Nicht nur für Bauarbeiter geeignet

Unzerstörbar: Outdoor-Smartphone CAT B10 im Test

Weder Pfützen noch harte Böden oder springende Redakteure konnten dem CAT B10 im Test etwas anhaben. Das Outdoor-Smartphone zeigt sich so unverwüstlich wie die Baumaschinen des Herstellers. Hard- und Softwaretechnisch hinkt das CAT B10 aber der Konkurrenz etwas hinterher.

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CAT B10: Das CAT B10 zeigt sich im Test für ein Smartphone äußerst robust. Hard- und softwaretechnisch muss es sich der Konkurrenz aber geschlagen geben. Zum Video: CAT B10

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Software
  5. 5Multimedia
  6. 6Fazit
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Design und Verarbeitung

Die Marke Caterpillar, kurz CAT, steht für Robustheit, egal ob es um Schuhe, Jacken oder den eigentlichen Geschäftsbereich Baumaschinen geht. Das CAT B10 macht dabei keine Ausnahme: Das Gehäuse ist wie die der Konkurrenten Motorola Defy oder Samsung Galaxy XCover IP67-zertifiziert und bietet damit Schutz gegen Staubablagerungen und Eindringen von Wasser. Laut Norm IEC 60 529 kann das CAT B10 bis zu 30 Minuten lang in ein bis zu einen Meter tiefes Wasserbecken getaucht werden, ohne das Feuchtigkeit in das Gehäuse dringt. Im netzwelt-Test hielt das CAT-Smartphone ein entsprechendes Tauchbad problemlos durch - auch wenn minimal Wasser in das Gehäuse eindrang.

Nutzer sollten daher darauf achten, dass der Batteriedeckel fest verschlossen ist. Dieser ist mit zwei Schlitzschrauben am Gehäuse befestigt. Zum Lösen und Festziehen legt Caterpillar einen Mini-Schraubendreher bei, befestigt an einem CAT-Schlüsselband mit Karabinerhaken und Kompass. Wesentlich schneller und bequemer schraubt es sich aber mit einem größeren Schlitzschraubendreher.

Auch wenn sich das CAT B10 in Sachen Schutzklasse nicht von anderen Outdoor-Smartphones unterscheidet, wirkt das Modell deutlich robuster als die Konkurrenten. Denn das Smartphone steckt ähnlich wie das Sonim XP3 in einem mehr als zwei Zentimeter dicken Gummi-Gehäuse, das im Test sämtliche Stürze schadlos überstand. Handy-Weitwurf ist mit dem CAT B10 auch kein Problem. Laut Hersteller hält das CAT B10 sogar Druck von bis zu einer Tonne stand. Wer sich also mal ausversehen auf das Smartphone setzt oder darauf tritt, wird es nicht beschädigen.

Das dicke Gehäuse und das hohe Gewicht von knapp 200 Gramm machen das CAT B10 allerdings nur mit tiefen Hosentaschen kompatibel. Dafür lässt es sich mit dem beiliegenden Schlüsselband samt Karabinerhaken an Gürtel, Hose oder Rucksack sicher befestigen. Ein weiteres Problem stellen aber die Anschlüsse für Micro-USB und Kopfhörer da - sie sind unter einer Gummikappe tief im Gehäuse verborgen. Nicht jedes Mini-USB-Kabel oder jeder Kopfhörer passt daher problemlos in das CAT B10.

Hardware

Das CAT B10 ist zwar hart im Nehmen, hardwaretechnisch ist das Outdoor-Smartphone aber sehr schwachbrüstig. Im Inneren werkelt ein 800 Megahertz starker Qualcomm-Prozessor, der es im Geekbench-Mark gerade einmal auf 155 Punkte bringt. Vergleichbare Modelle erreichen hier die doppelte Punktzahl.

CAT B10

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Die mangelnde Rechenpower merkt der Nutzer auch im Alltag - etwa beim Drehen des Bildschirms vom Hoch- ins Querformat, beim Laden von Apps oder auch durch kleinere Ruckler selbst bei Spielen wie Angry Birds Space. Die Ladezeiten beim Surfen im Internet sind dagegen noch erträglich.

Ein weiteres Manko ist das 3,2 Zoll große Display. Es bietet zum einen nur eine geringe Auflösung von 480 x 320 Pixeln und zum anderen auch einen sehr kleinen Blickwinkel. Schrift wirkt dadurch auf dem Display unscharf, zudem lassen sich Inhalte bei Sonneneinstrahlung im Freien nur schwer ablesen. Der Touchscreen reagierte im Test teilweise nur mit Verzögerung - mit Handschuhen bedienen lässt er sich leider nicht.

Knapp bemessen ist der interne Speicher, er bietet lediglich Platz für 150 Megabyte an Daten. Im Test war der Speicher nach der Installation von Angry Birds, Angry Birds Space, Fruit Ninja, Geekbench 2, Elixir und der App System-Information voll. Will der Nutzer Fotos oder Videos aufnehmen, fordert ihn das CAT B10 auch im Werkzustand gleich dazu auf, eine Speicherkarte einzulegen. Erweitern lässt sich der Speicher mit einer solchen um bis zu 32 Gigabyte.



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