Panasonic Lumix FT4 im Test
Angenehme Bedienung, aber nicht für Handschuhe geeignet
Die Panasonic Lumix FT4 lässt sich mit der rechten Hand alleine bedienen. Die Linke verleiht ihr aber mehr Stabilität und sicheren Halt. Die verschiedenen Tasten weisen klare Druckpunkte auf, fallen aber für eine Bedienung mit Handschuhen zu klein aus.
Auf der Oberseite befinden sich neben dem Einschaltknopf noch zwei Auslöser für Fotos und Videos. Die Rückseite beherbergt insgesamt sechs Knöpfe und einen Vier-Wege-Steuerring. Die obersten zwei Tasten verändern die Brennweite. Die übrigen dienen zum Starten der Bildwiedergabe, zum Auswählen des Aufnahmemodus, zum Öffnen eines Schnellwahlmenüs für Aufnahmeeinstellungen sowie zum Löschen von Aufnahmen.
Der Vier-Wege-Steuerring bietet direkten Zugriff auf das Blitzlicht, die Belichtungskorrektur, den Selbstauslöser sowie den Makromodus. Mit der "Menu/Set"-Taste in der Mitte des Steuerrings ruft der Fotograf das Hauptmenü auf, das ihn direkt vor die Wahl zwischen vier Untermenüs stellt: Foto-Einstellungen, Video-Einstellungen, GPS und andere Sensoren sowie die Grundeinstellungen.
Dem Kompass konnten wir im Test nach einer kurzen Kalibrierungsphase vertrauen. Der manuell zu kalibrierende oder mit dem GPS zu koppelnde Höhenmesser lieferte im Test nur Ergebnisse, die nicht vertrauenswürdig erschienen.
Gleiche Sensorgröße sorgt für ähnliche Bildqualität
Die Aufnahmen der Panasonic Lumix FT4 erreichen eine gute, leicht überdurchschnittliche Kompaktkamera-Bildqualität. Die Farben wirken natürlich und die Detailgenauigkeit fällt hoch aus. Die Konturen sind allerdings leicht verschwommen. Je weiter sich der Blick des Betrachters in der 1:1-Ansicht dem Rand nähert, desto stärker fallen schon bei ISO 100 leichte Störungen im Bild auf.
Bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 betrifft das Bildrauschen in leichter Ausprägung schon das gesamte Bild und tritt anschließend bei ISO 800 deutlich zu Tage. Aber selbst die bei genauer Betrachtung unschönen Aufnahmen bei ISO 1.600 sehen in der Verkleinerung noch brauchbar aus.
Panasonic Lumix FT4 Testbilder
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Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 100, Blende 3.3, 1/8 Sekunde - 28 Millimeter. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 1.600, Blende 3.3, 1/125 Sekunde - 28 Millimeter. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 100, Blende 5.9, 0,40 Sekunde - 128 Millimeter. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 1.600, Blende 5.9, 1/40 Sekunde - 128 Millimeter. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung aus, Blitzlicht ein: ISO 640, Blende 3.3, 0,63 Sekunde. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 100, Blende 3.3, 1/13 Sekunde. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 200, Blende 3.3, 1/25 Sekunde. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 400, Blende 3.3, 1/50 Sekunde. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 800, Blende 3.3, 1/100 Sekunde. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 10
Bild vergrößern Zimmerbeleuchtung ein, Blitzlicht aus: ISO 1.600, Blende 3.3, 1/200 Sekunde. (Bild: netzwelt)
Videos nimmt die Lumix FT in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Die Filme weisen ebenfalls eine ausreichende Detailgenauigkeit und natürlich wirkende Farben auf. Die Konturen könnten klarer ausfallen, dafür sind die Kontraste angenehm umgesetzt.
Der Autofokus sorgt in der Regel für ein scharf gestelltes Motiv. Der automatische Weißabgleich passt die Belichtungseinstellungen schnell an veränderte Lichtverhältnisse an. Das interne Mikrofon liefert einen eher leisen, aber immer noch gut verständlichen Ton.






