Ratgeber für bessere Bilder mit der Handy-Kamera

Digitalkamera: Zehn Tipps und Tricks für bessere Smartphone-Fotos

Für viele Menschen hat das Smartphone die Kompaktkamera abgelöst. Es steckt ständig in der Tasche und für Schnappschüsse eignen sich die modernen Handy-Kameras problemlos. Doch auch hier gilt: Wer sich an einige einfache Tipps und Tricks hält, wird mit besseren Bildern belohnt.

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Die Kamera-App eines Android-Smartphones mit eingeblendeten Hilfslinien.
Die Kamera-App eines Android-Smartphones mit eingeblendeten Hilfslinien.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Grundvoraussetzung: Saubere Linse
  2. 2Keine Halben Sachen: Volle Auflösung wählen
  3. 3Goldener Schnitt: Komposition macht Bilder interessant
  4. 4Beweglich sein: Laufen statt Zoomen
  5. 5Stabilität: Ersatz-Stative finden
  6. 6Ausgelöst: Den richtigen Moment finden
  7. 7Mitziehen: Bewegung einfrieren
  8. 8Doppelt hält besser: Nicht nur ein Foto aufnehmen
  9. 9Lichtquellen: Mit den Vorgaben zurecht kommen
  10. 10Darf auch sein: Nachbearbeitung

Grundvoraussetzung: Saubere Linse

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Ein Smartphone ist ständig dabei und viel in der Hand. Da verdreckt die Linse schnell mit Fusseln oder fettigen Fingerabdrücken. Deswegen lohnt es sich, die Glasscheibe über dem Objektiv vor einer Aufnahme zu putzen. Idealerweise mit einem trockenen Monitor- oder Brillenputztuch. Im Notfall genügt aber auch ein T-Shirt.

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Keine Halben Sachen: Volle Auflösung wählen

Die Bildsensoren der Smartphone-Kameras sind zwar zu klein, um mit den aktuell üblichen Auflösungen von fünf bis acht Megapixeln sinnvoll umgehen zu können, aber trotzdem macht es keinen Sinn, die Auflösung zu reduzieren. Man würde zwar etwas Speicherplatz einsparen, vergibt aber die Chance, für die Nachbearbeitung einen Bildausschnitt auswählen zu können. Außerdem sehen die höher aufgelösten Bilder, trotz aller Nachteile der hohen Megapixel-Dichte, ausgedruckt besser aus.

Goldener Schnitt: Komposition macht Bilder interessant

Die Grundregeln der Fotografie, wie der Goldene Schnitt, gelten auch auf dem Smartphone. Dabei wird das Bild mit jeweils zwei senkrechten und waagerechten Linie in neun Rechtecke aufgeteilt. Eine Person, ein Gegenstand oder ein Gebäude, der bzw. das sich an einem der vier Schnittpunkte befindet, wirkt für den Betrachter interessanter, als wenn er/es sich in der Bildmitte befinden würde. Passende Hilfslinien lassen sich bei den meisten Kamera-Apps einblenden.

Links befindet sich das Motiv in er Mitte des Fotos, rechts ist es nach den Regeln des goldenen Schnitts aufgenommen. Trotz besser erkennbarem Hintergrund, bleibt die Palme aber das Hauptmotiv. (Bild: netzwelt)
Links befindet sich das Motiv in der Mitte des Fotos, rechts ist es nach den Regeln des goldenen Schnitts aufgenommen. Trotz besser erkennbarem Hintergrund bleibt die Palme aber das Hauptmotiv. (Bild: netzwelt)

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