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Asus RT-N12 im Test: Schicker Router mit schnellem WLAN
Für rund 30 Euro erhältlich

von Alexander Zollondz Uhr veröffentlicht

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Der Router bringt schnelle Datenverbindungen ins Haus, konnte auch im Test mit rund 90 Megabit pro Sekunde Durchsatz im WLAN überzeugen. Ein Modem ist nicht inklusive, dafür bietet das Asus-Modell verschiedene Betriebsarten.

Günstig und komfortabel: Der WLAN-Router RT-N12 von Asus bringt satte WLAN-Geschwindigkeiten und zeichnet sich durch eine einfache Installation und Handhabung aus. Dank Hardware-Switch ist ein schneller Wechsel in eine andere Betriebsart möglich - so lässt sich das Gerät auch als einfacher WLAN-Hotpsot betreiben.

Der Asus-Router unterstützt wie alle Modelle unserer Testreihe an günstigen WLAN-Routern das schnelle WLAN nach "n"-Standard mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde. In der Praxis müssen Nutzer Abstriche in Kauf nehmen, mit durchschnittlich 90 Megabit pro Sekunde kommt das Modell jedoch auf einen sehr guten Wert. Dabei fixierte netzwelt die Kanalbandbreite auf den 40 MHz-Bereich.

Der Einsatz lässt sich auch auf 20 MHz beschränken - in diesem Bereich maß netzwelt 53 Megabit pro Sekunde Durchsatz. Zur besseren Versorgung mit Datenströmen per Funk liefert Asus zwei 5 dBi-Antennen mit, die vor Inbetriebnahme rückseitig verschraubt werden. 5dBi-Antennen sollen den Wirkunsgrad gegenüber kleineren 2dBi-Antennen vergrößern.

WLAN-Router Asus RT-N12 im Test

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Wie bei Routern üblich, findet sich in der Verpackung ein LAN-Kabel und eine Installations-CD sowie Netzteil. (Bild: netzwelt)

Verschiedene Betriebsarten

Zur Verkabelung im Heimnetz verbaut Asus herkömmliche LAN-Anschlüsse, die Geschwindigkeiten von maximal 100 Megabit pro Sekunde unterstützen. Vier solcher Schnittstellen stehen zur Auswahl. Komfortabel: Anwender können den RT-N12 als Router, Repeater oder Access-Point-Modus einsetzen. Der Betriebsmodus lässt sich mithilfe eines Schalters an der Rückseite des Gerätes ändern.

Als Router wird das Gerät direkt an das DSL-Modem angeschlossen und stellt anderen Computern im Heimnetzwerk einen eigenen IP-Bereich zur Verfügung. Als Repeater verstärkt das Asus-Gerät die Funkleistung, wenn schon ein WLAN aufgespannt ist. Ist letzteres nicht der Fall, stellt der RT-N12 bei Bedarf einen eigenen WLAN-Zugriffspunkt her, baut aber kein eigenes IP-Netz auf. Dienste wie NAT, Firewall und IP-Sharing sind dann deaktiviert.

Setup-Software

Bei der Einrichtung hilft eine Software, die Asus auf CD mitliefert. Manuell lassen sich Einstellungen auch unter der Benutzeroberfläche vornehmen, die Anwender unter Eingabe der IP-Adresse 192.168.1.1 aufrufen. Für das Speichern von Änderungen benötigt der Asus-Router mehr als eine Minute - Zeit zum Kaffee holen.

Ab Werk ist kein Kennwort für die Web-GUI vergeben, was man in den Einstellungen ändern sollte. Das gilt auch für das Funknetz, das man idealerweise im WPA2-Sicherheitsmodus absichert. Auch per WPS holt der RT-N12 Hardware ins WLAN, wenn die Geräte den entsprechenden Standard unterstützen.

Internet-Datenverkehr priorisieren

Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet - in der linken Spalte befinden sich Navigationsschaltflächen zur schnellen Einrichtung, viele Menüs sind duch Grafiken aufgelockert. Eine eigene Hilfe bietet kurze Erläuterungen bei Änderungsbedarf in den Einstellungen. Wie bei den Konkurrenzgeräten der Testserie kommt auch der Asus-Router mit eingebauter Firewall und der üblichen MAC-Adressen-Filterung.

Auch eine Quality of Service-Funktion (QoS) steht zur Verfügung. Damit lässt sich der Internetverkehr gezielt steuern und verhindern, dass der Nachwuchs beim Spielen nicht den Abruf von E-Mails ausbremst. QoS ist einerseits über ein leicht verständliches Management-Tool möglich, wobei den Anwendungsszenarien Gaming, Internet, FTP und VoIP/Videostreaming automatisch eine Bandbreite zugewiesen wird. Eine genauere Priorisierung für Quell-Rechner und Zielport ermöglicht ein entsprechender Eintrag in den erweiterten Einstellungen.

Gast-WLAN aktivieren

Die Aktivierung des Funkverkehrs ist auch zeitgesteuert möglich, es lässt sich aber nur ein Zeitraum vergeben und nicht individuell an Wochentage anpassen. Dynamisches DNS, Kinderschutz und ein WLAN-Gastzugang runden den Funktionsumfang ab. Dem Gast-Funknetz weist man bei Bedarf auch eine niedrigere Bandbreite zu. Die Einrichtung erfolgt über die Zuweisung einer neuen SSID unter dem Reiter "Netzwerkkarte". Insgesamt ist der Betrieb des Routers mit vier SSIDs möglich.

Im Betrieb verbrauchte der Asus RT-N12 durchschnittlich 1,5 Watt. Das läuft hochgerechnet aufs Jahr und skaliert mit einem Kilowattstundenpreis von 23 Cent pro Stunde auf Gesamtkosten in Höhe von rund drei Euro hinaus.

Fazit

Sehr guter Durchsatz, ansprechende Optik und übersichtliche Benutzerführung machen den RT-N12 zu einem absoluten Highlight unter den Günstig-Routern. Auch die einfache Einrichtung überzeugt. Ebenso der Preis: Für rund 30 Euro ist das Modell bei Online-Verkäufern zu haben.

Netzwelt hat auch andere günstige WLAN-Router getestet, den Belkin Surf N300, den D-Link DIR-652, den Linksys WAG120N von Cisco, den TL-WR842ND von TP-Link, den Level One-Router WBR-6020, ZyXELs NBG-419N v2, den WNR2200 von NetgearTrendnets TEW-658BRM und den WLAN-Router WHR-G300N von Buffalo.

Kommentare zu diesem Artikel

Der Router bringt schnelle Datenverbindungen ins Haus, konnte auch im Test mit rund 90 Megabit pro Sekunde Durchsatz im WLAN überzeugen. Ein Modem ist nicht inklusive, dafür bietet das Asus-Modell verschiedene Betriebsarten.

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  • Firestarter schrieb Uhr
    AW: Asus RT-N12 im Test: Schicker Router mit schnellem WLAN

    Hallo e-t,

    die Frage, wie Router mit den Media Receivern der Telekom für ihr IPTV-Angebot Entertain zusammenspielen, ist sicherlich interessant. Wir können als Redaktion aber nicht sämtliche Anwendungsszenarien durchtesten. By the way: Warum hast du den Asus im AP-Modus betrieben?

    Viele Grüße Firestarter
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Asus RT-N12 im Test: Schicker Router mit schnellem WLAN

    ... Datum ...

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  • e-t schrieb Uhr
    AW: Asus RT-N12 im Test: Schicker Router mit schnellem WLAN

    Ich habe den RT-N12 im AP-Mods betrieben und einen Telekom Media Receiver angelschlossen. Bei ausgeschaltetem Telekom Receiver funktioniert das WLAN; wird jedoch der Receiver eingeschaltet (Intenrnet TV Entertain von Telekom) dann werden alle WLAN Clients getrennt. Schatet man den Receiver aus/oder trennt das Ethernetkabel, dann bekommen die WLAN Clients wieder link. Für meine Zwecke sinnlos - geht wieder an Verkäufer zurück. Vielleicht sollte die Redaktion auch solche Scenarien testen, bevor man so ein PRodukt hoch ratet.
  • StudentAusDüsseldorf schrieb Uhr
    AW: Asus RT-N12 im Test: Schicker Router mit schnellem WLAN

    Ich habe da mal ne generelle Frage. Warum werden die Artikel immer ohne Datum erstellt. Klar, die aktuellen Artikel werden nicht allzu alt sein aber wenn man auf die Links "Das könnte Sie auch interessieren" klickt, weiß man nie ob das geschriebene aktuell oder schon uralt ist.... Oder gibt es ein Datum und ich sehe es einfach nicht?

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Asus RT-N12 im Test: Schicker Router mit schnellem WLAN
Asus RT-N12 im Test: Schicker Router mit schnellem WLAN
Der Asus-Router kommt mit schnellem "n"-Standard, ansprechender Optik und aufgeräumter Benutzeroberfläche. Der Preis: rund 30 Euro.
http://www.netzwelt.de/news/93892-asus-rt-n12-test-schicker-router-schnellem-wlan.html
2012-10-05 17:00:54
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