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HTC One X+ im Kurztest
Neues Highend-Modell auf Basis von Android 4.1

von Jan Kluczniok Uhr veröffentlicht

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HTC hat mit dem One X+ sein neues Highend-Android-Modell fürs Weihnachtsgeschäft enthüllt. Netzwelt konnte das Flaggschiffmodell des taiwanischen Handyherstellers bereits vorab in Hamburg in Augenschein nehmen und verrät, an welchen Stellschrauben HTC beim Vorgänger One X alles gedreht hat, um ein Maximum an Leistung aus dem neuen Gerät herauszukitzeln.

Soft-Touch-Oberfläche

Auf den ersten Blick hat sich zwischen One X und One X+ abgesehen vom neuen, an das Sensation XE angelehnte Farbdesign nichts verändert. In der Hand fühlt sich das One X+ aber doch anders an. Das liegt an der neuen Soft Touch-Oberfläche, die für mehr Grip sorgt.

An Abmessungen und Gewicht hat sich dagegen kaum etwas getan. Mit 135 statt 130 Gramm ist das HTC One X+ nur minimal schwerer als der Vorgänger - und das trotz größerem Akku und einem doppelt so großem Speicher.

  • Das One X+ bietet eine verbesserte Beats Audio-Technik. Die entsprechenden Kopfhörer müssen Nutzer aber separat erwerben. (Bild: netzwelt)
  • Das One X+ ist im Farbdesign des Sensation XE gehalten. Das Gehäuse ist Schwarz, Buttons und Kamera-Linse sind im knalligen Rot gehalten. (Bild: netzwelt)
  • Das Gewicht des HTC One X+ ist nur geringfügig höher als das des One X. Der Nutzer wird dies kaum bemerken. (Bild: netzwelt)
  • Als Betriebssystem läuft das One X+ mit Android 4.1.1. (Bild: netzwelt)
  • Neben dem Chrome-Browser können Nutzer auch den HTC-Browser nutzen, er unterstützt auch unter Jelly Bean Flash. (Bild: netzwelt)
  • Neu ist auch die Nutzeroberfläche: Auf dem HTC One X+ läuft Sense 4+. (Bild: netzwelt)
  • Das HTC One X+ soll laut Hersteller das schnellste Android-Handy auf dem deutschen Markt sein. Erste Benchmarks untermauern dies. (Bild: netzwelt)
  • Dieses Vorserienmodell hat nur 32 Gigabyte-Speicher, die Serienmodelle bieten dagegen 64-Gigabyte-Speicherplatz. (Bild: netzwelt)
  • Das HTC One X+ misst an der dünnsten Stelle 8,9 Millimeter. (Bild: netzwelt)
  • Das Display bleibt gegenüber dem One X unverändert. (Bild: netzwelt)
  • Der Lautsprecher wird durch einen Beats Audio-Chip verstärkt. (Bild: netzwelt)
  • Premium Spiele kann der Nutzer über die Tegra Zone, das EA Gamebox oder PlayStation Mobile laden. (Bild: netzwelt)
  • Das Gehäuse des One X+ besteht aus Polycarbonat. (Bild: netzwelt)
  • Neben einem Micro-USB-Port besitzt das One X+ auch einen Kopfhöreranschluss. (Bild: netzwelt)
  • Das One X+ bietet einen Energiesparmodus, der für längere Laufzeiten sorgen soll. (Bild: netzwelt)
  • Das One X+ (links) gibt es nur in Schwarz, das One X dagegen in Grau und Weiß. (Bild: netzwelt)
  • Die Abmessungen des One X+ (links) und des One X sind nahezu identisch. (Bild: netzwelt)
  • Auch die rückseitige Kamera ist identisch. (Bild: netzwelt)

"Deutschlands schnellster Androide"

Der neue Tegra 3+-Prozessor soll für deutlich mehr Leistung als der bisherige Chip sorgen. HTC spricht von einem Leistungsgewinn von rund 25 Prozent, der allerdings zum Teil auch auf das mit Android 4.1 eingeführte Project Butter zurückzuführen ist. Im Quadrant Benchmark erreichte das One X+ über 7.500 Punkte und stellt damit auch das Galaxy S3 in den Schatten, laut HTC soll sich das Modell beim Browserbenchmark Sunspider zudem auf dem Niveau des Apple iPhone 5 bewegen.

Der taiwanische Handyhersteller nannte das One X+ in der Präsentation daher auch "Deutschlands schnellsten Androiden". Überprüfen konnte netzwelt die Aussagen im Kurztest nicht, da die Testgeräte aus Sicherheitsgründen über keine Internetverbindung verfügten. Neben der Leistungsfähigkeit muss ein ausführlicher Testbericht klären, ob Nvidia und HTC das Problem der Wärmeentwicklung in den Griff bekommen haben.

Größerer Akku und Speicher

Ein Schwachpunkt des HTC One X ist der Akku, im Vergleich mit den Mitbewebern besitzt er eine deutlich geringere Kapazität. Dieses Manko hat HTC beim One X+ durch einen größeren Akku behoben. Die Laufzeit des Smartphones soll sich zudem durch eine neue Energiesparsoftware weiter steigern lassen.

Nutzer können den Energiesparmodus bei Bedarf aktivieren und ihn auch konfigurieren. Neben typischen Einstellungen wie dem Reduzieren der Displayhelligkeit oder dem Deaktivieren der Datenverbindung, wenn sich das Handy im Standbymodus befindet, bietet HTC auch die Option, die CPU-Leistung zu beschneiden.

Aktiviert der Nutzer dies, taktet der Prozessor vorübergehend mit maximal 1,3 Gigahertz statt mit 1,7 Gigahertz. Dennoch soll er in diesem Modus noch mehr Rechenpower als das HTC One X bieten. Der interne Speicher wurde ebenfalls vergrößert und bietet nun satte 64 Gigabyte Speicherplatz. Da lässt sich das Fehlen eines Speicherkartenslots verkraften.

Neue Frontkamera

Die Kamera der One-Serie von HTC zählt zu den derzeit besten Handy-Kameras und muss sich auch vor den Mitbewerbern nicht verstecken. Beim One X+ hat sich der Hersteller daher damit begnügt, die Frontkamera zu verbessern. Sie bietet nun eine höhere Auflösung (1,6 statt 1,3 Megapixel) und verfügt ebenfalls über einen BSI-Sensor, der für bessere Aufnahmen bei schwachem Licht sorgen soll. Denn nach Marktforschung von HTC wird die Frontkamera gerne für Selbstpotraits genutzt.

Diesem Trend trägt der Hersteller auch softwareseitig Rechnung. Aktiviert der Nutzer den Auslöser bei der Frontkamera, so löst dieser beim One X+ nicht sofort, sondern erst nach zwei Sekunden aus. Dies soll dem Nutzer Zeit geben, sich noch einmal in Pose zu werfen.

Neue Foto-Verwaltung

Eine neue Album-App sortiert zudem die Bilder automatisch anHand von Meta-Daten in Themen-Ordner. Der Nutzer kann aber auch eigene Themen-Ordner, beispielsweise für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern anlegen. Über eine Kartenansicht lassen sich zudem alle Fotos von einem Aufnahmeort abrufen.

Flash unter Jelly Bean

Das One X+ erscheint bereits mit der aktuellen Android-Version 4.1.1 alias Jelly Bean. Dennoch müssen Nutzer beim Surfen nicht auf die von Andrord-gewohnte Flash-Unterstützung verzichten. Neben Googles Chrome-Browser steht dem Nutzer auch weiterhin der HTC-eigene Browser zur Verfügung, der auch unter Jelly Bean Flash-Inhalte anzeigen kann.

Spiele via Tegra Zone, EA Gamebox und PlayStation Mobile

Seine volle Leistungsfähigkeit soll das HTC One X+ vor allem in puncto Gaming unter Beweis stellen. HTC hat dabei auch dafür gesorgt, dass die Nutzer Zugriff auf möglichst viele Premium-Games haben. So kann der Nutzer sich aus dem Android-Market die Tegra Zone-App laden, in der zahlreiche für den Tegra 3-Chip optimierte Titel zur Verfügung stehen. Des Weiteren hat HTC wie auch bereits beim One X die EA Gamebox vorinstalliert. Nutzer können hierüber Dead Space gratis herunterladen.

Zudem ist das HTC One X+ PlayStation-zertifiziert, Nutzer haben dadurch künftig Zugriff auf PlayStation Mobile-Titel. Zum Start Anfang Oktober sollen hier 30 Titel vorrätig sein. Allerdings ist der entsprechende Client zum Zugriff auf den PlayStation Store nicht ab Werk auf dem HTC One X+ installiert, Nutzer müssen ihn manuell nachinstallieren.

Fazit

Mehr Speicher und eine längere Laufzeit - HTC merzt beim One X+ die wenigen Schwachpunkte des Modells konsequent aus. Zudem erweitert der Hersteller Jelly Bean um sinnvolle Funktionen wie etwa die Flash-Unterstützung für den Browser. Sollte HTC beim One X+ auch die hohe Wärmeentwicklung des Tegra 3-Chips in den Griff bekommen haben, könnte das Modell sogar Samsungs Galaxy S3 vom Android-Thron stürzen.

Kommentare zu diesem Artikel

HTC verspricht beim One X+ das Beste vom Besten. An welchen Stellen der Hersteller sein Highend-Modell One X aktualisiert hat, um ein Plus an Leistung herauszukitzeln, verrät der Kurztest auf netzwelt.

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  • 404 not found error schrieb Uhr
    AW: Schneller und ausdauernder: HTC One X+ im Kurztest

    ist doch immer das gleiche,es kommen immer wieder neue handys,jeder hersteller sagt er hat das bessere und bei HTC bin ich vorsichtig denn bei denen kann es gut möglich sein das auch die neuesten handys nicht mehr als 2updates bekommen,das war vor 2jahren,vll ist es jetzt anders,aber ich bleib bei s3 und fertig
Preis Handy

Beim dem angezeigten Preis handelt es sich um einen umgerechneten Euro-Wert. Die Preisangabe basiert auf Medienberichten. Eine unverbindliche Preisempfehlung von BlackBerry gibt es noch nicht.

circa 580 Euro

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HTC One X+ im Kurztest
HTC One X+ im Kurztest
HTC verspricht beim One X+ das Beste vom Besten. An welchen Stellen der Hersteller sein Highend-Modell One X aktualisiert hat, um ein Plus an Leistung herauszukitzeln, verrät der Kurztest auf netzwelt..
http://www.netzwelt.de/news/93869-htc-one-x-kurztest.html
2012-10-02 16:51:11
News
HTC One X+ im Kurztest