennoch lässt es sich auch in Deutschland nutzen, da es per PayPal abrechnet.

Einziges Manko an dem übersichtlichen und cleveren Tool ist, dass es einen kleinen Obulus verlangt. Pro Person zweigt sich zokos 0,30 US-Dollar zuzüglich drei Prozent des gesamten überwiesenen Betrags ab. Solange aber die Mindestanzahl an Gästen nicht erreicht wird, wird auch kein Geld transferiert.

Wer dennoch Interesse hat, der findet zokos hier.

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Stephan Porada
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