Neue Modelle nicht mehr kompatibel
Aus für Webtop-Konzept: Motorola stellt Lapdock-Produktion ein
Motorola stellt sein mit dem Smartphone Atrix eingeführtes Webtop-System ein. Das Betriebssystem verwandelte mithilfe einer entsprechenden Dockingstation Motorola-Handys in Netbooks. Die geringe Nachfrage und die Weiterentwicklung des Android-Systems haben den Hersteller aber nun zu einer Abkehr von seinem System veranlasst.
Smartphones können es in Sachen Rechenleistung mittlerweile durchaus mit Netbooks aufnehmen, das hat der US-Hersteller Motorola früh erkannt. 2011 brachte der Hersteller mit dem Motorola Atrix ein Dual-Core-Smartphone auf den Markt, das sich mit einer passenden Docking-Station in ein Netbook verwandeln ließ.
Eingesteckt in das Lapdock startete das Atrix ein Webtop genanntes System, das unter anderem einen Texteditor und einen vollwertigen Firefox-Browser zur Verfügung stellte. Android-Apps konnten in einem Fenster ebenfalls ausgeführt werden. Ein innovativer Ansatz, der aber offenbar bei den Nutzern nur wenig Anklang fand, denn Motorola bestätigte nun gegenüber dem US-Technik-Magazin Cnet, dass man künftig das Webtop-System nicht mehr fortführen würde. Als Grund nannte der Hersteller neben der geringen Nachfrage auch die Weiterentwicklung des Android-Systems. Dieses biete mehr und mehr Funktionen von Desktop-Systemen.
Hoher Preis für Dockingstation
Die aktuelle Smartphone-Generation mit Modellen wie dem Motorola Razr i und dem Motorola Razr HD werde laut Motorola bereits ohne Unterstützung von Webtop ausgeliefert. Dementsprechend sind auch beide Smartphones nicht mit dem Lapdock kompatibel.
Ein Grund für die geringe Nachfrage nach dem Lapdock dürfte auch der hohe Preis gewesen sein: 270 Euro sollten Nutzer zusätzlich zum Smartphone-Preis für die Dockingstation zahlen. Das ursprüngliche Konzept von Motorola lebt aber unter anderem im Padfone von Asus und der Asus Transformer-Reihe weiter.
Testbericht: Motorola Atrix
Mit dem Smartphone Atrix zeigt Motorola, wozu aktuelle Handys mit dem richtigen Zubehör in der Lage sind. Im netzwelt-Test musste sich das Atrix daher nicht nur als Mobiltelefon, sondern auch als Netbook und Entertainment-Zentrale bewähren. ~ Jan Kluczniok
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Nach dem Tablet-Computer Xoom kündigt Motorola nun auch einen Deutschland-Start des Dual Core-Smartphones Atrix an. Unter anderem wird das Handy in Deutschland von Vodafone vertrieben.
Neben LGs Optimus Speed hat auch Motorola ein Handy mit Nvidias Tegra 2-Chip in der Hinterhand. Mit speziellen Dockingstationen will Motorola das Atrix sogar zum Netbook-Ersatz machen.
Der Münchner Netzbetreiber O2 bietet in Kürze das Motorola Atrix an. Für das Dual-Core-Handy verlangt O2 ohne Simlock 569 Euro.
Motorola bringt mit dem Atrix 2 ein neues Flaggschiff auf den US-Markt. Das Smartphone bietet gegenüber dem Vorgänger ein größeres Display und eine bessere Kamera. Ein Deutschlandstart ist noch ungewiss.
Besitzer des Motorola Atrix können sich freuen. Motorola stellt ab sofort eine Aktualisierung auf Android 2.3.4 bereit. Die Chancen auf ein Ice Cream Sandwich-Update sind derzeit allerdings eher gering.
Motorola arbeitet an weiteren Aktualisierungen auf Android 4.0. Ein Ice Cream Sandwich-Update ist unter anderem für das Motorola Atrix in Planung.
Nutzer des Motorola Atrix werden kein offizielles Update auf Android 4.0 erhalten, das gab der US-Hersteller nun bekannt. Gründe nennt das Unternehmen nicht.




