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Asus PA248Q im Test
24 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel, 4 USB-3.0-Anschlüsse

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Mit dem PA248Q hat Asus einen hochwertigen Monitor im Angebot. Den Nutzer erwarten ein beweglicher Bildschirm, ein hochwertiges IPS-Panel und eine umfangreiche, aber trotzdem unkomplizierte Bedienung.

Mit dem PA248Q versucht sich Asus als Hersteller von High-End-Monitoren für professionelle Anwender. Der Bildschirm wird in der Fabrik vorkalibriert, verfügt über große Blickwinkel und zeigt sich sehr beweglich.

Hochwertiges Display mit guten Einstellungen

Das 24 Zoll große Display des Asus PA248Q verfügt über ein Seitenverhältnis von 16:10. Die maximale Auflösung der Anzeige liegt bei 1.920 x 1.200 Pixeln. Der Hersteller gibt das Kontrastverhältnis mit 1.000:1 an. Die Reaktionsgeschwindigkeit soll bei sechs Millisekunden liegen und die Helligkeit bis 300 Candela pro Quadratmeter reichen.

Das IPS-Panel des PA248Q verfügt über eine große Blickwinkelstabilität. Die Betrachtungswinkel liegen in etwa bei den von Asus angegebenen 178 Grad. Die Hintergrundbeleuchtung stellen LEDs sicher.

Asus wirbt damit, dass der PA248Q den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent und den NTSC-Farbraum zu 72 Prozent abdeckt. Im Test überzeugt das Display mit einer sehr klaren und kräftigen, aber trotzdem natürlich wirkenden Farbwiedergabe. Das Schwarz wirkt sehr satt und das Weiß durchgehend leuchtend hell. Der Farbverlauf erscheint einwandfrei und schon geringste Farbunterschiede lassen sich erkennen.

Pixelfehler, ein Moiré-Effekt oder andere Mängel sind nicht festzustellen - Verzerrungen fallen nur bei genauer Betrachtung des Testbilds in sehr geringem Umfang auf. Stattdessen überzeugt der PA248Q mit einem großen Kontrastumfang, einer sauberen Geometrie und einer perfekten Konvergenz, die für einen sehr schnellen Bildaufbau sorgt. Das Display arbeitet insgesamt mit hoher Geschwindigkeit und schaltet zum Beispiel bei Bewegungen die einzelnen Pixel sehr schnell wieder ab, so das kein Nachleuchten zu erkennen ist. Schrift lässt sich auf der Anzeige angenehm lesen.

Asus PA248Q im Test

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Bereits im Werk wird der 24 Zoll große Bildschirm mit IPS-Panel kalibriert. (Bild: netzwelt)

Der PA248Q hält mehrere praktische Hilfsmittel für Grafiker bereit. Auf der unteren und rechten Innenseite des Rahmens, befindet sich direkt neben dem Bild ein Zentimetermaß. Hinter dem Namen "QuickFit Virtual Scale" verbergen sich Hilfslinien-Raster in Zentimetern und Zoll, ein Gitternetz für den goldenen Schnitt sowie Größenvorlagen für typische Bild- und Dokumentengrößen wie A4, Brief, 8 x 10, 5 x 7, 4 x 6, 3 x 5 und 2 x 2.

Beweglicher Bildschirm mit unkomplizierter Bedienung

Der Asus PA248Q erweist als sehr beweglich und lässt sich fast ohne Einschränkung und mit wenigen schnellen Handgriffen an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen. Der Nutzer kann den Bildschirm auf seinem Standfuß um je 60 Grad nach links und rechts drehen sowie um fünf Grad nach vorne und 20 Grad nach hinten neigen. In der Höhe lässt sich der Bildschirm um 15 Zentimeter verstellen. Zusätzlich kann der Anwender die Anzeige um 90 Grad ins Hochformat drehen und so zum Beispiel Webseiten im ganz neuen Format erleben.

Die Bedienung des PA248Q gestaltet sich angenehm. Mit der "Menu"-Taste ruft der Nutzer das Bildschirmmenü auf, durch das er mit dem Mini-Joystick navigiert, was deutlich schneller als bei anderen Monitoren funktioniert. Für zwei Tasten kann der Anwender die Belegung aus zehn häufig verwendeten Funktionen auswählen. Die übrigen zwei Knöpfe dienen zur Auswahl der Signalquelle sowie der sechs Farbmodi.

Je nach ausgewähltem Farbmodus kann der Nutzer nicht nur die Helligkeit und den Kontrast einstellen, sondern auch die Sättigung, die Farbtemperatur und den Gamma-Wert verstellen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die sechs Farben Rot, Grün Blau, Cyan, Gelb und Magenta einzeln anzupassen.

Schnittstellen für Bilder und Daten

Asus stattet den PA248Q mit vier Video-Anschlüssen aus. Die per HDMI, DisplayPort, DVI oder VGA eingehenden Bildsignale lassen sich mit einer Picture-in-Picture-Funktion sogar gleichzeitig anzeigen. Darüber hinaus sollen gleich vier USB-3.0-Schnittstellen für eine schnelle Datenübertragung sorgen.

Im Lieferumfang des 6,4 Kilogramm schweren Monitors befinden sich Kabel für alle Schnittstellen außer dem DisplayPort-Anschluss. Der PA248Q schmückt sich mit zahlreichen Zertifikaten, von denen für Deutschland neben dem obligatorischen CE-Logo vor allem die zwei Auszeichnungen des TÜVs für Ergonomie und geprüfte Sicherheit relevant sind.

Der PA248Q kann an einer VESA-Wandhalterung angebracht werden. Im Test stieg der Stromverbrauch bei maximaler Helligkeit auf bis zu 38 Watt an. Bei einer Helligkeit von 50 Prozent sank die Leistungsaufnahme auf 28 Watt ab.

Fazit

Asus liefert mit dem PA248Q einen hochwertigen Monitor mit sehr guter Farbdarstellung und Bildwiedergabe ab. Die Perfektion von High-End-Modellen von Eizo erreicht er nicht, kostet dafür aber auch deutlich weniger. Mit seiner umfangreichen, aber trotzdem unkomplizierten Bedienung sowie seiner ergonomischen Anpassungsfähigkeit lohnt sich der Monitor auch für Profi-Anwender.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Asus für den PA248Q beträgt 429 Euro. Im Internet verkaufen Händler den Bildschirm derzeit für rund 390 Euro. Für durchschnittliche Computernutzer, die seine Funktionen gar nicht ausnutzen können, ein wenig zu teuer.

Kommentare zu diesem Artikel

Mit dem PA248Q hat Asus einen hochwertigen Monitor im Angebot. Den Nutzer erwarten ein beweglicher Bildschirm, ein hochwertiges IPS-Panel und eine umfangreiche, aber trotzdem unkomplizierte Bedienung.

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  • Jarmenkell eiman kadi schrieb Uhr
    AW: Vorkalibrierter IPS-Monitor: Asus PA248Q im Test

    Haha echt genial