Marktstart steht bevor
NTTDocomo: Neue App automatisiert Übersetzungen von Telefonaten
Pünktlich zum Start der Technik-Messe CEATEC in Japan hat der japanische Netzbetreiber NTTDocomo den Marktstart seines Übersetzungs-Service angekündigt. Die App "Hanashite Honyaku" übersetzt automatisch vom Japanischen ins Englische und zurück und ermöglicht Nutzern so, Telefonate in zwei unterschiedlichen Sprachen.
Bereits im November 2011 stellte NTTDocomo einen ersten Prototypen seines Übersetzungsservices vor und kündigte einer erste Testphase an. Diese ist nun abgeschlossen und die Veröffentlichung für den Massenmarkt steht kurz bevor.
App für Android 2.2
Ab dem 1. November dieses Jahres wird die Anwendung Hanashite Honyaku (frei übersetzt: Sprechen und übersetzen) zum Download für Android bereitstehen. Kompatibel sind alle Geräte mit Android 2.2 oder jünger. Die App hilft Nutzern bei der Konversation zwischen fremdsprachigen Gesprächspartnern.
Um den Übsersetzungs-Service zu verwenden, müssen Nutzer eine beliebige Handynummer über die Anwendung anwählen und können dann in ihrer Muttersprache mit dem Gegenüber kommunizieren, die App übersetzt das Gesprochene dann automatisch und gibt die Übersetzung wahlweise in Japanisch, Englisch, Chinesisch oder Koreanisch an den Zuhörenden in Schriftform oder als gesprochene Nachricht aus. Auch Deutsch wird demnächst unterstützt.
Da der Service auf den Cloud-Service von Docomo zurückgreift, sollen die Spezifikationen des eigenen Handys irrelevant für die Geschwinidigkeit der Übersetzungen sein. Im Gegensatz zur ersten Ankündigung des Service in 2011 ist nun von Seiten Docomos jedoch nicht mehr von einer Übersetzung in Echtzeit die Rede.
Fotografierten Text übersetzen
Bereits am 11. Oktober will der Netzbetreiber zudem eine weitere Übersetzungs-App veröffentlichen: Utsushite Honyaku, was frei übersetzt so viel bedeutet wie "Fotografieren und übersetzen". Mit dieser Anwendung soll es möglich sein, einen fotografierten Text in einer der genannten Fremdsprachen von der App in die eigene Sprache übersetzen zu lassen. Dies sei beispielsweise geeignet, um Verkehrsschilder in einer anderen Sprache zu verstehen. Docomo zufolge ist die Anwendung nicht nur für Japaner, sondern speziell für Ausländer in Japan geeignet.


Für Menschen, die sich gerne in fremden Ländern aufhalten, ohne die Landessprache zu können, kommt nun ein Update des Google Übersetzers für Android-Smartphones, das ihnen dabei helfen könnte, sich im Ausland zu verständigen. Der Konversationsmodus unterstützt jetzt nämlich nicht mehr nur zwei, sondern 14 unterschiedliche Sprachen.
Fremdsprachen lernen wird künftig überflüssig, denn der japanische Netzbetreiber NTTDocomo hat eine Anwendung entwickelt, mit der Gespräche in Echtzeit übersetzt werden können.
In Japan testet Nintendo derzeit eine Software für gehörlose Schüler. Diese sollen mit der DSi-Konsole den Worten des Lehrers folgen können. Die Software verschriftlicht die Sprache und speichert den Text über das Internet.
Flirten auf japanische Art: Omiai ist eigentlich eine japanische Variante der Heiratsvermittlung. Nun gibt es diese besondere Art des Dating-Services jedoch auch auf Facebook.
Der ImTranslator ist eine Erweiterung für den Browser Mozilla Firefox. Auch als Plug-in für den Internet Explorer ist die Software verfügbar. Die Anwendung liefert auf Wunsch Online-Übersetzungen für über 50 Sprachen.
Künftig könnten Smartphones einen durchsichtigen Touchscreen besitzen, jedenfalls wenn es nach NTT Docomo geht. Der japanische Netzbetreiber hat ein transparentes Display entwickelt, das über Vorder- und Rückseite bedient werden kann.




