Für S3, Note und Note II verfügbar
SCloud: Samsung startet Synchronisierungsdienst für Galaxy-Geräte
Samsung hat ohne Ankündigung seinen Online-Speicherdienst SCloud gestartet. Der Dienst steht zunächst auf dem Galaxy Note II, dem Galaxy S3 und dem Galaxy Note zur Verfügung. Von einem echten iCloud-Konkurrenten ist der Samsung-Dienst aber noch weit entfernt.
SCloud im Kurztest: Samsung startet mit dem Note II heimlich seinen Onlinedienst SCloud. Ein echter iCloud-Konkurrent ist dieser aber noch nicht. Zum Video: SCloud im Kurztest
Erste Gerüchte, dass Samsung an einem iCloud-Konkurrenten arbeitet, gab es im Mai, auf der IFA Anfang September in Berlin sichtete netzwelt erstmals den SCloud genannten Dienst - zu dem Samsung jedoch keine näheren Auskünfte geben wollte. Mittlerweile hat der Hersteller den Service live geschaltet. Nutzer des Galaxy Note II finden ihn unter Einstellungen > Cloud. Auf den Vorserienmodellen nannte Samsung den Menüpunkt noch SCloud. Eine Pressemitteilung oder Ankündigung von Samsung zum Dienst gibt es weiterhin nicht, allerdings ist der Menüpunkt "Cloud" auch bereits im Nutzerhandbuch des Galaxy Note II erwähnt.
Der Funktionsumfang entspricht exakt dem der IFA-Version. Die SCloud synchronisiert auf Wunsch Kontakte, Kalendereinträge, Lesezeichen aus dem Browser und mit SNote beziehungsweise SMemo angelegte Notizen. Außerdem können unter anderem SMS, MMS und Einstellungen in der SCloud gesichert werden. Fotos oder Videos speichert die SCloud dagegen nicht. Nutzer können hierfür aber ihr Dropbox-Konto nutzen und dann über das SCloud-Menü steuern und konfigurieren.
Samsung SCloud
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Bild vergrößern Die SCloud erlaubt ein Backup des Gerätes. Gespeichert werden unter anderem dabei auch SMS-Nachrichten. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Der Dienst Synchronisiert unter anderem Kontakte und Kalendereinträge zwischen Samsung-Geräten. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Auf dem Note II lässt sich über die SCloud auch der Dropbox-Dienst konfigurieren. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 4
Bild vergrößern Im Galaxy Note II Handbuch finden Nutzer bereits eine Anleitung für die SCloud. (Bild: netzwelt)
SCloud auch für Galaxy S3 und Galaxy Note
Nutzer des Galaxy S3 und des Galaxy Note können ebenfalls bereits die SCloud nutzen. Dazu müssen Sie unter Einstellungen > Konten und Synchronisierung ein Samsung Konto hinzufügen. Den Dienst erreichen Sie dann mit einem Klick auf selbiges. Im Test von netzwelt musste auf dem Galaxy S3 zuvor noch eine Aktualisierung für das Samsung-Konto heruntergeladen werden.
Allerdings arbeitet der Dienst noch nicht ganz fehlerfrei. Im Test konnte netzwelt erfolgreich Lesezeichen, Termine und Kontakte zwischen Galaxy S3, Galaxy Note und Galaxy Note II synchronisieren, Notizen hingegen nicht.
Testberichte zu den erwähnten Produkten
Das Samsung Galaxy Note lässt sich per Stylus und Finger bedienen. Dies klappt im netzwelt-Test nicht immer fehlerfrei. Zudem mangelt es aktuell noch an passenden Apps für den beiliegenden Stylus. ~ Jan Kluczniok
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Im Test zeigt das Galaxy S3, dass Samsung den Fokus eher auf intelligente Software als auf die Hardware gelegt hat. Das Prunkstück des Modells ist und bleibt aber der rasant schnelle Exynos-Prozessor, wie der netzwelt-Test zeigt. ~ Jan Kluczniok
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Samsung Galaxy Note 2 im Test: Was kann der Nachfolger des Riesen-Smartphones? Trotz der guten Verkaufszahlen hinterließ das Galaxy Note in der netzwelt-Redaktion mehr Skepsis als Begeisterung. Der Nachfolger Galaxy Note II lässt im Test dagegen die letzten Zweifel am XXL-Smartphone-Konzept verschwinden. ~ Jan Kluczniok
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