Neuer Prozessor, höherer Preis
iPad 4: Apple überrascht mit neuem 9,7-Zoll-Tablet
Neben dem vermuteten iPad mini stellte Apple gestern in San José auch eine neue Version des regulären iPads vor. Die Version ist äußerlich nicht von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Die inneren Werte wurden jedoch erheblich verbessert.
Dass so schnell eine neue Version des beliebten Tablet-PCs iPad auf den Markt kommt, haben vermutlich die Wenigsten gedacht. Doch Apple wollte offenbar nicht bis März mit einem Hardware-Upgrade warten. Unter dem 9,7-Zoll-Retina-Display taktet nun ein neuer Prozessor. Der A6X-Chip soll doppelt so schnell sein wie seine Vorgängerversion und dabei mit einer Batterielaufzeit von 10 Stunden aufwarten.
Nutzer von FaceTime werden sich über die neue HD-Frontkamera freuen, die in das Gehäuse verbaut wurde. Damit die dafür notwendigen großen Datenmengen auch schnell übertragen werden, sendet das neue iPad mit höheren Wi-Fi-Geschwindigkeiten und unterstützt weltweit mehr LTE-Carrier - darunter auch das LTE-Netz der Deutschen Telekom. Auch die Datenübertragung zwischen Computer und Tablet wurde durch den nun verbauten Lightning Connector beschleunigt. An Maßen, Gewicht und dem äußeren Erscheinen hat sich hingegen nichts verändert.
Der Preis und Zubehör
Die Preise für die vierte iPad-Generation beginnen bei 499 Euro (16 Gigabyte, WiFi) beziehungsweise 629 Euro (16 Gigabyte, WiFi+3G/4G). Für die Ausführungen mit 32 Gigabyte internem Speicher werden 599 Euro (WiFi) beziehungsweise 729 Euro (WiFi+3G/4G9 und für die 64-Gigabyte-Varianten 699 Euro (WiFi) beziehungsweise 829 Euro (WiFi+3G/4G) fällig, damit ist das iPad 4 jeweils 20 Euro teurer als sein Vorgänger.
Vorbestellungen für das iPad 4 nimmt Apple ab dem 26. Oktober entgegen. Am 2. November beginnt die Auslieferung der WiFi-Modelle. Die 3G/4G+WiFi-Varianten werden dagegen erst ein paar Wochen später verfügbar sein. Zusätzlich verkauft Apple weiterhin das iPad 2.
Testbericht: Apple iPad 4
Das iPad 4 lässt sich äußerlich nur anhand des Lightning-Anschlusses vom Vorgängermodell unterscheiden. Unterhalb des Retina-Displays verbaut Apple nun aber den neuen A6X-Chip, der für doppelt so viel Leistung sorgen soll. ~ Michael Knott
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Das Apple iPad 2 wird in Europa günstiger als erwartet. Der Hersteller rechnet den Dollar-Preis nicht eins zu eins um. Zwar liegt der Preis deutlich über dem derzeitigen Wechselkurs. Die WLAN-Varianten des iPad 2 sind jedoch 20 Euro günstiger als beim Vorgängermodell.
Apple bietet das iPad 2 parallel zum neu vorgestellten iPad der dritten Generation auch weiterhin an - zu einem günstigeren Preis, allerdings nicht in allen Ausführungen.
Apple hat sein 4G-iPad-Modell in einigen Ländern umbenannt. Dies könnte eine Reaktion auf Beschwerden darüber sein, dass die 4G-Unterstützung in einigen Ländern nicht genutzt werden kann.
Das iPad mini ist im Warenwirtschaftssystem von Media Markt gesichtet worden. Dort lassen sich Details zu Preis, Farbe und Speicher-Varianten des kleinen iPads entnehmen.
Sie wollen ein günstiges iPad und es muss nicht der neueste Tablet-PC aus Cupertino sein? Dann werfen Sie einmal schnell einen Blick in den Apple Store. Apple verkauft hier aktuell das eingestellte iPad 3 zu Schleuderpreisen.
Ab sofort können Apple-Fans die neuen Tablet-Computer aus Cupertino vorbestellen. Deutsche Kunden müssen sich aber insbesondere beim Apple iPad mini auf eine längere Lieferzeit einstellen.
Ab sofort stehen das iPad mini von Apple und das vierte iPad zum Verkauf bereit. Netzwelt gibt Ihnen einen Überblick über Preise und Lieferzeiten.




