Verkehrte Netzwelt: Die Wahrheit über Energiesparbirnen

Leuchtstofflampen mit warmem Licht

Nun erklären uns die Marketing-Manager der Lampenindustrie, dass das nur bei den alten Modellen so sei. Inzwischen gebe es eine neue Generation von Hightech-Lampen mit gemütlich warmer Farbtemperatur. Zuerst habe ich das sogar geglaubt und mir eine Energiesparbirne der neuesten Generation mit einer Farbtemperatur von 2700 Kelvin gekauft. Okay, das Licht ist nicht mehr ganz so schlimm wie ein Krankenhausflur um 3 Uhr morgens. Aber dem Vergleich mit einer klassischen Glühbirne hält auch die moderne Energiesparlampe nicht stand.

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Nichts kommt dem Licht einer Glühbirne gleich.

Umweltfreundliche LED im Lamborghini

Die Leuchtstofflampen-Lobby argumentiert gerne mit der finanziellen Ersparnis. Sie meinen, ein Haushalt könne pro Jahr viel Geld sparen und werde aufgrund der steigenden Strompreise in Zukunft noch viel mehr Geld sparen können, wenn er nur überall die überteuerten Energiesparlampen reinschraubt. Dabei macht der Stromverbrauch der Beleuchtung eines Haushalts weniger als zwei Prozent des Gesamtverbrauchs aus. Das Argument mit der Ersparnis ist also ungefähr so, als würde Lamborghini behaupten, der neue Lamborghini Gallardo mit 700 PS sei wegen der stromsparenden LED-Beleuchtung im Handschuhfach besonders umweltfreundlich.

Wie steht es übrigens mit der Gesundheit? Gibt es nicht diese Untersuchungen, die sagen, dass Menschen, die sehr viel unter dem künstlichem Licht arbeiten, krank werden? Wundert mich nicht, dass zehn Stunden Arbeit unter dem gespenstischen Schein einer Leuchtstofflampe einen fix und fertig machen.