Unterhalb der 600-Euro-Grenze

Ultrabooks: Preise könnten im Jahr 2013 unter 540 Euro fallen

Ultrabooks konnten sich im Jahr 2012 neben anderen Geräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks zwar am Markt behaupten. Dennoch nehmen sie bislang eher einen geringen Teil der Gesamtverkäufe ein. Erste Zulieferer und Analysten rechnen im kommenden Jahr daher mit drastischen Preisreduzierungen. Ultrabooks könnten demnach schon für weniger als 700 US-Dollar angeboten werden.

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Ultrabooks sind flach, technisch gut ausgestattet und meist aus edlen Materialien wie Aluminium und  Kohlefaser hergestellt. Der im Vergleich zu klassischen Notebooks aufwendigere Fertigungsprozess schlägt sich aber auch im Preis nieder. In Deutschland kosten die meisten Ultrabooks daher deutlich mehr als 700 Euro. 

Die Analysten von iSuppli erwarten, dass bis zum Ende des Jahres etwa 10,3 Millionen Ultrabooks ausgeliefert werden. Andere Institute, wie Topology Research aus Japan, sprechen von 16,7 Millionen Einheiten. Nur etwa acht Prozent aller Notebook-Verkäufe entfielen damit auf die Kategorie Ultrabook. PC-Hersteller gingen Anfang des Jahres jedoch noch davon aus, dass mindestens 22 Millionen Ultrabooks den Besitzer wechseln. Viele Nutzer dürften aber noch auf das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 warten, bevor sie Geld in neue Hardware investieren. Windows 8 wird Ende Oktober veröffentlicht.

Günstige Ultrabooks mit HDD statt SSD

Laut eines Digitimes-Berichtes, der sich auf Berichte von taiwanischen Komponenten-Herstellern stützt, ist aber nicht nur der nahende Release des neuen Microsoft-Betriebssytems Grund für die Zurückhaltung der Konsumenten. Auch der zum Teil gesalzene Preis für aktuelle Ultrabooks - oft deutlich jenseits der 1.000-Euro-Schwelle - muss in diesem Zusammenhang in Betracht gezogen werden. Digitimes geht daher davon aus, dass PC-Hersteller versuchen werden, unter dem Label "Ultrabook" im Jahr 2013 zunehmend auch günstigere Geräte zu verkaufen.

Diese günstigeren Ultrabooks würden im Vergleich zu aktuell erhältlichen Modellen dann etwa statt mit einem Aluminium- mit einem Kunststoff-Gehäuse angeboten werden. Statt schnellem aber teurem SSD-Speicher kämen vermehrt HDDs oder Hybrid-Festplatten zum Einsatz. Auch Touchscreens werden solche Modelle wohl nicht bieten. Diese Ultrabooks könnten zu Preisen um die 700 US-Dollar (etwa 540 Euro) angeboten werden. High-End-Ultrabooks wie das Asus Zenbook sind von diesen Preiskürzungen jedoch wohl nicht betroffen. 

Aktuelle Ultrabook-Highlights finden Sie in diesem Artikel auf netzwelt.

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