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Zynga: Angestellte entlassen und Büros geschlossen Schlechte Unternehmenszahlen

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Das US-amerikanische Unternehmen Zynga entlässt fünf Prozent seiner 3.200 Mitarbeiter und schließt weltweit drei Standorte. Schuld könnten schlechte Unternehmenszahlen sein. Das Studio hoft durch die Einsparungen zukünftig wieder profitabel zu sein.

Das einstige Vorzeige-Unternehmen Zynga entlässt fünf Prozent seiner Mitarbeiter und schließt drei Standorte. Das Büro in Boston wird sofort geschlossen, zwei weitere sollen in naher Zukunft folgen. Die Investitionen in verschiedene Spiele werden gestoppt. Schuld könnten schlechte Unternehmenszahlen sein.

Die Firma mit dem Hund entlässt ihre Mitarbeiter und schließt drei Standorte. (Quelle: derwsten.de)

Mit sozialen Spielen wie FarmVille und CityVille ist das US-amerikanische Unternehmen groß und bekannt geworden. Eigentlich sah es gut aus für den Spieleentwickler: Ein erfolgreicher Börsengang 2011 und rekordverdächtige Umsatzzahlen. Doch nun müssen fünf Prozent der rund 3.200 Angestellten gehen.

Kostenreduktionen

In einem Blog-Eintrag spricht der Gründer und CEO Mark Pincus über die harten Entscheidungen, die getroffen worden sein. Von "schmerzvollen Entscheidungen" ist die Rede, welche die Mitarbeiter betreffen. Um Kosten zu sparen und wieder profitabler zu arbeiten, müssen 160 Angestellte entlassen werden. Insgesamt werden drei Entwicklungsstandorte geschlossen. Der erste in Boston und darauf folgend jeweils einer in Japan und Großbritannien. Weitere Einsparungen erfolgen in den Bereichen Datenverarbeitung, Werbung und Service.

Neben diesen Maßnahmen werden auch 13 hauseigene Spiele beerdigt und nicht weiter betrieben. Auch die Investitionen in laufende Projekte wie zum Beispiel The Ville werden gedrosselt.

Unternehmenszahlen

Nach der Bekanntgabe der Einsparungsmaßnahmen stürzte Zyngas Aktie um mehr als vier Prozent ein, sie liegt nun bei 2,22 US-Dollar. Mit diesem Wert ist sie weit von ihrem 15 US-Dollar-Hoch entfernt, welches sie im März erreichte.

Grund für die Entlassungen werden wohl die schlechten Unternehmenszahlen sein, die noch im Laufe des Tages bekanntgegeben werden sollen. Auch die sinkenden Spieler-Zahlen sprechen für sich. The Ville spielten zuletzt nur noch 17,5 Millionen Menschen im Monat. Im August dieses Jahres waren es noch 51 Millionen aktive Nutzer.

Die Zukunft wird nun zeigen, ob Zynga mit seinen verbleibenden 16 Standorten weiterhin eine Größe im hart umkämpften Social-Games-Markt sein kann.

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Stephan Porada
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